Geplante Übergabe Offener Brief an Familienministerin Dr. Schröder

Gemeinsame Pressemitteilung:
Bündnis 90/Die Grünen Berlin
Mädchenmannschaft e.V.
TERRE DES FEMMES e.V.
Piratenpartei Deutschland
Kegelklub
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)

Terminhinweis:
Geplante Übergabe Offener Brief an Familienministerin Dr. Schröder

Berlin – Über 22.000 Personen aus ganz Deutschland haben ihn im Internet auf nichtmeineministerin.de inzwischen unterzeichnet. Am kommenden Mittwoch soll der Offene Brief an Bundesministerin Dr. Kristina Schröder überreicht werden. Die Initiatorinnen und Initiatoren wenden sich darin gegen Schröders Buch, ihre politischen Positionen zu Quote und Betreuungsgeld sowie ihren Rundumschlag gegen „Feministinnen“.

„Wir fühlen uns von der für Frauen- und Familienpolitik zuständigen Ministerin Kristina Schröder nicht vertreten“, schreiben die Kritikerinnen und Kritiker – unter denen sich viele prominente
Persönlichkeiten befinden. „Kristina Schröder lässt uns mit unseren strukturellen Problemen alleine und tut sie als individuelle Probleme ab“, heißt es an anderer Stelle.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern, dass sich Schröder endlich ihrer Aufgabe als Frauen- und Familienministerin widmet: Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine wirkliche Chancengleichheit von Frauen und Männern ermöglichen. Schröders Projekte wie das Betreuungsgeld und die Flexiquote gehen in die falsche Richtung. Immer noch haben Frauen mit ungleicher Bezahlung, drohender Altersarmut aufgrund von Teilzeitarbeit, fehlenden Kitaplätzen und gläsernen Decken zu kämpfen. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner appellieren an Ministerin Schröder: Schaffen Sie in Ihrer Funktion als Frauen- und Familienministerin gleiche Voraussetzungen für Frauen und Männer und setzen Sie eine moderne Geschlechterpolitik durch.
Oder machen Sie den Weg frei!

Geplante Übergabe an Ministerin Dr. Schröder:
Mittwoch, 9. Mai 2012, 11 Uhr
Pforte des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
Glinkastraße 24, 10117 Berlin

Hintergrund: Zum Bündnis nichtmeineminsterin.de zählen unter anderem die Frauen-rechtsorganisation TERRE DES FEMMES, der feministische Blog Mädchenmannschaft e.V., die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), der Kegelklub der Piratenpartei sowie der Berliner Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen, der die Initiative gestartet hat.

 

Update (kein Teil der Pressemitteilung): Da es zu Irritationen und Kritik kam wurde vom Parteivorstand eine Stellungnahme zu dieser Pressemitteilung veröffentlicht: http://vorstand.piratenpartei.de/2012/05/15/piratenpartei-zur-thematik-von-quoten/


Kommentare

353 Kommentare zu Geplante Übergabe Offener Brief an Familienministerin Dr. Schröder

  1. M.M. schrieb am

    Ist die Piratenpartei jetzt für feste Frauenquoten?

    Wenn ja: Woher kommt der Umschwung? Gab es dazu einen Beschluss? Ihr veröffentlicht diesen Brief mit seinen Inhalten sicher nicht ohne Grund auf der Seite des Bundesverbandes.

    • Vector schrieb am

      Es steht da, der Kegelklub der PP, das spricht für einen Teil der Piraten. Warum man immer vom Kleinen auf das Ganze schließen muss ist mir ehrlich ein Rätsel.

      • Anonymous schrieb am

        „Warum man immer vom Kleinen auf das Ganze schließen muss ist mir ehrlich ein Rätsel.“
        – Weil es die probate Methode ist, ‚unverdächtig‘ die einzig gewollte politische Richtung zu unterstützen, darum!

        • Vector schrieb am

          Da steht Kegelklub und nicht die PP.
          Was soll das Gehetze?
          Das die PP insgesamt keine Quote will ist doch wohl bekannt.
          Und das man hier darüber informiert dass sich einige Mitglieder Gedanken machn seh ich jetzt nicht als Propaganda an. Es ist eine gemeinsame Pressemitteilung einer Gemeinschaft in der der Kegelklub mitmacht, und? Okay über „Kegelklub/ Piratenpartei“ könnt man der Form halber drüber diskutieren – PP in Klamern wäre sinnvoller aber sonst…

          • ML schrieb am

            Das „Gehetze“ ist durchaus berechtigt. Diese Position ist keine Position der Piratenpartei.

            Demnächst kommt der „Gärtnerverein“ der Piratenpartei und setzt seine Pressemitteilung „Geplante Übergabe offener Brief an Bildungsministerin Schavan“ auf die Seite. Am besten noch eine, in der argumentiert wird, dass der Holocaust wissenschaftlich nicht nachweisbar ist. Na da will ich mal sehen, wie die lieben Piraten darauf reagieren.

            Nehmt diesen gutmenschelnden Scheiß da raus! Der Kegelverein darf das gern auf seiner eigenen Homepage veröffentlichen.

          • Vector schrieb am

            Ja nun, weiß ich auch nimmer weiter 😀
            Da will wohl jemand in die Diskusion gehen.
            Muss ma da nun ne Anfrage, an wenn, stellen?

          • Anonymous schrieb am

            Also wenn Ihr Euch für Familienpolitik nicht interessiert und außerdem wichtige Abstimmungen nicht mitbekommt, seit Ihr auch selbst schuld. Guckt euch mal auf nichtmeineministerin.de an, wieviel strukturellen feministischen Lobbyismus es in D gibt, schließlich sind viele Institutionen von den Unterzeichnern in der Liste eben nicht für Männer gedacht und es gibt auch nix vergleichbares für Männer.

          • M.M. schrieb am

            Da steht nun klarstellend „Piratenpartei Deutschland“ und darunter als zusätzlicher Punkt „Kegelklub“. Das wurde wohl aktualisiert, um Missverständnisse auszuräumen.

            Demnach ist das die offizielle Position der Piratenpartei als Ganzes. Zumindest wird das hier so vermittelt.

            Die Intention des Briefes ist klar: Die Flexiquote geht nicht weit genug. Weitergedacht hieße das: Die Piratenpartei Deutschland ist für eine feste Quote.

            Die Fragen bleiben bestehen: Woher kommt dieser radikale Meinungswechsel? Wer hat das beschlossen?

          • Anonymous schrieb am

            Es kann nicht zulässig sein, Textbestandteile NACH der Veröffentlichung inhaltlich zu verändern! Selbst – oder gerade – für den Absender gilt das!
            (Ich frage nun: Wer hat bei sowas die Hände im Spiel?)

          • Anonymous schrieb am

            Könnte aber auch heißen, dass die Quote zu weit geht und die Chancengleichheit insofern beschneidet, dass Männer im Ernstfall benachteiligt sind…

          • Anonymous schrieb am

            Moment mal, langsam.

            Da steht „Kegelklub“ in einer Zeile und drüber steht Piratenpartei. Drunter steht „Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen“. Ich dachte erst, dass hier „PIRATEN (BV), Kegelklub Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen“ gemeint wäre und nicht „Piratenpartei Deutschland Kegelklub, ASF“. Ich verstehe das ganze jetzt aber so, dass hier „Piratenpartei Deutschland (Bundesverband), Kegelklub, ASF“ gemeint ist. Die Bezeichnung „Kegelklub“ finde ich aber ein bisschen ungenau. Es wird doch sicherlich mehrere Kegelvereine in Deutschland geben, da könnte man doch angeben, welcher gemeint ist.

            Und dann zur Bezeichnung PP: PP ist die Partido Popular aus Spanien. Die hat hiermit aber garnichts zu tun. Die Abkürzung von „Piratenpartei Deutschland“ ist nämlich nicht PP oder PPD, sondern PIRATEN.

      • Anonymous schrieb am

        Wenn es nur ein paar Piraten mit dieser Meinung gibt, warum steht das Ganze dann hier, opulent wie jede andere offizielle Stellungnahme??

      • thomas schrieb am

        Wenn der Bundesvorstand der Piratenpartei auf der offiziellen Parteiwebseite (und nicht der Webseite oder Unterseite eines kleinen Teils der Partei) eine Pressemeldung veröffentlicht, ist das „im Namen der Partei“, nicht „im Namen vom Kegelclub“.

        • Reiner Zunder schrieb am

          Es wird hier als gemeinsame Pressemitteilung der Piratenpartei mit den anderen Teilnehmern verstanden. Die Piratenpartei wird hier m.E. insgesamt vereinnahmt. Ob das dem Willen der Mehrheit der Piraten entspricht, kann bezweifelt werden.

    • D schrieb am

      Ich denke, Frau Schröder hat in vielen Punkten recht. Gläserne Decken konnten bislang nicht nachgewiesen werden. Die Untersuchungen zu den Gehaltsunterschiede haben viele (sehr wichtige) gehaltsbestimmende Aspekte nicht beleuchtet. Daneben kann man folgendes häufig beobachten.

      Einige Feministinnen fordern Gleichstellung statt Gleichberechtigung. Dabei Gleichstellung und Gleichberechtigung nicht dasselbe, es schließt sich sogar gegenseitig aus. Eine an dem Geschlecht ausgerichtete Quote verteilt zwar Mann und Frau gleich, da dies aber aufgrund von Geschlecht und nicht von Qualifikation erfolgt, ist es nicht gerecht! Zudem werden diese Forderungen von Feministinnen häufig einseitig aufgestellt:
      Gleiche Anzahl bei Führungsposten ja, gleiche Anzahl von Ärzten, Kindergärtnern und Grundschullehrern oder Mitarbeitern bei der Müllabfuhr, nein! Gleiches Gehalt ja, gleiche Arbeitszeit nein. Gleiche Rente ja, gleiche Rentenrendite nein. Bundeswehr oder Ersatzdienst: Freiwillig ja, verpflichtend nur für Männer. Recht auf gleiche Kinderbetreuung nach der Ehe und Sorgerecht für uneheliche Väter: Um Gottes willen! Einstellungen und Beförderungen? Bei gleicher Eignung bevorzugt für Frauen.
      Durch die Forderung nach Gleichstellung nur in den praktischen Brereichen sorgen einige Feministinnen für eine schleichende Spaltung der Gesellschaft und sorgen letztendlich auch für eine Zementierung der Ungleichheit.
      Ich denke Frau Schröder hat mit so manchem Recht und das denkt auch der größte Teil der Bevölkerung. Radikalfeministische Standpunkte werden nicht nur meine Wählerstimme kosten.

      • Rebekka Sommer schrieb am

        Könntest du „einige Feministinnen“ konkreter benennen?

        • Anonymous schrieb am

          – Dass der Wehrdienst freiwillig ist, ist eine neue Entwicklung. Damals wurde dafür geklagt, dass Frauen ihn machen dürfen, sie mussten Ihn jedoch nie machen, im Gegensatz zu mir.
          – Das Sorgerecht muss durch den Mann eingeklagt werden, die Frau erhält es automatisch, finanziell ist er jedoch ab dem ersten Tag Vater. Recht auf gemeinsame Sorge ala Wechselmodell gibt es nicht, damit wird ein Mann in die Rolle des dauerhaften Ernährers gezwungen, auch in den nächsten Beziehungen.

        • Anonymous schrieb am

          Frauen bekommen das Sorgerecht mit der Geburt, Männer dürfen das gemeinsame Sorgerecht gerichtlich einklagen und bekommen es mit viel Glück, natürlich nur, wenn dies aufgrund von Manipulation durch die Mutter nicht dem Kindswohl entgegensteht. Unterhaltstechnisch sind sie mit der Vaterschaftsanerkennung Vater.
          Gewonnen wäre dann immer noch ein Papiertieger, denn das Recht, das King gemeinsam paritätisch oder alleine großzuziehen gibt es auch nicht für Männer.
          Männer müssen nicht mehr zum Bund? Stimmt, seit kurzem. Vorher habern die Frauen dafür gekämpft dort bei gleicher Eignung bevorzugt arbeiten zu dürfen, Männer mussten.

      • ein Mann schrieb am

        Wer macht häufiger Abitur? Frauen! Wer hat häufiger einen Uniabschluss? Frauen! Wer hat bei all dem die besseren Abschlüsse? Frauen! Wer sitzt in den Führungsetagen? Männer! Wie man dann schreiben kann „Gläserne Decken konnten bislang nicht nachgewiesen werden.“ ist mir ein Rätsel.

        • Jean Poisson schrieb am

          Ach – Uniabschlüsse? Da sollte man aber schon ein bisschen genauer nachfragen: Wer hat die Abschlüsse in Maschinenbau, Physik und Informatik – und wer die Abschlüsse in Germanistik, Kunstgeschichte und Gender Studies?

        • Anonymous schrieb am

          Frauen machen in technischen Bereichen eher zu 10% einen Uniabschluss… In diesem Bereich arbeiten aber dummerweise die meisten erfolgreichen Firmen. Und es soll tatsächlich nicht wenige geben, die sich selber gegen eine Karriere und für Familie entscheiden…
          Also aus meinem Studium waren dann nach diesem beiden Entscheidungen noch ca 3% übrig…

    • CMFN schrieb am

      Das war’s dann! Tschüss, Piratenpartei.
      Ihr habt gerade eine Erst- und eine Zweitstimme für NRW verloren.
      Ich bin geschockt!
      Dir Piratenpartei unterstützt die wissenschaftlich, statistisch glasklar widerlegte „Gender-Pay-Gap“-Lüge?
      Die Piratenpartei spricht sich öffentlich gegen die erste Familienministerin in meiner Lebenszeit aus, die diesen Namen auch verdient, indem sie Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Männer und strukturelle Benachteiligung von Männern und Jungs wenigstens zum Thema macht?
      Oh Gott, oh Gott! Ihr wart meine Hoffnung! Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte!

      • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

        @CMFN (((„Dir Piratenpartei unterstützt die wissenschaftlich, statistisch glasklar widerlegte “Gender-Pay-Gap”-Lüge?“)));

        Das ist wohl noch zu schwach ausgedrückt. Denn nicht nur die Piratenpartei verbreitet das, sondern der Bundesvorstand selbst. Denn der Kegelklub wurde von Julia Schramm gegründet (eine bekennende Feministin und jetzt im Bundesvorstand) und diese Pressemitteilung hier wurde vom Bundesvorstand selbst ausdrücklich beschlossen:

        http://wiki.piratenpartei.de/Bundesvorstand/Umlaufbeschluss/006

        Niemand im Bundesvorstand hat gegen diese Pressemitteilung oder deren Inhalt votiert.

        • Reiner Zunder schrieb am

          Begründung des Antragstellerin Anita Möllering (neue Bundespressesprecherin): „Passt prima zu unserem Familienprogramm und wir kommen damit in die Zeitung.“
          http://wiki.piratenpartei.de/Bundesvorstand/Umlaufbeschluss/006
          Das klingt seltsam naiv oder ist voll der Profi. Wie auch immer, die Meinungsführerschaft wurde zunächst übernommen. Ich gehe davon aus, dass es mindestens im LQFB ein entsprechendes Echo geben wird, wenn die öffentliche Diskussion hier verebbt. Vielleicht regt sich auch noch was im Bundesvorstand zu dem Vorgang.

          • Grimnir schrieb am

            Immerhin hat dieses eindeutige Bekenntnis der Piratenpartei zum Feminismus ausgereicht, damit die FDP und Christian Linder mit dem Ergebnis der Landtagswahl in NRW zufrieden sein können.

    • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

      Dass der KegelKlub hier seine feministische Initiative als Pressemeldung veröffentlichen darf, kommt von ganz oben:

      http://wiki.piratenpartei.de/Bundesvorstand/Umlaufbeschluss/006

      Anita Möllering (Bundespressesprecherin) hat den Antrag gestellt und Julia Schramm (bekennende Feministin, und Gründerin des Kegelklubs) (sitzt ja jetzt im Bundesvorstand) hat diese Initiative unterschrieben.

      Ich möchte wissen, wie viele Leute jetzt von einem „Putsch von oben“ ausgehen?

    • Dewit schrieb am

      Ok, ersteinmal wo bitte steht da was von einer Frauenqote?
      Ah, genau: nirgendwo. Und ueberhaupt seh ich nicht wie man aus dem Text rausinterpretieren koennte dass die PP pro Frauenquote sei.

      Ach und ws soll der shitstorm ueber den Kegelclub?

      • Anonymous schrieb am

        Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:
        „Machen Sie den Weg frei für die Quote in Vorständen und Aufsichtsräten, denn ja: Auch angeblich symbolische Politik hilft uns als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern tatsächlich weiter!“
        Erst denken, dann schreiben!

    • indosolar schrieb am

      durch den Kegelklub erscheint es, als sei dies die offizielle Meinung der Piratenpartei. Vielleicht sollte dieser Eindruck vermieden werden, unabhängig wie man dazu steht. Der Feminismus hat als emazipative Bewegung leider auch Schattenseiten und davon ab, gäbe es einiges zu tun, eine eigene Position zu erstellen, auf der neue Positionen eingebracht werden, die Frauen mehr bringen. Die Position der Schröder, sowohl als auch ist generell nicht zu beanstanden, wenn wir nicht in der Kollektivsmusfalle landen wollen. Zudem wird es Zeit, das Schwangerschaften und die Elternzeit auf eine Verlängerung des Bafög Bezugsalter angerechnet werden. Die Quote, auch wenn möglicherweise notwendig, betrifft eigentlich nur die eh besser gestellten Frauen der Gesellschaft. Zum Ehegattensplitting wäre angebracht, über ein Familiensplitting nachzudenken, denn Familien leisten unverzichtbare gesellschaftliche Arbeit. Quoten wären angebracht bei Einstellung nach geleisteter Familienarbeit, denn es ist ja wohl das Problem aller Mütter, nach einer beruflichen Pause wegen der Kinder wieder eine Arbeit zu erhalten. Wie gesagt, wir Piraten sollten aufpassen, uns nicht für Positionen einspannen zu lassen, dann werden wir austauchbar. Das ist wohl das Letzte was Wählerinnen und Wähler wünschen. Familienpolitik ist wirklich ein Feld , was sich lohnt zu beackern, aber dabei sollten wir eigene Positionen entwickeln.

  2. thomas schrieb am

    Macht die Piratenpartei sich nun dafür stark, dass es auch bei der Müllabfuhr im Außendienst eine Frauenquote gibt? Und wie wird sichergestellt, dass sie auch eingehalten wird und sich genügend Frauen auch um so einen Job bewerben?

    • Anonymous schrieb am

      Ich habe mich auch gerade gefragt, seit wann sich Fraueninstitutionen laut eigener Aussage für eine Gleichberechtigung der Männer gegrnüber den Frauen einsetzen.
      Jedenfall würde ich es durchaus begrüßen, wenn endlich die Rechte der Väter gestärkt würden, wenn endlich aus „Frauen und Kinder zuerst“ ein „Kinder zuerst“ wird, wenn endlich eine Frauenquote im Bergwerg, bei der Abfallentsorgung und auf dem Bau eingeführt wird, wenn an den Hochschulen endlich ein Männerbeauftragter auftaucht und gegen die Übervorteilung der Frauen in Finanzen und Betreuung vorgeht, wenn nicht mehr prinzipiell der Mann buckeln gehen muss, während die Frauen nach Abzug von Schule und Kindergarten max. 5 Stunden am Werktag das Kind alleine betreuen und ansonsten Freundinnen treffen, in der Stadt bummeln und Ausflüge machen, wenn die Frauen dem Mann mal einen Drink ausgeben, wenn eine Frau im Garten Holz hackt und überhaupt wenn nicht mehr die deutlich höhere Lebenserwartung nachgewiesenerweise der gesellschaftlichen Position geschuldet ist.
      Ich habe absolut kein Problem mit Frauen, ergreife selber einen Beruf, der es meiner zukünftigen Frau ermöglichen wird, ggf. selbst berufstätig zu werden, ohne, dass unsere zu wünschenden Kinder verwahrlost werden. Aber dieses ständige Geweine von nicht überall Gleichgestellten, aber in deutlich mehr Bereichen höher Bevorzugten kann ich nicht mehr hören!
      Aber ich halte besser die Klappe. Ansonsten werde ich, wie von Feministinnen (wie z.B. von der Leyen) gewohnt, als Verfechter von Gleichberechtigung (==, nicht >=) von Frauen dämlich als Sexist bezeichnet, wie jemand, der sich als Grundrechtsvertreter gegen Zensur einsetzte, als Kinderficker bezeichnet wurde. Denn etwas anderes als Eristik kann man aufgrund der fehlenden Existenzberechtigung nicht erwarten.
      Wer, der noch einigermaßen begriffsfähig ist, würde sonst fordern, dass in einem Betrieb, in dem ein gängiger Frauenanteil von 30% vorherrscht, eine Führungspositionsquote von 50% erwarten? Nichts gegen Quoten (okay, natürlich etwas gegen Quoten, doch lass uns da mal einlenken), aber dann auf beiden Seiten der Beschäftigungskette. Uns spätestens dann wird es mangels arbeitender Frauen sehr schnell sehr eng.

      • Hans-Peter Kestel schrieb am

        Offenbar sind’s doch ’ne Menge Menschen, die meinen, die Frauen hätten schon viel zu viele Rechte oder Vorteile o.ä. Bei Ihnen wird’s nicht so recht klar. Haben Sie zu viele, wie es Ihr Text her gibt An und für sich hatte ich mir vorgenommen, anonyme Texte nicht mal zu lesen. Bei realer Post macht das ja schließlich auch keiner, sondern aus dem Briefkasten direkt in den Mülleimer.

        • Anonymous schrieb am

          Mein Standpunkt ist einfach:
          Frauen und Männer sind de fakto unterschiedlich. Wer von den Frauen das abstreiten will, trete bitte zum Armdrücken gegen mich an, um das einfachste Beispiel, die unterschiedliche Anatomie, aufzugreifen.
          Derzeit ist es so, dass sich Vor- und Nachteile in Etwa die Waage halten. Es mag angehen, dass Frauen vielleicht nicht ganz so einfach in Spitzenpositionen geraten wie Männer. Aber dafür haben Sie im Gegensatz zu Männern, die nicht auf ihre Selbstverwirklichung achten sondern darauf, wie sie ihre Familie am besten ernähren können, freie Berufswahl. Wenn ein Mann und eine Fraue Tiere lieben, wird der Mann Maurer, da der lokale Markt gerade dort sehr gut aussieht, die Frau Tierpflegerin, auch, wenn sie dort unterdurchschnittlichen Lohn kriegt. Hierdurch entstehen nämlich die Lohnunterschiede bei „gleicher Arbeit“ (denn natürlich arbeiten Frauen oftmals weniger als Männer im gleichen Beruf, alleine aus anatomischen Gründen). Und aus diesem Prinzip sind die wirklichen „Drecksarbeiten“, bei denen es, oh Wunder, keine Quote geben soll, fast ausschließlich von Männern besetzt. Überhaupt können sich Frauen frei für und gegen Arbeit entscheiden, was unkastrierte Männer i.d.R. nicht dürfen (der einzige Hausmann, den ich kenne, der seine Frau Arbeiten schicken lässt, wird nur allzu gerne belächelt, wobei man sich in Hinblick auf Gleichberechtigung fragen müsste, warum der Mann nicht das Recht haben sollte, sich mit seinen Kindern ein beschauliches Leben zu machen). Frauen genießen gesellschaftliche Vorteile, angefangen bei Banalitäten wie die Frage, wer den Drink spendiert und ob Frauen bei der Lady’s Night freien Eintritt haben bis hin zu dem Rollenbild, nach dem der Mann seine Kinder und auch seine Frau auf Leben und Tod verteidigt, sei es bei Streitereien, sei es bei Unfällen oder sei es im Kriegsfall. Über die Gesundheit der Frau wird sich intensiv im Gesundheitsministerium beschäftigt, während die Funktion der männerspezifischen Organe teilweise noch ungeklärt ist. Männer haben in körperlichen Auseinandersetzungen mit Frauen oftmals schon aus Prinzip Schuld: Entweder als Aggressoren oder Anwender übertriebener Notwehrgewalt (Warum muss ein Mann auch so dolle zuschlagen, wenn die Frau mit dem Küchenmesser auf ihn losgeht?). In Sorgerechtsstreits haben die Frauen fast immer den Prozess im Vorraus gewonnen. Das Mitbestimmungsrecht fängt schon bei der Frage der Abtreibung an, bei dem der letztendlich oftmals alleine für das Kind aufkommende Vater kein Wort mitzureden hat. Solche Witze wie der (zum Glück rechtlich nicht anwendbare) Frauenparkplatz runden das Bild von a) der Bevorzugung von Frauen, denn statistisch sind Männer um einiges häufiger Opfer von Gewaltverbrechen auf offener Straße, denn „Frauen schlägt man nicht“, und b) dem unbedingt aufrecht zu erhaltenden Bild der Opfer-Frau und des Täter-Mannes ab.
          Ich bin der festen Überzeugung, dass das derzeitge System wenn nicht gerecht sogar ein wenig in Richtung Männerdiskriminierung neigt.
          Eine Gleichstellungsbeauftragte als Euphemismus für Frauenübervorteilungsbeauftragte brauchen wir genau so dringend wie die Solidaritätssteuer: Längst haben die durchaus ehrenwerten Ziele die Realität eingeholt, wenn nicht überholt.
          Ich bin nach wie vor dafür, dass sich für Gleichberechtigung eingesetzt wird. Aber dann bitte von einem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, MÄNNERN und Jugend in Form eines geschlechtsneutralen oder paarweise besetzen GleichBERECHTIGUNGSbeauftragten.
          Solch höchst grundgesetzwidrigen Vorschläge wie eine Frauenquote gehören verboten und deren Äußerer auf die Stufe mit anderen Verfassungsfeinden wie Nazis gestellt. Denn wo ist der Unterschied, ob ein Nazi ein Gesetz fordert, nach dem Deutsche gegenüber Ausländern bevorzugt werden sollen, oder eine Feministin ein Gesetz, nachdem eine Frau gegenüber einem Mann bevorzugt werden soll?

          • Rational schrieb am

            Ja, ja und nochmal ja!

            Frauenquote = Nein, Danke!
            Gleichberechtigung = Ja, Bitte!

            Es geht hier wirklich nur um Bereiche in denen Bevorzugt bzw. quotiert werden soll, in denen sich auch Männer sehr anstrengen müssten um die Positionen zu erhalten – diese fliegen „uns“ ja nicht einfach so zu… leider klingt es aber bei den Feministinnen so. Ergo; sowas KANN nicht piratisch sein und falls doch… wäre das eine wirklich bittere Pille und wie schon richtig geschrieben wurde latent Verfassungswidrig.
            Da die Piraten das Grundgesetz als eine Art Grundsatzprogramm ansehen …naja. Da geht die Glaubwürdigkeit dahin.

      • Richard schrieb am

        Na komm, schnauf mal durch.
        Das ist genau das, was bestimmte Reise wollen. Teile und Herrsche. Man teilt in arm und reich, man teilt in Arbeiter und Angestellten, man teilt in Mann und Frau, man teilt in volljährig und minderjährig, man teilt in arbeitend und arbeitslos. Egal ob Quote oder sonst was, immer lassen wir uns aufhetzen gegen unsersgleichen. Die Macht ist der Feind, nicht unser_e Nächste_r

      • ein Mann schrieb am

        Ich hoffe für Dich, dass Du bald Deine „zukünftige“ Frau kennen lernst und Deine zu „wünschenden“ Kinder bekommst. Das wird Dir ein besseres Bild vom tatsächlichen Alltag von Frauen vermitteln als das Privatfernsehen und Dein Stammtisch, wo Du diesen lächerlichen, albernen Klischeemist aufschnappst.

    • thomas schrieb am

      Es gibt bei der Piratenpartei online keine unmoderierten Kommentare.

  3. Henry Gießwein (Pirat) AG Familie schrieb am

    Der offene Brief kommt genau von jenen Organisationen, welche über Jahre das Familienministerium unter Kontrolle hatten. Diese haben vorrangig und ausschließlich das Ziel Frauen zu fördern. Zugleich ist jenen bis heute nicht einmal aufgefallen, dass im Namen des Ministeriums die Wörte „Mann“ und „Kind“ nicht vorhanden sind.
    Die Piratenpartei sollte diese Aktion sehr kritisch betrachten, da es mit Zielen unserer Partei nicht vereinbar ist, welche für Gleichberechtigung steht.

  4. Sabine schrieb am

    Das ist alles wieder nur ein Stückelwerk. Es wäre sehr viel besser, wenn eine Mutter zur Erzieherin schon nach ihrer Schulzeit ausgebildet wird, damit sie auch ihre eigenen Kinder selbst erziehen kann. Eine Familie darf nicht auseinandergebrochen werden, wenn man die Mutter in einen Halbtagsjob stecken möchte, und dabei die Kinder dann zu einer Tagesmutter oder zu einer Kindergrippe für Babys gehen sollen. Die Eltern sollten mit ihren Kindern viel Zeit miteinander verbringen können, damit man auch später als Erwachsener nich total die Wurzeln verliert. Wo geht unsere Gesellschaft hin, wenn die Familie nich mehr als Familie geschätzt wird. Wir brauchen aber für Schulabgänger auch eine Ausbildung für Erziehungsarbeit, damit Vater und Mutter auch in der Lage sind ihre Kinder zu erziehen. Auch sind Oma und Opa sehr wichtig. Und zusätzlich sollten auch Onkel und Tanten in die Erziehungsarbeit mitwirken können. Denn auch sie haben eine bessere Bindung zu ihren Neffen und Nichten. Eine Familie und der familiäre Zusammenhalt sind für das Aufwachsen eines Kindes sehr wichtig. Keine Erzieherin kann diese Aufgabe übernehmen. Ein Kind ist kein Computer, das man nur so mit Bildung vollstopfen kann. Ein Kind braucht die Liebe seiner Familie, damit es auch später als erwachsener Mensch auch zu guten Beziehungen und Freundschaften fähig ist. Bildung ohne Liebe nützt gar nichts, wenn man dann als Mensch unglücklich ist. Ansonsten werden in einer kalten und mit Bildung zugemüllten Welt nur tote Menschen wie Roboter entstehen, die nur noch funktionieren. Doch gerade die Liebe sollte sehr wichtig sein. Der Weg zu Gott ist die praktische Selbst- und Nächstenliebe und die Arbeit an sich selbst, damit dem guten Willen auch die gute Tat folgen kann. Klar ist aber dabei, dass Eltern auch ihre Erziehungsaufgabe wahrnehmen, und ihre Kinder nicht nur vor dem Fernseher abstellen. Klar ist auch, dass man das Leben besser trainieren sollte, damit es funktioniert. Dazu wäre deshalb auch ein Verein wichtig, der das nachhaltige Leben, Lernen und Arbeiten trainieren würde, in dem er auch ein Software-Programm für Lebensgestaltung anbietet. Dazu sollte es 12 Lebens- und Kostenbereiche geben:

    GELD –
    01. Einnahmen aus dem Grundeinkommen und aus der Erwerbsarbeit –

    LEBEN – Aufgaben und Ausgaben –
    02 Haus, Garten und Selbstversorgung –
    03 Gesundheit, Fitness und Ernährung –
    04 Selbstpräsentation, Kommunikation, Kleidung und Körperpflege –
    05 Mobilität, Fahrrahd, Öffentliche Verkehrsmittel und Auto –
    06 Glaube, Motivation, Positives Denken und Handeln, Werte –
    07 Bildung, Beruf und Erwerbsarbeit –
    08 Partnerschaft, Familie, Freunde, Hobby, Freizeittreff, Ausflüge und Urlaub –
    09 Politik, Gesetze und Steuern –
    10 Spenden, Wohltätigkeit, Tier- und Umweltschutz –
    11 Sicherheit und Versicherungen –
    12 Sparen und Altersvorsorge –

    Dazu habe ich einen Entwurf schon an die Piraten gesendet. Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn man diesen Entwurf weiter entwickeln könnte.

    Liebe Grüße von Sabine

    • Richard schrieb am

      Wieso die Frau zur Erzieherin? Schon mal die Hackordnung in unserer Gesellschaft hinterfragt? Wieso muß ein Kind erzogen werden? Wie erzieht man ein Kind? Was soll es lassen und was soll es tun? Soll es so werden wie Eure Eltern? Oder so wie Ihr? Wieso seit Ihr so, wie Ihr seit? Wegen der Erziehung durch Eure Eltern? Dann seit vorsichtig, In Eurem Stammbaum steckt dann die Erziehung aus der Nazizeit, aus dem Untertanengeist der Kaiserzeit und vor allem auch die Erziehung der allesdominierenden Kirchen und Religionen. Familie, besser die Kleinfamilie wie wir sie kennen, ist eine Erfindung der letzten 200 Jahre, die ihre Vervollkommnung in der sexualfeindlichen vikitorianischen Zeit fand. Daran leiden wir noch heute. Fakt ist, dass die die Träume der Jugend, vor allem der Frauen, genau an dem Tag enden, an dem die Unterschrift vor dem Standesbeamten erfolgt. Erledigt seit ihr, wenn das erste Kind da ist. Die Ärzte drohen mit Jugendamt, wenn ihr die Kinder nicht impfen lassen wollt, Ihr müsst regelmäßig beim Gesundheitsamt vorstellig werden. Später mischen sich die Lehrer in die Erziehung ein. Die Frau bleibt Zuhause, wird wirtschaftlich abhängig vom Mann und der ist dann auf Gedeih und Verderb seinem Arbeitgeber bzw. als Selbstständiger den Launen des Staates und seiner Behörden ausgeliefert. Eine freie Gesellschaft muß das Kapital den Frauen übertragen und die Männer vom Eigentum und der Vaterschaft freistellen. So können die Frauen in der Sicherheit des sozialen Netzwerkes ihren Nachwuchs großziehen und die Männer können Gefahren abwehren, ohne die Sicherheit der Kinder gefährden.

    • fgb schrieb am

      Was soll denn das für ein Verein sein? Und wer entscheidet, wie er lehrt und was er lehrt?
      Und wenn es ein Grundeinkommen gibt (bei Dir Punkt 1)), wieso soll man dann noch Spenden, wo doch jeder hat was er braucht. Und wieso soll ich Sparen oder für das Alter vorsorgen, wenn mir ein Grundeinkommen sicher ist?
      Und wenn der Verein vom Staat geleitet wird, wieso kümmert er sich dann um Glaube? Was hat Glaube überhaupt hier zu suchen?
      Und wie kommt man auf die Idee, dass ein Mensch eine Kleinfamilie braucht, um als Erwachsener Freundschaften bilden zu können? Und wieso kommt hier auf einmal Gott ins Spiel? Damit werden alle, die nicht an diesen Gott glauben, zu Staatsfeinden?!
      Wo ist der Beweis, dass nur die Familie für die Erziehung eines Kindes sorgen kann?
      Ich denke, es gibt keine Partei, bei der du weniger Anklang findest, als die Piratenpartei.
      Dein Kommentar sieht nach der Forderung einer schleichenden Einführung eines Gottesstaates aus.
      Und indem du Worte wie „Software-Programm“ benutzt, bekommst du uns auch nicht rum, vergiss es.
      Zumal es (vermutlich ungewollt) deine wahren Absichten entlarvt: Erst sagst du, Kinder seien keine Computer, dann willst Du selbst durch deinen Verein Software auf ihnen installieren.
      Software auf einem Computer installiert man ohne Einverständniserklärung des Computers. Zudem ist ein (Software-)Programm etwas, das immer nach den selben Richtlinien abläuft. Das ist sinnvoll, wenn es eine bestimmte Funktion hat. Bei Menschen bedeutet es allerdings nur Gleichschaltung.
      Versuch es mal in den Untiefen der CSU, bei irgendeiner Christenpartei oder der NPD. Ich denke, da währest Du besser aufgehoben.
      Lg

    • M. N. schrieb am

      Liebe Sabine,
      sehr gerne würde ich einen persönlichen Kontakt zu dir haben.

      Vielleicht ergibt es sich tatsächlich?

      Herzliche Grüße
      von M.N.

  5. michael schrieb am

    Dagegen. Ein allein aus Frauen bestehender Kegelclub kann kaum die Meinung der Piratenpartei vertreten.

    An die Kinder denkt Frau Schröder offensichtlich mehr als die genannten Organisationen oben.

    • Kegelklubmitglied schrieb am

      Der Kegelklub besteht absolut nicht nur aus Frauen, sondern auch aus Männern.

      • Rebekka Sommer schrieb am

        …und wenn der Kegelclub ausschließlich aus Männern bestünde, könnte er dann die Meinung der Piraten vertreten? Also doch eine Quote? 🙂

  6. CaNeWorld schrieb am

    Muss man um ehrlich und konsequent zu sein, dann nicht auch eine Männerquote in den Berufen einführen die überwiegend von Frauen erledigt werden (Kita, Krankenhäuser etc)?

    • Ben schrieb am

      Du meinst, dass man dann gegen die weiblichen Seilschaften, die es Männern verhindern in die Führungsriege der Kita zu kommen? Nochmal nachdenken 😉

      • Anonymous schrieb am

        Ich suche die männlichen Seilschaften noch immer, genauso wie Frauen, die bereit sind, in technischen Bereichen 50-60 Stunden zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen, die in der Priorität vor der eigenen Familie steht, da es dabei um die Existenz sehr vieler Familien geht…
        Ich bin entsetzt…

    • ein Mann schrieb am

      Jawohl, sehr richtig! Männer ran an die schlecht bezahlten Arbeiten im Schichtdienst!

      • Alter Rentner schrieb am

        von welchen schlecht bezahlten Schichtdiensten sprichst du?
        Kranken-/Altenpfleger, Polizist? u. ä.
        Möchtes Du die Frauen an die „gutbezahlten“ Schichtdienste am Hochofen bringen.
        Oh Mann, „ein Mann“

  7. ani schrieb am

    Ich verstehe dieses Posting hier auch noch nicht. Ist der Kegelklub jetzt offizielles Parteiorgan? Spricht er jetzt offiziell für die Bundes-Piratenpartei?

  8. nagumo schrieb am

    Tolle Sache! Ich freue mich va ueber die parteiuebergreifende Zusammenarbeit. Wir moegen viel Differenzen m it den Gruenen haben, bzw va sie mit uns^^ Aber es gibt dann doch einige Punkte, die wir unumstritten gemein haben.

    • Anonymous schrieb am

      Nun, eine Frauenquote hat die Piratenpartei jedenfalls weder mit den Grünen noch mit ihrem Kegelclub gemein, da sie ganz eindeutig verfassungswidrig ist und damit keinesfalls Grundsatz der Piraten.
      Die Piraten vertreten offiziell den Grundsatz, nach Artikel 3, Satz 2 des Grundgesetzes alles Mögliche gegen eine Frauenquote zu unternehmen, da diese offensichtlich gegen Artikel 3, Satz 3 des GG verstößt.
      Seit wann spielt der Parteiblog eigentlich Nachrichtenmagazin und druckt parteifremde und nicht mit den Zielen der Partei zu vereinheitlichende Aktionen anderer derart ab, dass man meinen könnte, die Partei trüge sie zumindest mit?!? Da braucht wohl dringend mal wer einen Klapps auf die Finger, denn noch entscheidet das Grundgesetz und danach die Basis, nicht das Presseteam und das Webteam!

  9. Archi schrieb am

    Ich glaube nicht, dass es unbedingt um eine Frauenquote für jeglichen Arbeitsbereich geht.
    Ich verstehe es so, dass es um gleichen Lohn gehen soll, wenn sich eine Frau zu einem Beruf entscheidet. Gleiche Arbeit, gleicher Lohn.
    Das sollte allerdings auch genau die gleiche Arbeit voraussetzen. Nicht > Öm, ich bin Frau-das kann ich nicht <

    Was mich besonders ärgert ist das Betreuungsgeld.
    Zurück zu den 3 K´s ?
    Kinder, Küche, Kirche; nun Kinder, Küche, Kinder ?
    Soll man die Kinder zuhause behalten, weil die Politiker unfähig sind neue Kita-Plätze zu schaffen, oder soll man zuhause bleiben, damit man seine Arbeit nicht ausführen kann ?
    Eine andere Form des Mini-Jobs …
    Es ist Unsinn, Ungerecht und auch nicht bezahlbar.
    Eine Frechheit außerdem, dass dieses Betreuungsgeld bei den Hartz4-Empfängern verrechnet werden soll.
    Was denken die sich eigentlich ? Dass jede Frau aus ihrem Hartz4-Fall eine Gebärmaschinerie bastelt ? ³³³
    Die Gegen-Argumente sind schon so oft beschrieben worden,
    darum möchte ich sie nicht wiederholen.

    Diese offene Brief wird an der Familienministerin genau so abprallen, wie ihre Aufgabe als Familienministerin.
    Wer seinen Job nicht richtig macht, wird sich auch nicht durch ein Schreiben belehren lassen;
    es tut ihr ja nicht weh.
    Selbst wenn sie ihre Aufgabe verliert, bekommt sie eine satte staatliche Unterstützung.

  10. Itari schrieb am

    ich finde, man sollte auch eine Quote für intelligente Männer fordern …

  11. Sven schrieb am

    Leute…Ich verstehe nicht warum man sowas wie Gleichberechtigung von Frauen nur mit so einem beschränktem Horizont wie „Feste Frauenquote“ erfassen kann.

    • Ben schrieb am

      Die Frauenquote in Führungspositionen ist ein Weg dahin, um die alten Männer/Seilschaften Strukturen aufzubrechen. Wenn die Frauen da dann etabliert sind und in der Uni Schule etc genug Frauen dann den Beruf gerne lernen, weil sie nun eine reale Chance haben, dann braucht man die Quote auch nicht mehr. Es ist ein Übergangsinstrument. Niemand will sie dauerhaft. Also niemand der sich ernsthaft für Frauenrechte einsetzt.

      • The_Underscore schrieb am

        Nicht alle Unternehmen haben solche Seilschaften.

        • Anonymous schrieb am

          Ehrlich gesagt kenne ich kein Unternehmen mit solchen Seilschaften. Was ich jedoch in unserem Unternehmen sehe ist folgendes:
          a) Frauen sind bei der Buchhaltung und Sekretärin, Männer machen das technische. Das ist nicht wegen Diskriminierung so, sondern weil sich die Leute eben so bewerben. Nur kann man eine einfache Buchhalterin oder Sekretärin, die vom eigentlichen Produkt der Firma nur wenig verstehen, nicht einfach so zum Chef machen. Und dann gibt es noch nicht wenige Frauen, die ein Kind bekommen und für lange Zeit bis dauerhaft aus dem Arbeitsleben verschwinden. Freiwillig. Viele wollen sogar eine längere Auszeit von dem Stress. Das sehe ich in der Praxis. Wenn man dann solche Frauen, die eigentlich sagen, dass sie die Arbeit nicht als Schwerpunkt in Ihrem Leben sehen, gezwungenermaßen befördert, dann will ich nicht wissen, was mit den anderen Arbeitern passiert, denn eine Firma kann nur so gut arbeiten wie das Management.

  12. chris123 schrieb am

    Über das Betreuungsgeld kann man streiten. Aber es ist richtig, dass Frau Schröder keine Frauenquote will. Und es ist richtig, dass sie einen übermäßigen Feminismus ablehnt.

    • Anonymous schrieb am

      Und damit ist sie sympatischer und eher Meinungsträger, als jede von den Laien oder Zypresse…

  13. The_Underscore schrieb am

    Eine Frauenquote trifft viele unschuldige Männer (auch, wenn es nur um Vorstände geht) und sorgt dafür, dass die Unternehmen in vielen Fällen nicht die am besten geeigneten Personen einstellen (dürfen).

    Verpflichtende anonymisierte Bewerbungen – gerne.

    Mehr Kitaplätze finanzieren und dafür anderswo Geld einsparen oder Steuern erhöhen – okay.

    Aber wenn ihr euch für eine Frauenquote auch nur bei Vorständen einsetzt, dann wähle ich euch wohl nicht, was schade wäre.

    (Und ja, die Flexiquote ist auch schon schlimm genug. Auch freiwillig selbstauferlegte Frauenquoten sind eine unfaire Diskriminierung, ebenso wie eine Asiatenquote eine wäre.)

  14. Ronny schrieb am

    … mir fehlt der Einsatz auch für die Rechte von Männern und die Chancen der Jungs – aber gerade über die Rechte von Männern (die weit hinter die Rechte der Frauen und das Engagement dafür rangieren) redet niemand öffentlich oder setzt sich dafür ein!

  15. Anonymous schrieb am

    Inhaltlich dürften die in dem Offenen Brief genannten Standpunkte ihre Berechtigung haben. Ich gehe davon aus, dass in dem Schreiben auf tatsächliche und auch erhebliche strukturelle Probleme hingewiesen wird. Daher kann die Stellungnahme dazu beitragen, für Frauen tatsächliche Verbesserungen anzustoßen.
    .
    Jedoch muss der Offene Brief unbedingt noch aus einer ganz anderen, nämlich grundsätzlichen Perspektive beleuchtet werden: Mit einer solchen „Gemeinsamen Pressemitteilung“ positioniert sich die Piratenpartei einmal mehr pauschal – und vermeintlich unverdächtig – an die Seite von SPD und Grünen. Diesmal über den „Kegelklub / Piratenpartei“ – ein Begriff, der schon für sich allein wirkt.
    .
    Jeder weiß, zumindestens jeder über 25 kann es aus eigenem Erleben wissen, dass die beiden Parteien SPD und Grüne in vergangenen Jahren genug Regierungsmacht und Möglichkeiten hatten, um die wirtschaftliche und soziale Position der Frauen in der Gesellschaft strukturell und mit Nachwirkung positiv zu verändern. Auch nach der deutschen Wiedervereinigung war das der Fall, das Staatsgebiet der ehemaligen DDR war von deren Einfluss also nicht ausgeschlossen!
    Wenn die Position der Frauen auch heute noch als schlecht oder zumindest als ungenügend betrachtet wird, so geht das genauso auf das Desinteresse oder Versagen der beiden genannten Parteien zurück wie auf Versäumnisse, die man berechtigterweise den heutigen Regierungsparteien vorhalten könnte.
    .
    In der Veröffentlichung dieses Briefes zu diesem Zeitpunkt und an dieser Stelle sehe ich daher zuallererst ein zielgerichtetes schrittweises Hinbewegen auf ein politisches Dreierbündnis mit SPD und Grünen. Ein etappenweises Abschaffen der vorgeblichen Neutralität und reinen Sachbezogenheit hinter dem Rücken – und gleichzeitig vor den Augen – der Parteimitglieder und Wähler der Piratenpartei.
    Es kommen nun allmählich Methoden und Tricks zum Einsatz, welche die künftigen Bündnispartner mit ihrem herrlichen Edelmut schon seit langem ‚drauf haben‘. Wenn das so weitergeht, ist der Tag nicht mehr fern, an dem die erste grosse Postenschieberei mit den neugewonnenen politischen Freunden publik wird!

    • Anonym schrieb am

      PS: In der DDR haben alle Frauen gearbeitet, genau wie die Männer,…. soviel zum Thema „Fortschritt“.

  16. Highscore schrieb am

    Also ich muss mich auch ganz klar gegen eine Frauenquote aussprechen, denn wenn ich in meinem Beruf vergleiche was Frauen leisten und Männer leisen, finde ich das teilweise unverschämt, die Männer müssen die schweren Arbeiten machen, die Frauen sind sich zu schade dafür, und stehen teilweise nur rum…. Wenn sie das gleiche arbeiten gerne, aber wenn nicht dann haben sie auch nicht das selbe verdient. Und noch mal aus dem Blickwinkel gesehen, auf eine Stelle bewerben sich 10 Kluge Männer, und eine (Sorry) dumme Frau, dann müsste man die Frau nehmen ? Und wenn schon Frauenquote, dann sollen Frauen auch verpflichtend arbeiten müssen, Müllabfuhr, Metzger, Bauarbeiter, Straßenkehrer, Kanalreiniger, Klemptner……

    • Ben schrieb am

      Das ist ein problem der Sozialisierung und wenn wir weiter in Frauen und Männerberufen denken und die Eltern ihre Kinder entsprechend erziehen, wird sich da auch nichts dran ändern. Weder auf der Männer- noch auf Frauenseite.

      • Anonym schrieb am

        Ich verstehe nicht das Problem der Erziehung. Warum sollte man eine Frau dazu erziehen im Gulli zu wühlen? Warum MÜSSEN Frauen IT machen? Lasst doch jedem einfach die Wahl! Ist doch gut das wir nicht alle gleich erzogen werden und unterschiedlich sind.

        • Ben schrieb am

          Ich meinte es eher so, dass Eltern Frauen eher verbieten mal selber was auszuprobieren, es dann der papa macht etc. Letztens auf nem Spielplatz gesehen. Der Junge durfte and er Rutsche selber rumspielen, das Mädchen wurde hochgehoben und unten vorsichtig aufgefangen. Ist doch klar, dass sich Mädchen dann nichts selber trauen, obwohl sie es könnten. Sie haben es ja nie gelernt oder erfahren, dass sie es können. Es geht mir nicht um Zwang, sondern darum, dass Eltern nicht nach Geschlecht entscheiden sollten, was das Kind darf und was nicht.

  17. hans schrewe schrieb am

    es ist offensichtlich, daß frau schröder zwar deutsch spricht, aber trotzdem nicht versteht, worum es geht. mit ihrem buch bringt sie es genau auf den punkt, was in ihrem kopf vorgeht, was sie begreift und was nicht. ich verstehe ihr buch als „hilfeschrei“: löst mich ab, ich kann das nicht! so helfen wir also der frau schröder mit diesem offenen brief, von dieser nicht zu ihr passenden aufgabe erlöst zu werden.
    womit das gesamtproblem aber bestehen bleibt, denn ihre nachfolgerin/bzw ihr nachfolger wird vom gleichen personenkreis vorgeschlagen. erst wenn dieser personenkreis durch intelligentere, feinfühligere abgelöst wird, kann sich etwas ändern und hoffnung auf zeitgemäße familienpolitik aufkommen. geht also wählen – nutzt eure chancen – so oft wie möglich –
    deshalb müssen wir mit aller kraft für politische veränderungen im lande kämpfen.
    nur das hilft.

  18. fischersfritz schrieb am

    Ich dacht die Piraten wären gegen diesen Gendersch… immun. Kommt jetzt als nächstes bei euch ein Männerdiskriminierendes grünes Frauenstatut?

    • Ben schrieb am

      Wenn man eine stufenweise Frauenquote bis zu sagen wir mal 30% einführt, dann diskriminiert das Männer genau wie weit. Dass sie nur 70% der Stellen besetzen können? Oh ja, tragisch.

      • Anonymous schrieb am

        Jeder Mann, der eine Stelle, die er aufgrund der Qualifikation bekommen müsste nicht erhält, weil er das falsche Geschlecht hat, wird diskriminiert, egal, ob es 10, 20 oder 30% sind. Dies alles wegen einer unbewiesenen Diskriminierungsannahme. Ich arbeite in einem Konzern und da laufen gar nicht 30% Frauen rum, geschweige denn, dass es 30% mit der entsprechenden Opferbereitschaft gäbe…

        • Ben schrieb am

          Was heißt hier unbewiesen? Kann man so oft man will wiederholen, macht es nicht besser. Frauen bekommen wenn sie Kinder haben schlechter nen Job, werden schlechter bezahlt, etc.

          • Anonymous schrieb am

            Weder noch.
            Frauen verzichten auf bessere Jobs, indem sie auf Halbtagsstellen etc. bestehen, was nicht immer mit Führungspositionen, in denen 60-Std-Wochen gefordert werden, vereinbar ist.
            Frauen stellen ihre „Selbstverwirklichung“ an allererste Stelle und nehmen so auch unterdurchschnittlich bezahlte Jobs an, wenn sie ihnen gefallen, während Männer zugunsten überdurchschnittlich bezahlter Jobs einen Beruf ausüben, der nicht gerade ganz oben auf ihrer Wunschliste steht. Denn Männer stellen die bestmögliche Finanzierung ihrer Familie an erste Stelle.

            Fazit: Frauen genießen Sonderrechte wie freie Berufswahl und die Möglichkeit, zwischen Ganztags-, Halbtags- und gar keiner Arbeit zu wählen und beschweren sich dann auch noch, dass ihre besonderen Wünsche ab und an weniger gut bezahlt werden.

          • Anonymous schrieb am

            Möglicherweise spiegelt dies wieder, dass diese Mütter öfter, länger unerwartet ausfallen. Das müsste die Frau privat klären, das ist nicht Sache des Arbeitgebers, aber es wird häufig zur Sache des Arbeitgebers gemacht. Das ist zwar schade, aber wenn man zum Beispiel gleiches Gehalt fordert, muss auch die gleiche Leistung da sein.

          • Hermann Köster schrieb am

            Ja, stimmt. Aber hast du mal als Mann (insbesondere Führungskraft) in so nem „frauenfeindlichen“ Unternehmen das Thema Erziehungsurlaub angesprochen? Oder um ne 4 Tage Woche gebeten, damit du auch für einen Tag die Woche die Kinder betreuen kannst? Ist alles machbar, aber die Akzeptanz ist viel geringer als wenn ne Frau damit kommt. Die weitere Karriere ist für einen Mann, der solche Kompromisse zwischen Familie und Beruf eingeht auch vorbei. Kinder und Karriere ist in unserer Gesellschafft leider nicht gut vereinbar, aber das Frauen in dem Punkt gegenüber Männern benachteiligt wären kann ich nicht bestätigen, eher umgekehrt! Und die Kinderbetreuung ausbauen damit das Problem das du ansprichst kleiner wird will ja Frau Schröder, die Briefeschreiber wollen lieber ne Frauenquote….

      • Hermann Köster schrieb am

        Stell dir nen IT Konzern vor. 5-10% Frauen in den Kernbereichen. Unter den älteren Führungskräften, die für nen Vorstandsposten in Frage kommen, noch deutlich weniger. Nun sollen aber 30% Frauen in den Vorstand. Woher nimmt man die? Richtig, aus den Bereichen wo es Frauen gibt. Also zuerst Personalabteilung. Dann Marketing o.ä. Aus diesen Bereichen wird in den nächsten Jahrzehnten nie wieder ein Mann an die Spitze kommen. Und das ist nicht tragisch und diskriminierend??

        • Anonymous schrieb am

          Ganz zu schweigen von den qualifizierten Männern, die ohne diese verfassungswidrige Quote an der Reihe gewesen wären.
          Ich mache mir eigentlich weniger Gedanken, dass die Feministen damit durchkommen. Spätestens in Karlsruhe würde das Dinge gekippt werden.
          Was mich nur regelrecht ankotzt, ist, dass die Piratenpartei diesen wiederwärtigen, da menschenverachtenden Weg des Feminismus eingeschritten ist. Und noch schlimmer: Dies trotz angeblicher basisdemokratischer Entscheidungsgewalt über den Kopf der Piraten hinweg und trotz Versprechen, eine Grundrechtspartei zu sein.

  19. Malte S. schrieb am

    Wann lernen es die Piraten eigentlich, dass es so wunderbare Dinger im Internetz gibt, die sich Links nennen. Damit könnte man es dem Leser hier zum Beispiel einfacher machen, den tatsächlichen Brief aufzufinden. So muss er – ggf. auf einem Smartphone – die Adresse kopieren oder selbst eintippen. Bitte, bitte: Lernt es.

  20. Kai Degen schrieb am

    hab ich was nicht mitbekommen? Geht es um die grottenschlechte Familienpolitik nebst Betreuungsgeld und fehlenden Frühförderung und Kitaplätzen? Oder geht es um die Frauenquote?

  21. Denkepalau schrieb am

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil .wir reden hier nicht von Quoten sondern von Gleichheit der Chancen liebe Leute

    • The_Underscore schrieb am

      Auf nichtmeineministerin.de wird durchaus von der Quote geredet. Schlimmer noch, sie wird gefordert! Machen Sie den Weg frei für die Quote in Vorständen und Aufsichtsräten, denn ja: Auch angeblich symbolische Politik hilft uns als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern tatsächlich weiter!

      • Anonymous schrieb am

        Viele der Unterzeichner auf nichtmeineministerin.de sind in Frauenrechtsberufen. Klar, dass Gleichstellungsbeauftragte Frauen für den Erhalt Ihres Jobs kämpfen.
        Weitere fallen mit radikalfeministischen Äußerungen auf. Aber damit vertreten sie nicht Deutschland.

      • Anonymous schrieb am

        Die Unterzeichner sind in Frauenhilfsorganisation, weibliche Gleichstellungsbeauftragte, Leiterinnen von Frauenhäusern und zu anderen Parteien, die sich pro-feministisch darstellen wollen. Da es sowas für Männer nicht gibt, handelt es sich um strukturellen bezahlten feministischen Lobbyismus, der sich verselbstständigt.

  22. Anonymous schrieb am

    Darf ich einmal höflich nachfragen, warum ein Beitrag von mir, der sich kritisch mit dem Feminismus, der in einigen Fällen zu einer faktischen Diskriminierung der Männer führt, auseinandersetzt, zensiert wurde?
    Zwischen dem Absenden des Beitrags und jetzt sind 6 Beiträge nach und nach freigeschaltet worden.
    Ist das „Frauen sind grundsätzlich Opfer in allen Lebensbereichen und müssen mit Sonderrechten gegenpber Männern ausgetstattet werden“-Leugnen ein ähnlich schweres Verbrechen wie das Hollocaust-Leugnen und muss mit Zensur unterdrückt werden? Werde ich aufgrund einer Nähe zu Artikel 3, Satz 2 des Grundgesetzes in BEIDE Richtungen demnächst mit einem Parteiausschlussverfahren oder einem Brandbrief von wegen üblen Sexismus in der Partei zu rechnen haben?
    Ich bin gespannt…

    • chris123 schrieb am

      Vielleicht haben Sie Glück, und Sie finden Ihren Beitrag auf
      http://www.hatr.org
      Dann können zumindest einige Leute Ihre Kommentare noch lesen. Aber die Internetseite der Piraten unterscheidet sich mittlerweile nicht mehr von einer durchschnittlichen politisch linken Internetseite, was die Inhalte und die Zensur betrifft.

    • Sylvia schrieb am

      Ja, darfst du und nein er wurde nicht zensiert.

      Vermutlich fand ich den Schreibstil und die Äußerungen grenzwertig, weshalb er nicht freigeschalten wurde. Kann dir bei den vielen Anonymäusen die hier schreiben aber natürlich nicht mehr sagen, was genau der Grund war.

      Du musst bei nicht freischalten eines Kommentares mit keinerlei Konsequenzen rechnen (v.a. wenn du eh unter Anonymous postest), denn die Kommentare werden nach /dev/null verschoben.

      Viele Grüße,
      Sylvia. / Kommentarteam

      • thomas schrieb am

        Ähem: eine Nicht-Freischaltung ist eine Zensur. Früher hieß es hier mal: was nicht Werbung ist, wird freigeschaltet, es findet keine Meinungsauswahl statt. Ist das eine Neuigkeit des neuen Bundesvorstandes? Oder verselbstständigen sich hier die ungewählten Funktionäre?

        • Ben schrieb am

          Zensur ist es nicht. Hausrecht schon eher. Die Piraten sind nunmal nicht der Staat, also kann man nicht von Zensur sprechen und wenn, dann verhöhnt man die Opfer wahrer Zensur, also mal den Ball Flach halten. Wenn wie in anderen Beiträgen homophobe menschenverachtende Aussagen geposted werden, dann geht das völlig in Ordnung diese nicht zu veröffentlichen und hat auch nichts mit Zensur zu tun.

          • Anonymous schrieb am

            Was hier mittlerweile (!) betrieben wird, erlebe ich als Zensur! Hier von „Hausrecht“ zu sprechen, ist ein zynischer Euphemismus. Zumal „Hausrecht“ etwas ist, das in Bierkneipen gegen gewalttätige Störenfriede zur Anwendung kommt.
            Einmal begonnen, zugesandte Kommentare „nach Linie“ zu bewerten, wird sich dies immer weiter verschärfen und die Gedanken der Schreiber per innerer Vorzensur immer weiter einengen. Die kurz zurückliegende Vorstandswahl hat in dieser Hinsicht offenbar die von der politischen Konkurrenz – so erlaube ich es mir zu unterstellen – ersehnte Wende gebracht.

          • Sylvia schrieb am

            Ich bewerte nicht nach Linie sondern nach Ton. Wer seine Meinung nicht ohne Gepöbel, Beleidigung des Gegenübers oder anderer äußern kann, der soll es wie er wünscht in seinem eigenen Blog tun. Wenn du zu hause auf den Tisch urinieren willst, bitte. Aber deswegen muss ich das noch lange nicht auf dieser Webseite akzeptieren.

            Das sind die Bedingungen und die gelten für alle. Meinungsfreiheit heißt nicht, dass ihr jede Meinung ohne irgendwelche Konsequenzen überall äußern können müsst.

            Ich wiederhole mich auch gern: Für Trackbacks aus euren Blogs auf unsere Seite gilt eine no-spam-policy. Da könnt ihr dann all das über einen Link loswerden.

            Wenn ihr also merkt das euer Kommentar nicht freigeschalten wird, dann überlegt doch mal, ob das Problem nicht vielleicht doch bei euch liegt.

          • chris123 schrieb am

            @ Sylvia
            Werden die Kommentare, die hier nicht veröffentlicht werden, zumindest an
            http://www.hatr.org
            weitergeleitet?
            Dann könnte man sie zumindest dort noch lesen.

          • Anonymous schrieb am

            @Sylvia: Re: „… “nach Linie” zu bewerten …“
            Dazu möchte ich bemerken bzw. anfragen:
            – Es ist für mich und vermutlich auch für die allermeisten anderen Kommentarschreiber selbstverständlich, dass Beleidigungen unerwünscht sind. Auch einer appetitverderbenden sprachlichen Illustrationhätte als Bestandteil der Antwort hätte es dazu nicht bedurft. Insbesondere dann nicht, wenn Sie tatsächlich so viel Wert auf angemessenen Ton legen, wie Sie schreiben.
            – Da Sie sich als Bestandteil eines sog. „Kommentarteams“ darstellen, wüsste ich gern, wie viele Personen in diesem Team sind und wer sie sind. Aus wem setzt sich das Team zusammen, und wer hat es ausgewählt, bzw. wie ist es entstanden? Insbesondere aus der Perspektive der Transparenz halte ich es für angemessen, dass auf dieses Team auch im Kopf des PM-Bereiches hingewiesen, besser noch dort das Team sogar den Lesern vorgestellt wird. Das schafft klare Verhältnisse. Mir persönlich war ein solches Kommentarteam bisher völlig unbekannt.
            – Werden nun nur noch jene Kommentare akzeptiert und freigeschaltet, die sich unmittelbar auf die Thematik der Pressemitteilung beziehen?
            Bisher kenne ich es so, dass stets auch Äusserungen, Standpunkte oder Hinweise, welche Dinge jenseits der aktuellen Pressemeldung thematisierten, freigeschaltet wurden. Gilt das noch?

          • Sylvia schrieb am

            Tja, leider nicht so selbstverständlich wie man hoffen würde.

            Geschätzt 3-5 Leute, die hier regelmäßig Sachen freischalten. Ich bin Piratin, wie der Rest, die sich im Rahmen der SG-Webseite um man mag es erahnen, die Webseite kümmern. Die Details zur Entstehung sind im Wiki bzw. Vorstandsportal nachlesbar. Es ist spät, deswegen google das im Zweifel bitte selbst 🙂

            Eine Auflistung des Teams und der Kommentarpolicy ist in Arbeit. Im Moment befindet die sich aber noch im Liquid Feedback.

            Nein, so stark wollen wir das nicht einschränken, da es ja unter den aktuellsten Beiträgen nicht immer einen passenden gibt.

          • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

            @Ben (((„Die Piraten sind nunmal nicht der Staat“)))

            Eine Partei kommt aber „Staat“ schon ziemlich nahe.

            Aber selbst wenn eine Partei nicht der Staat ist: Die Piraten haben sich Transparenz auf die Flaggen geschrieben. Diesem Anspruch werden sie immer weniger gerecht. Schon allein die Tatsache, dass Kommentare erst freigeschaltet werden müssen, spricht Bände über das Verhältnis der Piraten zur Diskussionskultur.

            Ich empfinde die überhandnehmenden Löschungen als parteischädigend. Spricht sich übrigens bereits schon rum.

            Diejenigen, die hier so exzessiv löschen, müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie der Partei mittelfristig mehr schaden, als sie dem Blog kurzfristig helfen.

          • Ben schrieb am

            Na wenn du dich bereiterklärst den Spam zu löschen, dann kannst du eine zeitgleiche Veröffentlichung ja gerne vorschlagen. Halte ich für nicht machbar.

      • Anonymous schrieb am

        “ … bei den vielen Anonymäusen die hier …“
        Danke!
        Offenbar hat sich bei der Piratenpartei auf allen Ebenen – zumindest auf allen sichtbaren Ebenen – im Hintergrund bereits ein grundlegender Richtungswechsel vollzogen.
        Es soll in Deutschland eben alles so bleiben, wie es ist!
        .
        Byebye, Piratenpartei.

      • WOOOOW! Da haben wir’s. Es überhaupt nicht um Beleidigungen, Strafrechtlichrelevantes oder Ontopicness, sondern dass wir vor dem SCHREIBSTIL eines anderen geschützt werden sollen.

        Danke, liebe Sylvia, was wäre bloß geschehen, wären wir auch nur 1 Sekunde seinem „grenzwärtigen Schreibstil“ ausgesetzt gewesen.

        Phew. Gerade noch einmal Glück gehabt.

        Bitte in Zukunft auch alle Kommentare zensieren, die Kommafehler aufweisen.

  23. Warum Nicht? schrieb am

    Also mir als PIRAT ist nicht bekannt, dass auf dem BPT12 in NMS ein *JA* zu einer ( wohl verfassungswidrigen) Frauen-Quote beschlossen wurde!!!!?!?

    Gleichstellung – auf jeden Fall und das ist erst geschafft wenn endlich aufgehört wird alles nach Mann/Frau-Links/Rechts-Nord/Süd etc. zu trennen, aber in irgendeiner Form eine QUOTE – klares NEIN!

    Aber ansonsten haltet diesem Beweis das eine Frauenquote (Posten zu besetzen nur weil sie eine Frau ist und nach deren Sicht Familienpolitik ja Frauensache ist) ihr Unfähigkeit vor – Viel Glück dabei!

    • Ben schrieb am

      Wie genau willst du zu Gleichstellung kommen, wenn Frauen nicht in Führungspositionen kommen? Dass sich daran in den letzten Jahren nichts geändert hat, zeigt doch, dass wir da anders herangehen müssen. Eine Quote ist doch auch nur eine Übergangslösung, aber in meinen Augen eine Notwendige, die den Schritt zur Gleichstellung erst möglich macht.

      • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

        Wenn 5% der Führungspositionen von Frauen besetzt sind, dann ist das kein Beweis für eine Benachteiligung. Wenn nur 1% der Frauen dorthin wollen und davon nur 1% qualifiziert sind, dann sind diese 5% sogar noch Zeichen einer Frauenbevorzugung.

        • Ben schrieb am

          Wieso sollten nur 1% der Frauen das wollen? Beweise, Zahlen?

          • Anonymous schrieb am

            Gegenbeweise? Der Spiegel hatte mal in einer Untersuchung herausgefunden, dass für viele Frauen das Privatleben einen höheren Stellenwert als der Beruf hat. Wurde dies und familiäre Entscheidungen mal mit den Frauen in Führungspositionen korreliert?

      • thomas schrieb am

        Frauen kommen nicht in Führungspositionen? Wer ist Angela Merkel?

        • Ben schrieb am

          Frau merkel arbeitet ja auch bekanntlich für ein großes Wirtschaftsunternehmen. Ja ok kann man so sehen, aber dennoch 😉

          • thomas schrieb am

            Was hat das damit zu tun? Die angeblichen Seilschaften und Gläsernen Decken gibt es doch auch in den Parteien – oder warum soll in der Piratenpartei eine „Atmosphäre geschaffen“ werden, in der sich vor allem Frauen wohlfühlen, damit sie vermehrt einsteigen und die Quote heben?

            Gut, bekannt ist ja, dass Merkel nur 80% von dem Geld bekommt, das Schröder vor ihr bekommen hat. Und Frauen bekommen ja auch nur 80% vom Hartz4-Satz. Für Mädchen gibt’s nur 80% vom Kindergeld. Oder?

  24. Terraner schrieb am

    Frauenquote überhaupt Quten lehen ich ab , das ist Verfassungswidrig.
    Ahoi Terraner

  25. Kai schrieb am

    „unser Problem sind nicht überkommene Rollenbilder, diktiert von „Feministinnen“, sondern weniger Lohn für gleiche Arbeit, fehlende Kitaplätze, gläserne Decken, die Gefahr von weiblicher Altersarmut aufgrund von Teilzeitarbeit, Niedriglohnsektor und geringfügiger Beschäftigung!“

    Ja,ja, keine überkommenen Rollenbilder… nur das fast alle Unterzeichner dieses offenen Schwachsinns ein gemeinsames Sorgerecht von Geburt an Ablehenen, da alle Männer ja potentielle Schläger und Vergewaltiger sind und so nur Macht in die Familie wollen, die 30000 Kinder die (trotz oder wegen einer Mutter) jährlich in Pflegefamilien kommen werden aber von diesen Organisationen nicht erwähnt!!! Unser Problem sind überkommene Rollenbilder, gepflegt von diesen Organisationen und damit einhergehendem tolleriertem Kindsmisbrauch!!! Einseitige Studien zu Frauenthemen wie häusliche Gewalt etc…

    „weniger Lohn für gleiche Arbeit“ – hierzu gibt es keine einzige Studie in Deutschland, das statistische Bundesamt hat 8% Lohndifferenz bei gleicher Branche festgestellt, aber Mehrarbeit (Überstunden), Reisetätigkeit etc. nicht weiter untersucht! Die später Erwähnten 23% sind aber Aufgrund der unterschiedlichen Tätigkeiten (Teilzeitarbeit und andere Branche),auch bei Teilzeit muss erwähnt werden das in Ostdeutschland 54% ALLER (also auch Männer) Beschäftigten einen Vollzeitjob such, in Westdeutschland nur 11%, denen stehen heute übrigens 3Mio. Arbeitslose gegenüber. Und heute hindert niemand eine Frau daran auf dem Bau zu arbeiten, mit 55 den Rücken kaputt zu haben, bei Wind und Wetter draussen zu sein, ggf. nur am WE zuhause etc…

    „fehlende Kitaplätze“
    Ja, und fehlende Krippenplätze!!! Das ist wirklich ein Problem…

    „gläserne Decken“
    Hierzu gibt es nur eine Theorie, aber kaum ein haltbare wissenschaftliche Studie. Oftmals wird von Karrierefrauen aber auch die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf angegeben… Somit sind wir wieder bei den Rollenbildern und männliche Manager sind somit durch mangelndes Familienleben diskriminiert…

    „die Gefahr von weiblicher Altersarmut aufgrund von Teilzeitarbeit“
    Hier wird die Übertragung der Rentenbezüge durch den Mann/Vater leider nicht mit einbezogen… Aber hauptsache (altes Rollenbild) Frauen sind irgendwie diskriminiert!!! Immer und überall!!! Ansonsten Teilzeit, siehe oben…

    Das eine Partei (oder eine Gruppierung dieser)i die für Transparenz steht so einen Schund unterschreibt, zeigt leider, das wir mit der Transparenz noch nicht so weit sind wie wir sein könnten!!!

    Ach ja, super ist auch:
    „halten wir die Lösung dieser Probleme aber nicht für eine private Frage des individuellen Verhandlungsgeschicks, sondern schlicht für strukturelle Diskriminierung, der politisch etwas entgegengesetzt werden kann und muss“

    Genau, das gemeinsamme Sorgerecht von Geburt an und verbindlich das Wechselmodell für alle Kinder. So kann Mama und Papa nach einer Scheidung/Trennung dann halbwöchentlich Karriere machen und alte Rollenbilder von der Mama die Zuhause bleibt wird auch noch aufgebrochen… Können wir ja mal mit „Terre de Dingens“ und Frauennotruf besprechen… Geht aber nicht, weil Männer nur Macht wollen…

    • Rebekka Sommer schrieb am

      …“nur das fast alle Unterzeichner dieses offenen Schwachsinns ein gemeinsames Sorgerecht von Geburt an Ablehenen, da alle Männer ja potentielle Schläger und Vergewaltiger sind und so nur Macht in die Familie wollen“ – ist das so? Wie kommst du zu der Aussage? Ich persönlich habe den Brief unterschrieben und bin für ein gemeinsames Sorgerecht.

      Aber eigentlich interessiert mich der Zusammenhang dieses Arguments zur Frauenquote (den ich nicht entdecken kann). Ist das so ein Auge-um-Auge-Argument: „Ihr“ verweigert „uns“ das Sorgerecht, also verweigern „wir“ „euch“ die Quote?

      • Anonymous schrieb am

        Darum geht es doch gar nicht. Nur sind die unsichtbaren Mauern für Frauen für eine Legende, genauso wie die geheimen Männer Karriereclubs. Es gibt keinen ernsthaften Nachweis.
        Es gibt nur leider weniger Frauen, die durch ein geeignetes Studium eine geeignete Basis für eine Karriere legen und dann auch im Berufsmodus in den Unternehmen auf Karrierepfad bleiben und die entsprechenden Opfer bringen. Diejenigen, die es tun, können sogar Ministerin oder Kanzlerin werden. Wenn man durch Quoten anhand des Geschlechts als wichtigstes Kriterium die wichtigsten Posten in der deutschen Wirtschaft besetzt, besteht die Gefahr, dass am Ende Männer und Frauen verlieren, denn die meisten sind nunmal nicht im Vorstand.

      • Kai schrieb am

        Mir geht es um GLEICHBERECHTIGUNG;
        also sowas wie Männer und Frauen haben gleiche Rechte, beide auf allen Gebieten…

        Dieses kann nur dann passieren wenn wir beide Geschlechter als gleichberechtigt ansehen… Das ist weder bei Terre de Femme, noch bei Frauennotruf, noch beim ASF oder den Grünen der Fall. Die Anträge der Grünen und der SPD zum Gemeinsammen Sorgerecht stehen übrigens auf deren Hiomepage. Ansonsten reicht ein Blick auf entsprechende Homepages…
        Weiterhin werden mit falschen oder populistischen Aussagen hier versucht Stimmung zu machen…

        Es gibt keine haltbare Studie die unterschiedlichen Lohn bei gleicher Arbeit nachweist…
        Es gibt keine haltbare Studie die gläserne Decken nachweist… Selbst beim Springerverlag, wir erinnern uns, da ist eine Frau ganz oben, scheint es diese Decken zu geben in der White Woman a White Man bevorzugt, oder auch nicht…
        Altersarmut ist auch ein problem für Männer, Transferzahlungen werden nicht berücksichtigt…
        Etc. etc. etc.

        Den Vogel schiesst aber die Aussage ab „Tun Sie endlich wofür Sie bezahlt werden…“
        Ich würde mal einigen hier empfehlen die Gesetze unseres Staates zu lesen, denn Frau Schröder tut wofür sie bezahlt wird, auch wenn es einigen hier nicht passt…

        Es geht nicht um Auge um Auge, es geht um Transparentz und wahre Zahlen/Behauptungen und einen offenen Diskurs…

        Übrigens eine Rebekka Sommer ist nicht auf der Liste der Unterzeichner.

        • Rebekka Sommer schrieb am

          Ich finde den Hinweis auf nicht vorhandene „haltbare“ Studien fast schon niedlich. Darf ich mal ganz naiv fragen, welchen fachlichen Bezug zu Sozialwissenschaften ihr habt? Wie könnte „haltbar“ denn konkret aussehen? Es geht hier nicht darum, den bösen, individuellen Willen einzelner Männer zu messen, sondern strukturelle Mechanismen (z.B. eine Fülle von Entscheidungen, die Individuen im Lauf ihres Lebens treffen müssen, um in eine gesellschaftliche Position zu gelangen).

          Man muss in keiner der genannten Gruppierungen sein (Terre des Femmes, etc.), um die Quote zu befürworten. Ihr steckt aber alle Befürworter in einen Topf und schreibt ihnen zu, dass die das gemeinsame Sorgerecht nicht wollen?? Bitte erklärt den logischen, inhaltlichen Zusammenhang, das interessiert mich sehr.

          • Anonymous schrieb am

            Weil sich viele Frauen individuell gegen Karriere entscheiden, muss man Männer diskriminieren? Weil nur gleichverteilt gerecht ist? Warum dann nicht Gleichverteilung überall?

          • Kai schrieb am

            „Ich finde den Hinweis auf nicht vorhandene “haltbare” Studien fast schon niedlich.“
            Ich auch, was machen wir denn stattdessen Kaffeesatzlesen? Esoterik? Was so ziemlich aufs Gleiche rauskommt…

            „Darf ich mal ganz naiv fragen, welchen fachlichen Bezug zu Sozialwissenschaften ihr habt?“
            Bis auf das ich mich zweimal wöchentlich mit diesem Mist auseinandersetze eher wenig bis gar keinen. Ansonsten können wir den Matjesplural gerne lassen…

            „Wie könnte “haltbar” denn konkret aussehen? Es geht hier nicht darum, den bösen, individuellen Willen einzelner Männer zu messen, sondern strukturelle Mechanismen (z.B. eine Fülle von Entscheidungen, die Individuen im Lauf ihres Lebens treffen müssen, um in eine gesellschaftliche Position zu gelangen). “

            Durch das „es geht nicht darum, den bösen, individuellen Willen einzelner Männer zu messen“ scheint die Marschrichtung auch hier wieder gegeben zu sein… Aber egal… Nehmen wir mal meine Lieblingsstudie, die 3% Studie im Rahmen des Daphneprogramms, mit der die „Strafverfolgung von Vergewaltigung in elf europäischen Ländern“ untersucht werden soll….
            http://www.frauen-gegen-gewalt.de/dokumente/files/e905d4c573adfbd168a14f3993c1f35e.pdf
            Hierbei geht es um StGB177 http://dejure.org/gesetze/StGB/177.html
            Durchgeführt wurde diese „Studie“ von Corinna Seith, Joanna Lovett & Liz Kelly…
            Nun legen die Damen mal ganz motiviert los… Sie erfassen 100 (in Worten Einhundert) Fälle, sprechen immer wieder von Sampleirgendwas… Also handelt es sich um eine Stichprobenuntersuchung (http://de.wikipedia.org/wiki/Stichprobe) – wobei die Stichproben nach einem „Zeitreihenprinzip“ gezogen wurden. Also so, als wenn ich mich in Stuttgart an den Bahnhof stelle und die nächsten 100 Personen frage welche Partei sie wählen und dann feststelle das bei der nächsten Wahl 85,1% CDU wählen… Aber gut, nun schreiben die drei Forscherinnen „In der Halfte [einer Teilmenge] der Falle (n=19) wurde in Frage gestellt, ob sich die Tat ereignet hat.“ Was doch soviel bedeutet, die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass in 19v.100 Fällen die Vergewaltigung eine Falschbehauptung ist oder zumindest sein könnte…
            Dann weiter:
            „Verfahrenseinstellungen wurden in der Regel von der Staatsanwaltschaft vorgenommen. In den restlichen Fallen traf das Opfer (11%) und in einem Fall die Polizei die Entscheidung zur Verfahrenseinstellung, dies meist in der Phase des Ermittlungsverfahrens.“ Nun, da in Deutschland Vergewaltigung eine Hart Crime (so würde die Alice das jetzt nennen) ist, wird hier eine Strafanzeige erstellt. Diese Anzeige einmal aufgegeben kann nur noch durch das Gericht oder einen Staatsanwalt eingestellt werden, nicht durch das Opfer und schon gar nicht durch die Polizei… Somit ist die Frage, was die drei Forscherinnen hier denn nun wirklich und wahrhaftig erforscht haben wollen… Interessant ist hier auch das die Polizei, welche die Anzeige nun doch irgendwie eingestellt hat, diese wegen Falschanschuldigung „eingestellt“ hat… Zwei der Anzeigen wurden von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung „Nicht im offentlichen Interesse“ eingestellt. Das erlaubt sich kein Staatsanwalt – wird aber von den Damen komischerweise auch nicht weiter kommentiert!!! Zusätzlich eine wegen Falschanschuldigung in einer frühen und eine in einer späten Prozessphase! Also neben dieversen Freisprüchen und Einstellungen schreiben die Forscherinnen dann: „Die Verurteilungsquote des Stuttgarter Samples liegt um 10% hoher als jene des nationalen Samples. Dieser Unterschied wirft die Frage auf, ob es sich um einen Effekt eines verzerrten Samples handelt“
            Nein, er wirft Fragen zur Geisteshaltung der Forscherinnen auf, besonders wenn diese dann Schlussfolgern: „Falschanschuldigungen sind bei Vergewaltigungen ein Problem, das von Professionellen uberinterpretiert wird, wodurch eine Kultur der Skepsis (vgl. „culture of sceptism“ Kelly et al, 2005) genahrt und verfestigt wird. Tatsachlich liegt der Anteil bei nur 3% und ist somit als marginal zu bezeichnen.“ Denn wie diese Zahl, trotz 19 Fällen in denen von einer Falschbeschuldigung ausgegangen wird, einer Nichtverurteilungsquote von 77%, diversen Verfahrenseinstellungen ohne Tiefenanalyse, um z.B. zu ermitteln ob ein Verfahren eingestellt und im Anschluss eines wegen Falschbeschuldigung eröffnet wurde, etc. und abweichenden Zahlen vom Gesamtbidl um 10% – zeigt, das wir Gutenberg den Doktortittel gerne zurückgeben können, denn seine Arbeti war zumindest schlüssig abgeschrieben… Dafür darf sich angeblicher Täter und Rechtsanwalt vor Gericht mit diesem Mist rumschlagen…

            Haltbar ist wissenschaflich fundiert, auf vernünftigen und statistisch nachvollziehbaren Daten und Auswertungen beruhend UND wenn die ForscherInnen Ahnung von dem haben was sie da auswerten etc. Und das ganze (ich träume) mit Schlussfolgerungen, die nicht durch eine rosarote Brille gesehen werden…

            „Man muss in keiner der genannten Gruppierungen sein (Terre des Femmes, etc.), um die Quote zu befürworten. Ihr steckt aber alle Befürworter in einen Topf und schreibt ihnen zu, dass die das gemeinsame Sorgerecht nicht wollen?? Bitte erklärt den logischen, inhaltlichen Zusammenhang, das interessiert mich sehr.“

            Warum werden Frauen in Führungspositionen benachteiligt?
            1. Gläserne Decke – Männer Cliquen etc. – Dies müsste sich durch das Erbrecht, das Gleichberechtigt ist, eigentlich von alleine Lösen und wir müssten dann heute bei Springer einen 70% Frauenanteil haben. Haben wir aber nicht, auch nicht bei Bertelsmann etc.
            2. Frauen sind durch Kindererziehung benachteiligt!
            Sicherlich, doch dann müssten, anstatt einer Quote, Männer in die Erziehung gedrängt werden durch Sorgerecht von Geburt/Vaterschaftsanerkunng an und durch ein gesetzl. präferiertes Wechselmodell nach Trennung/Scheidung. Will Frau aber nicht, zumindest nicht Terre de Dingens und die anderen.
            3. Frauen sind durch ihre Erziehung benachteiligt, sie sind nicht dazu erzogen worden sich durchzusetzen…
            Mal abgesehen davon das ich meinen Sohn wie meine Tochter gleichberechtigt erziehe, wäre meine Tochter auf einmal benachteiligt, weil sie sich nicht durchsetzt, mein Sohn aber nicht… Durchsetungsvermögen ist bei Führungskräften immer als erstes genannt, somit fällt dann „gleiche Qualifikation“ schon mal weg.
            4. Frauen sind nicht knallhart und eiskalt
            Nun, wenn es nach Terre de Dingens geht stimmt das, sieht Mann sich die Statistiken zu Gewalt durch Frauen an, würden alle schreien – Frauen in die Chefetagen…
            5. Bereits heute sind Jungen in der Bildung benachteiligt, das nennt sich positive Diskriminierung (welch ein Blödsinn – Apartheid war demnach auch positive Diskriminierung), wo steht das diese Benachteiligungen für Jungen aufgehoben werden und vor allem, wer sagt mir, das Jungen nicht dadurch erst Recht lernen sich durch zu setzen?
            6. Ich habe seinerzeit die Quotendiskussion in der SPD mitgemacht und unterstützt (leider), was dabei rausgekommen ist? Männer müssen immer noch die Ochsentour machen, Frauen kommen leichter auf die Posten. Was dazu führt das Frauen bis heute sich nicht so gut durchsetzen können (erste Kanzlerin hatte die CDU)… Das Ende vom Lied, Frauen machen Soziales, Männer machen Wirtschaft. Mehr Frauen in der Basis gibt es nicht…

            Was soll eine Brückentechnologie bringen, wenn ich nicht mal bereit bin die Brückenköpfe zu setzen???

      • fischersfritz schrieb am

        Nein die Quote sollte nur aus einem Grund verweigert werden.
        Jede form von Quote ist Diskriminierung und Frauenquoten sind Männerdiskriminierungen.

        • Ben schrieb am

          Warum genau? Wie oben schon geschrieben ist eine Frauenquote eine Übergangslösung und bei 30% kann wohl kein Mann bei 70% von Diskriminierung sprechen. Diskriminierung ist das was wir die letzten Jahre mit den Frauen machen und wenn wir nichts ändern wird das auch nicht besser.

          • Anonymous schrieb am

            Wie oben geschrieben, gibt es keinen ernsten wissenschaftlichen Beleg für „gläserne Decken“ oder geheime Männerbünde. Das ist in der Industrie Blödsinn. Was hingegen fehlt sind häufig 30% Frauen, die die entsprechenden Vorraussetzungen bezüglich Studium und Operbereitschaft ala 60-70 Stundenwoche, die Führungspositionen in vielen Unternehmen mitbringen, aufweisen. Dies ist häufig zur Rettung der Arbeitsplätze einer Abteilung nötig!
            Daher wären dann auch 30% Frauenquote eine Diskriminierung der Männer. Und alle Frauen und Männer, die wegen sowas Ihren Job verlieren, sagen: danke! Es gibt keine Studie, die positive Effekte in Schweden belegt, es gibt durchaus Anzeichen für das Gegenteil. In einem Kindergarten wäre natürlich eine solche Quote problemlos.

        • Sascha schrieb am

          Ach Ben! „Quote als Übergangslösung“ glaubst Du doch nicht ernsthaft, oder?
          Quoten, einmal installiert, werden genauso bleiben wie Steuern, die einmal eingeführt, nie wieder abgeschafft werden – ich sach nur „Solidarzuschlag“ oder „Schaumweinsteuer“….
          Die „Quote als Übergangslösung“ ist ein faules Versprechen.

      • Kai schrieb am

        Habe bereits einmal geantwortet, doch leider ist dieses, aus welchen Gründen auch immer nicht freigeschaltet worden…

        “ ist das so? Wie kommst du zu der Aussage?“

        Der Antrag der Grünen zum gemeinsammen Sorgerecht
        http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/032/1703219.pdf
        „Der Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt bei den Entscheidungen über
        das Sorge- und Umgangsrecht ist zu gewährleisten, da in der Trennungszeit
        in konflikthaften Beziehungen das Gewaltrisiko für Frauen und Kinder stark
        ansteigt.“ Drucksache 17/3219 – Seite 2/8
        Anschliessend werfe ich dann mal alle MdB der Grünen in den obigen Topf, denn keiner von denen hat sich dagegen gewehrt…

        Der Antrag der SPD: Drucksache 17/8601
        „Auch können sich Väter durch die bloße Nichtabgabe einer Sorgeerklärung ohne Weiteres ihrer Verantwortung nach Artikel 6 Absatz 2 Satz 1 GG entziehen und so den verfassungsrechtlichen Anspruch des Kindes auf die beiden Elternteilen obliegende Pflicht zur elterlichen Verantwortung häufig einseitig unterlaufen. Auch hier sollte der Staat darauf hinwirken, dass sich beide Elternteile um ihre Kinder kümmern und diese in ihrer Entwicklung fördern.“ Böse Väter, Mütter können übrigens abtreiben zur Adoption freigeben etc., wollen wir dieses einseitige Unterlaufen der elterlichen Verantwortung auch kritisieren?

        Terre de Dingens
        „…80-90 Prozent der Fälle Häuslicher Gewalt sind Frauen die Opfer und Männer die Täter.“
        Ein kurzer Blick in die Berliner Polizeistatistik der letzten Jahre beweist, Propaganda!!! Ansonsten gibt es genug Untersuchungen, die auch hier von Paargewalt sprechen, also einer Gewaltspirale…

        Zu den Frauennotrufen und sonstigem Kokolores etc.
        Katja Grieger Leiterin den Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff)
        „Am meisten hat mich der Satz erschüttert: „Frauen kränken und reizen Männer mitunter bis aufs Blut“. So rechtfertigt Amendt Gewalt. Und gleichzeitig stellt er damit die grundlegende Basis für Arbeit gegen Gewalt in Frage, nämlich: Jeder Mensch trägt zu 100 Prozent die Verantwortung für sein Handeln. Gewalt ist nie zu rechtfertigen – egal, von wem sie ausgeübt wird. …“ Aus Brigitte
        Die gutste spricht hier von Gewalt (also psychisch, körperlich, finanziell und sexuell) die Männer natürlich nicht machen dürfen, bleibt aber eine Antwort schuldig wie eine Frau einen Mann bis auf das Blut reizen kann ohne selbst eine Form von Gewalt anzuwenden…
        Etc. etc. etc.

        Und der Kegelklub?
        „Biologistische Argumentationen und Publikationen sind allgegenwärtig. Dabei werden wissenschaftliche Standards verletzt, um “Frauen/Männer sind SO …” argumentieren zu können. Repräsentative Studien, die z.B. zeigen, dass es keinerlei geschlechtsspezifische Unterschiede bei Gehirnaktivitäten gibt, schaffen es mangels “Sensation” nicht in die Massenmedien.“
        Wo bleibt denn der Aufschrei des Kegelklubs das es bis heute noch keine umfassende Studie zu Gewalt von Männern in Paarbeziehungen gibt??? Ach, geht ja nicht, wir sind ja von Männerrechtlern unterwandert… Auch hier wieder, Sexismus pur, Männerrechtler unterwandern, Kegelklubber werden unterdrückt…

        Es geht hier nicht um Auge um Auge, es geht hier darum, das diese Organisationen ein falsches Männerbild prägen, der böse böse Mann der Frauen nicht Karriere machen lässt, um sich schlägt, ein schlechter Vater ist …

        Gehe ich davon aus das Geschlechter konstruiert sind, so sind Frauen ebenso gewaltätig wie Männer, nur aufgrund von körperlichen Unterschieden können sich ggf. differenzen ergeben…

        Mal was von der Uno, was ich dann auch gerne hätte…
        „Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Massnahmen,
        a) um einen Wandel in den sozialen und kulturellen Verhaltensmustern von
        Mann und Frau zu bewirken, um so zur Beseitigung von Vorurteilen sowie
        von herkömmlichen und allen sonstigen auf der Vorstellung von der Unterlegenheit
        oder Überlegenheit des einen oder anderen Geschlechts oder der
        stereotypen Rollenverteilung von Mann und Frau beruhenden Praktiken zu
        gelangen;“
        Artikel 5a Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau

        Wenn Männer kriminalisiert werden und Frauen in unserer Gesellschaft therapiert, so sind wir von Gleichberechtigung noch weit entfernt! Da helfen auch keine Zwangsquoten in Aufsichtsräten, denn auch hier, es gibt keine Gläserne Decke, sonst müsste beim Springerverlag eigentlich alles in Ordnung sein, ist es aber nicht…

  26. Thorsten Schulte schrieb am

    Mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen haben sich doch alle Betreuungsgeld/Herdprämiendiskussionen erledigt, und das völlig unbürokratisch.

    Pro BGE!

  27. Annonymus26 schrieb am

    Eine Frauenquote ist eine Benachteiligung der Intelligenten.
    Wenn eine Behörde 4 Stellen zu besetzen hat bewerben sich z.B. 3 Frauen und 40 Männer.
    Wie viele Frauen werden wohl eingestellt?

    Nach der Rechtlichen Logik 3.
    Warum?
    Weil gerade Frauen aus der Behörde im Mutterschaftsurlaub sind und somit nicht zur Belegschaft zählen und somit die 50%-Quote nicht stimmt.

    Das ist eine Diskriminierung aller fähigen Männer.

    Die Einstellung darf somit nur nach Fähigkeit erfolgen.

    • Sylvia schrieb am

      Die Grundlage deiner Rechnung ist eine sehr enge Vorstellung des Begriffs Quote, in dem Fall eine absolute, bei der solange Frauen eingestellt werden, bis die Quote erreicht ist.

      Diese scharfe Forderung wird hier aber gar nicht aufgestellt sondern ist deine eigene Interpretation.

      Selbst ich als Gegnerin von Quotenregelung, weiss dass es sich im allgemein diskutierten Fall nicht um eine blinde Quote (Hauptsache Frau) sondern um relative Quoten handelt, bei denen Fähigkeit trotzdem ein grundlegender Faktor ist. Die Formulierung bei gleicher Befähigung wird eine weibliche Person bevorzugt trifft es schon eher.

      Also informier dich und dann fang an zu rechnen 🙂

      • Annonymus26 schrieb am

        Eine virtuelle Quote kann man rechtlich nicht festlegen.
        Es kann nur eine Auswahl der Bewerber an Hand der Befähigung erfolgen. Teil, Blind und politische Qutoten sind immer ungerecht und räumen auch den Platz frei für Quotenfrau-Amtspositionen.
        Damit kann man Bewerber immer ablehnen, da ja die Quotenfrau den Posten besetzen muß.
        Das ist eine Form von Koruption.

      • thomas schrieb am

        Du hast offenbar noch wenig Erfahrungen mit Personalern gemacht. Wenn es eine Quote gibt, die erfüllt werden soll, ist Qualifikation eine sekundäre Komponente. Persönliche Erfahrung: in einer gemeinnützigen Einrichtung mit ca 40 Arbeitsplätzen brauchte es jemanden, der sich um die Arbeitsplätze kümmert. Es gab etwa ein Dutzend Bewerber. Eingestellt wurde die einzige Frau. Nicht nur, dass sie im wesentlichen keine Ahnung hat (damals unter Windows 2000 wusste sie nicht, wie man den Nachrichtendienst abschaltet, sodass ihre User mit externen IPs ständig Nachrichten bekamen), sie hat eine „Stauballergie“, weshalb sie allgemein nur Software-Probleme angeht. Sobald ein Problem in den Verdacht gerät, ev. mit der Hardware zu tun zu haben, muss eine externe Firma gerufen werden. Und die Krönung: das war bei der Stellenvergabe bekannt. Aber: die Frauenquote war die Vorgabe, also war sie zu erfüllen.
        Also bitte, keine Rationalisierung mit „es ist ja nur, wenn da exakt gleich qualifizierte Leute stehen“. Das ist Unsinn und jeder, der mal in der Personalabteilung gearbeitet hat, weiß das.

      • Kai schrieb am

        ‚Die Formulierung bei gleicher Befähigung wird eine weibliche Person bevorzugt trifft es schon eher.‘

        Wie soll eine solche Befähigung denn bemessen werden? Person A 5 Jahre Marketingleiter mit 6 Teammitgliedern und Budget von 50Mio., Person B 4 Jahre Vertrieb mit 20 Personen und Budget von 20Mio und Verkäufen von 1.000Mio… Wer ist fähiger für den Posten des Vorstandssprecher? A oder B oder einfach der dessen Geschlecht gerade passt???

    • Richard schrieb am

      Die Frauen sind also im Durchschnitt dümmer? In der Realität sieht es anders aus. Überdurchnittlich viele Frauen machen das Abitur, bei den übrigen Schulabschlüssen dominieren auch die Frauen. Schon mal hinterfragt, warum überwiegend Männer hinten auf dem Müllwagen stehen?

      • thomas schrieb am

        Ja: a) Schulen sind allgemein auf ruhige Menschen getrimmt. Jungen fallen, bei gleicher quantitativer Mitarbeit, negativer auf, weil sie unruhiger sind. b) Die selbe Arbeit wird, wenn sie von einem Mädchen geschrieben wird, besser bewertet: positive Diskriminierung. c) Müllabfuhr ist ein verdammt harter Job. Ich will das definitiv nicht machen und ich verstehe jeden, der das auch nicht will. Aber: ich habe in meinem Leben bisher keine einzige Frau gesehen, die die Mülltonnen zum Fahrzeug gezogen hat. Folge ich dir, und Frauen sind alle unglaublich intelligent, dann bleibt als einzige Antwort: es gibt keine arbeitslosen Frauen, ansonsten würden sie ja irgendwann anfangen, die dummen Männer zu verdrängen und sich die Jobs auch bei der Müllabfuhr sichern.
        Übrigens: ich war Jahrgangsbester mit 1.0. Danach kamen zwei weitere Herren. Wir haben uns, ganz die hinterhältigen männlichen Gene, einfach der Natur wiedersetzt die uns ja befohlen hat, dumm zu sein, wenn man Ihrer Sekte glauben darf.

      • @Richard (((„Die Frauen sind also im Durchschnitt dümmer?“)))

        1) Der Durchschnitts-IQ ist höher bei Männern:


        The situation is even more pronounced if one looks at the other paper: Lynn, R., & Irwing, P. (2004). In this paper, which looked at adult IQs, a five point higher IQ was found for males over females

        2) Mit dem Alter vergrößert sich der IQ-Abstand:


        Male and female mean IQs are about equal below the age of 15 but males have a higher mean IQ from age 15 on.

        3) Auch bei Wissenstest schneiden Frauen bedeutend schlechter ab als Männer, selbst wenn diese Tests von Frauen ausgedacht wurden:


        ‘Ich war völlig platt’, erinnert sich der Psychologe Rüdiger Hossiep von der Ruhr-Universität Bochum an den Moment, als er vor ein paar Jahren die Auswertung des ‘Bochumer Wissenstests’ sah: Der durchschnittliche Mann wusste mehr als 84 Prozent der Frauen. Um jedem Verdacht vorzubeugen, dass chauvinistische Männer sich den Test ausgedacht hätten, verrät Hossiep schnell die Besetzung seines Entwicklungsteams: ‘Mit der Forschung waren im Wesentlichen Frauen befasst’

        4) Außerdem greifen Frauen mit höherem IQ mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu Drogen, als Männer mit einem höheren IQ:


        The study, published in the Journal of Epidemiology and Community Health, found that women aged 30 who had higher than average IQs – between 107 and 150 – were more than twice as likely to have used illegal substances compared to those with scores of less than 95.

        Men with high IQ scores were 50 per cent more likely to have used amphetamines, ecstasy, and several illicit drugs than those with low scores – so the link was not as strong as amongst women.

        5) Bei höheren IQ gibt es fast nur noch Männer:


        For not only is the average man more intelligent than the average woman but also a clear and rather startling imbalance emerges between the sexes at the high levels of intelligence that the most demanding jobs require.

        For instance, at the near-genius level (an IQ of 145), brilliant men outnumber brilliant women by 8 to one. That’s statistics, not sexism.

        In this context, Professor Greenfield’s indignation that only one in ten science professors is female doesn’t seem all that bad.

        6) – 30) Es gibt noch ca. 20-30 weitere Gründe…

        • The_Underscore schrieb am

          Man findet zu allem eine Statistik.Unterschiedliche Sozialisation spielt eine große Rolle, eine IQ-Differenz von 5 Punkten ist nicht besonders viel und kann auch zufällig entstehen. Auch weiß man nicht, wieviele und welche Frauen und Männer jeweils an IQ-Tests teilgenommen haben. Kurz, ich glaube nicht, dass man von einer unbekannten Frau weniger Intelligenz erwarten sollte als von einem unbekannten Mann.

          • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

            Ein IQ-Unterschied von 5 Punkten ist nicht viel?

            Jesus.

            Das ist ein RIESENUNTERSCHIED.

            Abgesehen davon spielt der Durchschnitts-IQ von Frauen tatsächlich wohl eine untergeordnete Rolle, weil andere Faktoren (z.B. das fast Nichvorhandensein von Frauen bei höheren IQs, das viel geringere Allgemeinwissen etc) ausschlaggebender sind.

            Die Tatsache bleibt aber bestehen, dass Frauen nun einmal in IQ-Tests, Wissenstests (und fast allen anderen solchen Tests) schlechter oder bedeutend schlechter abschneiden als Männer, wodurch sich von alleine erklärt, warum es irgendwo weniger Frauen gibt, wodurch sich dann wiederum der Ruf nach Frauenquoten als reine Biologiefeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit demaskiert.

          • Ben schrieb am

            Mal davon abgesehen, dass der IQ gar keine Aussage über Intelligenz sondern die Anpassung und Lernen der jeweiligen Tests wiedergibt macht die Studie irgendwie noch weniger wert.

          • Anonymous schrieb am

            Sie haben anscheinend echt gar nichts verstanden.
            Weder, wie IQ-Tests, wovon es eine ganze Reihe gibt, die wiederum einen gewaltigen Pool an Fragen haben, die wiederum ständig geändert und angepasst werden, funktionieren, noch, was eine Quote bedeutet, noch… überhaupt irgendetwas.
            Wenn ich mir Ihre argumentativ in etwa von der Qualität eine „Gar nicht, ätsch!“ begründeten Beiträge zu allem und jedem in diesem Blog-Forum ansehe, kommen mir eigentlich nur zwei Schlussfolgerungen in den Sinn:
            a) „Ben“ ist ganz eindeutig eine Frau und fehlgeleitete Feministin noch dazu.
            b) Sie stehen gewaltig unter der Pantoffel einer solchen fehlgeleiteten Feministin.

            Noch einmal zum Mitschreiben:
            FAKT ist, dass Frauen insbesondere im Spitzenbereich weniger intelligent sind als Männer. Das ist nicht nur wissenschaftlich bewiesen, das ist inzwischen sogar geneitsch begründet. Kurzer Anriss: 16% der intelligenzbildenen Gene (das ist viel, wenn man bedenkt, dass nur 5% des Erbguts auf geschlechtsspezifischen Chromosonen sitzen) sitzen auf dem X-Chromoson. Auf dem Y-Chromoson hingegen gar keine. Hat Mann also nur ein X-Chromoson, wird nur dieses berüchsichtigt und der Hang zu Extremen, sowohl im Schwachsinn als auch in der Exzellenz tritt unweigerlich auf. Hat eine Frau hingegen zwei X-Chromosonen (beide unterschiedlich!), dann bleibt Ihre Intelligenz eher im Mittelmaß.
            FAKT ist, dass Östrogen als Hormon, welches zwar die Kommunikativen Fähigkeiten erweitert, jedoch die kognitiven Fähigkeiten einschränkt, bekannt ist.
            FAKT ist, dass statistisch der Durchschnittsmann in Einstellungs-Wissens-Tests mehr weiß als 86% der Frauen.
            FAKT ist, dass das erweiterte Spiegelneuronensystem der Frauen es der Frau fast unmöglich macht, Berufliches von Privatem zu trennen, was oft fatal ist.
            So viel zu den rein biologischen Unterschieden.
            Hinzu kommt, dass Frauen sehr(!) selten die gleiche Opferbereitschaft der Männer, eine 70-Stunden-Woche zu schmeißen und zu leben, um zu arbeiten, statt zu arbeiten, um zu leben zeigen.
            Und zuletzt bedeutet eine Frauenquote, dass weniger qualifizierte Frauen (denn Gleichqualifizierte zu übergehen, ist bereits eine Straftat) zugunsten von Männern eingestellt werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ein Mann aufgrund seines Geschlechts trotz Qualifikation nicht eingestellt wird. Dies verstößt direkt und unverleugnebar gegen Artikel 3 des Grundgesetzes. Hinzu kommt der wirtschaftliche Schaden durch unfähige Frauen an unverdienten Quotenplätzen und eine FÖRDERUNG der Diskriminierung der Frauen, da sie von Kollegen als Quotenfrauen belächelt und als minderwertig abgestempelt werden.
            Und nun, bitte, Ben. Zeihen Sie bitte eine Hose an, lassen Sie sich Ihre meinung nicht diktieren und stehen Sie für Ihre Rechte ein. Oder posten Sie mit einem Ihrem Geschlecht entsprechenden Namen.

          • The_Underscore schrieb am

            @Anonymous:
            IQ-Test sind alles andere als akkurat. Ich habe z.B. mal zwei verschiedene IQ-Tests im gleichen Jahr gemacht und die Ergebnisse sind um 10 Punkte unterschiedlich ausgefallen. Zudem haben beide teils andere Fähigkeiten getestet als der jeweils andere Test. Intelligenz kann man außerdem kaum testen; man kann ja nicht einmal definieren, was genau Intelligenz eigentlich sein soll. Ob jemand als intelligent angesehen wird hängt auch sehr vom Interesse ab und ob die Person Sachverhalte kritisch hinterfragt.

            Außerdem lieferst du den Quotenbefürwortern mit deinen von dir als wissenschaftlich belegt dargestellten Vorurteilen gerade gute Belege für ihre Argumente.

          • Anonymous schrieb am

            @ The_Underscore:

            Ich spreche von Intelligenztests, nicht von RTL-„Testen Sie Ihre Intelligenz (und erwarten Sie in jedem Fall ein Hochbegabtenergebnis)“-Tests.
            Kleiner aber feiner Unterschied, der die richtigen Intelligenztests auch ziemlich teuer (i.d.R. ~50€ pro Teilnahme) werden lässt.

          • The_Underscore schrieb am

            Ich rede durchaus von „richtigen“ Intelligenztests, die man nicht im Internet, sondern beim Psychologen macht.

        • Ben schrieb am

          Deswegen studieren auch mehr Frauen und mehr Frauen machen Abi? Und wo ist der Sozialisierungsaspekt in der Studie?

        • Kai schrieb am

          Scheint eine sehr interessante Studie zu sein und ähnlich intelligent wie die meisten Gender-Studies, die auch meist ungelesen in den Müll gekloppt werden können…

          Was aber nun Führungspositionen mit IQ zu tun haben, muss mir wirklich mal einer erklären…

          Ich bin auch gegen Quoten, aber auch gegen dumpfen Biologismus, egal von wem oder gegen wen auch immer. Ich bin zum Beispiel körperlich (und da bin ich mir sogar mit FeministInnen einig) als Mann durchschnittlich stärker, selbst ein sportlicher Typ und habe bis heute noch keinen 8Tausender bestiegen… „Durchschnittlich“ schwächere Frauen haben das aber nu schon mal gemacht, genau so wie sie mich beim Marathon überholt haben (Gemeinheit!!!) und sogar beim Kugelstoßen… Somit ist Durchschnitt nix anderes als Doofschnitt und jegliche Diskussion auf Basis von „Nur 3% der Frauen sind in Führungsetagen, ergo sind wir benachteiligt“ genauso für die Tonne wie „Männer sind im Durchschnitt stärker, größer, „intelligenter“ oder einfach nur das grössere Arschloch“… Auf Basis von solch einem Unsinn sollte nicht diskutiert werden, schade das es trotzdem immer wieder gemacht werden muss…

        • Anonymous schrieb am

          Also, ich bin gegen eine Quote, aber wenn Frauen Intelligenz abgesprochen wird, geht das eicht in die falsche Richtung. Was die Frauen geschafft haben zeigt eigentlich, welches das dumme und welches das kluge Geschlecht ist. So gekonnt muss man erstmal ein Geschlecht um den Finger wickeln, das es das nicht merkt.

  28. Reiner Zunder schrieb am

    Wer hat diese „Gemeinsame Presseerklärung“ von seiten der Piraten freigegeben? Der oder die sollte hier vielleicht auch mal eine Erklärung abgeben. Ich hoffe nicht, dass es die neue Pressesprecherin Anita ist. .-) Ich kann nicht glauben, dass ein nicht demokratisch legitimierter Kegelklub für die Piratenpartei in der Bundesöffentlichkeit sprechen sollte. Zumal Positionen so nicht in offiziellen Piratendokumenten zu finden sind? Ich denke, Piraten sind für Chancengleichheit und bemühen sich, dafür die Bedingungen zu schaffen, um Frauen wie Männer nicht zu benachteiligen. Eine Quote ist Diskriminierung der Ausgegrenzten. In was für eine illustre Runde wird die Piratenpartei hier eingereiht.

    • Anonymous schrieb am

      @Reiner Zunder:
      Zitat: „In was für eine illustre Runde wird die Piratenpartei hier eingereiht.“
      Zumindest Ihr letzter Satz lässt sich schon nach wenigen Wahlerfolgen ganz eindeutig beantworten: In die „illustre Runde“ von SPD und Grünen!

      • Anonymous schrieb am

        Ich frag mich, wieso man bei gleichen Positionen nicht direkt SPD und Grüne wählen sollte…
        Wenn man schon die eigene Entrechtung wählt…

  29. Anonym schrieb am

    Feministinnen auf dem Vormarsch.

    Stoßgebet gen Bundestag: Frau Schröder, bleiben sie stark. Zeigen Sie denen mal was eine „starke“ Frau drauf haben kann.

  30. Anonym schrieb am

    Apropos: Die Pressemitteilung sollte hier ganz fix verschwinden. Denn das was der Kegelclub vertritt ist NICHT die Parteimeinung.

    Pirateninteressierte könnten so schnell ein falsches Bild bekommen. D.h. weg damit! Gerne auf der Webseite des Kegelclubs, aber nicht hier.

    • Reiner Zunder schrieb am

      Aber das dann ganz schnell wegen der Schadensbegrenzung.

      • Anonymous schrieb am

        Es gibt hier keine echte „Schadensbegrenzung“. Die kann es gar nicht geben! Was sich an Unmut über die heutigen Zustände per offenem Sympathisieren mit der Piratenpartei artikuliert und – glaubhaft unkontrolliert – öffentlich verbreitet hat … das ist nun für die Zukunft kanalisiert worden!
        Soll heissen, das alles – die potentiellen praktischen Auswirkungen dieses zustande gekommenen Stimmenkontingents – fliesst künftig an die ‚amtlichen‘ Statthalter für ‚Welterneuerung‘ und für ‚Proteste‘,an die SPD und an die Grünen, per geschickt eingefädelter politischer Kollaboration über die neuerdings wählbare Piratenpartei artig zurück!
        Man braucht und KANN also gar keinen Schaden begrenzen, weil sämtliche denkbaren Auswirkungen so oder so (wenn auch über politische Zwischenstationen) im selben Stimmentopf = also LETZTENDLICH doch wieder bei denselben praktischen politischen Nutzniessern landen!

    • The_Underscore schrieb am

      Keine Pressemitteilung sollte verschwinden, die Piraten sollen schließlich nichts vertuschen. Man sollte aber ergänzen, dass das hier nicht die Meinung der Partei als Ganzes ist.

    • Kegelklubmitglied schrieb am

      Was vertritt der Kegelklub denn deiner Meinung nach, was nicht Parteimeinung ist? Mir fällt da nichts ein.

      Es gab einen Bundesvorstandsbeschluss, dass diese Pressemitteilung von der Partei mitgetragen wird.

  31. don schrieb am

    Frau Schröder ist ja wohl eines flachsten Wasser unter all den Minister/Innen. Schröder ist der beste Beweis, dass es bei den Etablierten nicht darum geht, die Besten an die Spitze der Politik zu führen, sondern die gefügigsten. Frau Schröder ist dafür exemplarisch. Jedes weitere Wort über dies Frau ist Energie Verschwendung. Leider bleibt Fr. Schröder uns noch weitere 4 Jahre erhalten. Ausser uns Piraten fällt noch ein Clou ein und uns fällt einer ein. 😉
    Geht ja alle Wählen!!

    • Anonymous schrieb am

      Eins muss man Frau Schröder lassen. Sie hat sich gegen den Feminismus geäußert. Sie hat Ihre Meinung geäußert, auch wenn diese nicht populär ist. Und wenn jemand diesen Mut hat, zeichnet Ihn das auch aus. In der Politik gibt es sonst viele Frauen, die einfach feministische Forderungen runterbeten, für das Sagen dieser Meinung hat sie meinen Respekt.

  32. TutWas schrieb am

    Bundesweit gibt es keinen verbindlichen Standard dafuer, wann ein Kind gefaehrdet ist. In regelmaessigen Abstaenden fallen Kinder dem zum Opfer. Irgendwann nach dem Fall Kevin wurden die unverbindlichen Ampelboegen eingefuehrt. Diese sind den kommunalen Jugendaemtern zur Verfuegung gestellt, und obwohl sie inhaltlich bundesweit fast identisch sind, sind sie trotzdem nicht bindend. Tatsaechlich resultiert daraus ein erheblicher Schaden, der durch Geld nicht zu bezahlen ist. Fuer mich ist nicht nachvollziehbar, wie einerseits eine Initiative Ampelbogen gestartet weden kann, aber mangels bindendem Character ein Windei bleibt.
    Sogar die Verantwortung des Jugendamtes wird schlichtweg ausgehebelt. Fachlich ist dem kommunalen Jugendaemtern ebenfalls niemand uebergeordnet; das Landesjugendamt hat lediglich eine beratende Funktion. Hierarchisch ist nur der Buergermeister ueber dem Jugendamtsleiter. Dieser verweist aber alle Anfragen, die die Verantwortung der JA-Mitarbeiter fordern an den JA-Leiter mangels fachlicher Qualifikation, der seine Mitarbeiter per se deckt. Es ist wahrscheinlich utopisch, dass eine Frau Schroeder unabhaengig davon, ob ihre eigenen Kinder von den Folgen betroffen sind, beginnt, das zu tun, was offensichtlich notwendig ist.

  33. Hackybart schrieb am

    Von der Piratenpartei erwarte ich, dass sie neben dem Berufen Gesellschaftskünstler, Maurer, LKW Fahrer auch den Beruf der Hasufrau/mann anerkennt. Das ist auch gut mit dem BGE vereinbar. Dieses Wachstumsgequatsche (Vereinbarkeit von Beruf, im Stau stehen und Ressourcen vernichten) geht langsam auf den Keks.

    • Anonymous schrieb am

      Welche praktische Bedeutung soll es haben, welchen Beruf die Piratenpartei anerkennt? Das Ganze hier ist doch eine Selbsttäuschungsinsel! Und was hier geschrieben und ‚parliert‘ wird, lesen bestenfalls nur alle diejenigen, die selber Kommentare schreiben. Und sonst fast niemand.
      Ebensogut können Sie auch zu Ihrem Friseur gehen und den bitten, dass er Ihnen etwas „anerkennt“.

  34. Terraner schrieb am

    Also nun schau ich gerade auf You tube Millitärmusik an , und wähle ein Madlay von der Deutschen Bundeswehr und was kommt ? dieses Video ist Privat !? wer zahlt die Bundeswehr bitte die Gema ?

  35. Terraner schrieb am

    Unter German March Medley funktioniert es das selbe Video GEZ und Gema gehören weg !

  36. Terraner schrieb am

    zum besseren verständnis ich war Z8 und mag Millitärmusik Z8 8 Jahre freiwillig dahmals zur Landesverteidigung ich bin nebenbei ein gegner jeglicher Auslandseinsätze .
    Ausgenommen Geiselbefreiung.

    • fischersfritz schrieb am

      Vielleicht hätte sich die Mama mal vorher mit dem Papa darüber unterhalten sollen das Papa die Kinder zu betreuen hat, damit mama arbeiten kann. Es sind im allgemeinen die Frauen die entscheiden wer zu Hause bleibt und die Kinder betreut.

  37. fgb schrieb am

    Ich habe den Brief selbst (so wie die meisten hier wahrscheinlich) nicht gelesen, sondern nur die PM und einige Kommentare. Und mMn gehen die meisten Kommentare am Thema vorbei.
    Lest die PM nochmal. Da geht es darum „Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine wirkliche Chancengleichheit von Frauen und Männern ermöglichen“. Außerdem steht da: „Schröders Projekte wie das Betreuungsgeld und die Flexiquote gehen in die falsche Richtung. Immer noch haben Frauen mit […] fehlenden Kitaplätzen […] zu kämpfen.“

    Das sind durchaus piratenwürdige Positionen. Da steht nichts von einer „Frauenquote“. Es geht um wirkliche Chancengleichheit von Frauen und MÄNNERN. Also nicht um eine Übervorteilung von Frauen.
    Dass die Piraten gegen die Flexiquote sind, sollte auch klar sein. Sie hebt Frauen im Gesetzestext hervor (was natürlich nichts mit Gleichberechtigung zu tun hat, weil es suggeriert, Frauen könnten nur durch eine Quote erfolgreich sein), bringt den Frauen aber nichts, da das Ganze auf Freiwilligkeit von Seiten der Firmen beruht (soweit ich verstanden habe).
    Das Betreuungsgeld ist absolut antipiratig. Es führt dazu, dass Kindern die Chance auf frühzeitige Bildung genommen werden kann, indem man sie zu Hause lässt. Egal, ob Mann oder Frau da auf die Kinder aufpasst, bzw sie verwahrlosen lässt.
    Das Schröder sich um genügend KiTa-Plätze kümmern sollte, ist auch eine Forderung, die der Bildungspolitik der Piraten entspricht.
    Am Ende wird noch gesagt:
    „Schaffen Sie in Ihrer Funktion als Frauen- und Familienministerin gleiche Voraussetzungen für Frauen und Männer und setzen Sie eine moderne Geschlechterpolitik durch.“
    Wieder werden Frauen und Männer genannt. Und moderne Geschlechterpoltik hört sich nun wirklich nicht nach Feministen, sondern eher nach Postgender an.
    Mal sehen was dann tatsächlich in dem Brief steht, aber die PM liest sich sehr piratig.
    Macht Euch mal keine Sorgen, dass die Piraten hier von Feministinnen gekapert werden.
    Lg
    Ein (männlicher) Pirat

    • kessfried, schrieb am

      Wenn du meinst das kinder zu hause verwahrlosen und deshalb schon als baby in die kita gehören, dann sollten die kleinen doch direkt aus dem kreissaal in die kita. Kinder am abend, in der nacht und am wochenende bei den eltern zu belassen – kaum zu verantworten ? Wie wärs denn wenn die eltern z.b. durch ein „grundeinkommen“ für ihr baby bzw. kleinkind selbst entscheiden könnten ob sie damit eine kita bezahlen oder sich individuell kümmern. Das wäre mein menschenbild und meine piratenfreiheit.

  38. Sebastian schrieb am

    Hier ist von einer/einigen Personen immer wieder die Rede von: „Ist ja nur 30% und auch nur übergangsweise und eigentlich garnicht schlimm“

    Wenn man eins aus der Politik der letzten Jahre / Jahrzehnte gelernt hat, dann dass aus „übergangsweise“ recht häufig DAUERHAFT wird und Prozentzahlen kann man bequem per Handzeichen erhöhen.

    Eine Frauenquote führt weder zu Gleichbereichtigung noch größerer Fairness. Sie führt dazu, dass es einen Zwang gibt Geschlechterabhängig einzustellen und nicht Leistungsabhängig. Fraglich ist alleine wie schnell Karlsruhe eine solche Quote einkassieren würde.
    Wir brauchen keine Frauenquote. Ein erzwungener Versuch des Umdenkens führt doch nicht zum Erfolg.

    Als total gegenätzliche Meinung zum Beschluss des bpt sollte eine solche Meldung auch nicht ohne nähere Erläuterung auf der Internetseite stehen. Mindestens eine Anmerkung, dass es sich beim Kegelclub um die Meinung eines kleinen Kreises (der sich nach einiger Aussage selbst nicht einig ist) der Piratenpartei handelt und diese eine Meinungen contra Beschluss vertritt, hätte das ganze etwas klarer gemacht.

    Für den unwissenden Leser und ich behaupte mal, dass es die große mehrzahl ist, die nicht wissen wer oder was der Kegelclub ist, sieht es so aus, als wäre diese Meldung Parteimeinung.

    Fatale Darstellung und leider mal wieder ein Schuss ins eigene Knie.

    • Ben schrieb am

      Du meinst also der Status-Quo wie wir ihn jetzt haben führt zum Erfolg? Wieso sollten Frauen denn in der Schule oder der Uni eine Führungsposition anstreben, wenn die Wahrscheinlichkeit diese auch zu bekommen kaum vorhanden ist. Und wie sollen im Umkehrschluss ohne kompetente Frauen diese Positionen je besetzt werden? Zusätzlich erschwerend kommt die Sozialisierung, die sich in den nächsten Jahren vermutlich nicht ändern wird, die Frauen weiterhin in das alte Rollenbild erziehen und somit gar nicht erst die Möglichkeiten schaffen, dass Frauen sich für solche Berufe interessieren.

      Ich gebe ja zu dass es alles sehr komplex und umfangreich ist, aber eine Quote würde zumindest diese Entwicklung in eine andere Richtung befördern. Ob sie sinnvoll ist kann man ja nach einer gewissen Zeit absehen. Daneben noch anonymisierte Bewerbung und dann haben wirs langsam vielleicht.

  39. Andreas Bogk schrieb am

    Die Pressemitteilung wurde per Umlaufbeschluß durch den Vorstand freigegeben. Sie spiegelt auch die Beschlußlage der Partei wieder. So heißt es in unserem Parteiprogramm:

    Gesellschaftsstrukturen, die sich aus Geschlechterrollenbildern ergeben, werden dem Individuum nicht gerecht und müssen überwunden werden.

    Das ist das, was salopp als „post-gender“ bezeichnet wird. Leider ist post-gender keine Zustandsbeschreibung, nicht in der Partei, und schon gar nicht in der Gesellschaft, sondern eine gesellschaftliche Vision. Eine Ministerin, die mit ihrem Handeln der Überwindung von Geschlechterrollen im Weg steht, zum Rücktritt aufzufordern, ist konsequente Umsetzung des existierenden Programms.

    • Vector schrieb am

      oh sind wir wieder bei meinem lieblingsthema – den Geschlechterrollen. 😀
      Na fangts mal vorn im GG an
      Die EHE ist als solche aus den Gesetzbüchern zu streichen, da sie a) derlei Rollen aufzwingt, b) alle benachteiligigt die nicht heiraten können, wollen, sollen oder dürfen und c) eine religiöse Erfindung ist, aber Monogamie nicht in allen Religionen gleichermaßen vorgesehen ist.
      Dann hätten wir noch das Sorgerecht, welches immernoch nicht Gleich ist, bei unverheirateten Eltern.
      Was auch wieder eine Rolle zuschiebt- wogegen aber kaum eine Frau was hat, es geht ja nicht um Zugewinn sondern um Abgabe von Macht.
      Wehrdienst könn wir momentan ja streichen – schade eigentlich – hier sprach keine Feministin jemals davon, auch Wehrdinstpflicht haben zu wollen, obwohl die ja nur deswegen nur für Männer galt, weil die Frauen ja gefälligst gebähren sollten.
      Und nun der Kern, Frauen West arbeiten allgemein weniger (gern) in höheren Positionen, das sieht man am O-W-Vergleich im öffentlichen Dienst. Hier verrat mir mal einer wie das regionale Gefälle 27%W:45%O Spitzenpositionen zustande kommt?

      • Andreas Bogk schrieb am

        Streichung der Ehe als solches, stattdessen flexible Lebenspartnerschaftskonzepte mit zwei oder mehr Partnern beliebigen Geschlechts: solide Piratenposition, zweifelt keiner dran.

        Gleichberechtigung beim Sorgerecht: da ist mir ja in der Piratenpartei noch keine Frau untergekommen, die dagegen etwas hätte. Zu unterstellen, dass die Frauen dagegen etwas hätten, weil sie dann ja Macht abgeben müßten, empfinde ich schon als unfaire Unterstellung, vorsichtig gesprochen.

        Wehrpflicht ist abgeschafft, kein Grund, sich darüber noch das Maul zu zerreißen.

        Ost-West-Gefälle: die pauschale Unterstellung, West-Frauen seien faul, finde ich widerlich. Es gibt stattdessen einen nachweisbaren Zusammenhang mit dem Vorhandensein von Kinderbetreuungsplätzen. Und genau in diese Kerbe schlägt ja auch die Aufforderung an die Ministerin. Es muß darum gehen, strukturelle gesellschaftliche Benachteiligungen abzubauen.

        • Vector schrieb am

          da reden wir aber gehörig anneinander vorbei.
          Wozu Lebenspartnerschaftskonzepte? Wenn ich den Menschen als Induviduum betrachte seh ich ihn als einzelnes Wesen und somit haben Partenerschaften nichts im Gesetz zu suchen. Wer hairaten will kann das ja nach wie vor in seiner religösen Einrichtung tun und Private Verträge kann man so oder so abschließen. Familie, okay, aber das ist wieder was anderes, da es um den Schutz Heranwachsender geht. „Zu unterstellen, dass die Frauen dagegen etwas hätten, weil sie dann ja Macht abgeben müßten, empfinde ich schon als unfaire Unterstellung, vorsichtig gesprochen.“ alle sicher nicht, aber doch schon einige. „die pauschale Unterstellung, West-Frauen seien faul, finde ich widerlich“ dann tus doch nicht, Kindererziehung und Haushalt ist ja auch arbeit und das nicht wenig. Die Möglichkeit dem Partner aber zu sagen, dass er nach der Stillzeit sich gefälligst auch kümmern soll, wär aber auch ne Idee.

    • Reiner Zunder schrieb am

      „Post-Gender“ ist halt intellektuelles Gesalbe inzwischen abgesterbender Rollenbilder und ihrer gesellschaftlichen Strukturen. Die Frage ist: Erhalten wir nicht längst Überholtes, indem wir dauernd die Psalme alter Geschlechterrollen singen anstatt neue Töne und Sounds zu suchen? Chancengleichheit ja, aber für die , die diese Chance verdienen durch ihre Persönlichkeit und nicht qua Geschlecht. Dafür muss sich vieles in der Gesellschaft ändern, aber nicht mittels diskriminierender Quoten und Feindbilder.

  40. The_Underscore schrieb am

    Okay, zusammenfassend sind also nicht zu vernachlässigende Teile der Piratenpartei und Teile des Kegelklubs der Meinung, dass eine feste Frauenquote (zumindest für Führungspositionen) als Übergangslösung sinnvoll ist, wie es auch in diesem offenen Brief geschrieben steht. Das Argument dafür ist, dass es eine gläserne Decke gäbe, weil die Führungspersonen in Unternehmen männlich seien und auch nur Männer als Nachfolger akzeptieren.

    Dabei stellst sich die Frage – wie oft ist das in Unternehmen wirklich der Fall? Kennt hier jemand solche Fälle?

    • Anonymous schrieb am

      Sag Bescheid, wenn du einen gefunden hast.
      Die Presse würde sich sicher auch dafür interessieren, denn trotz aller Bemühungen der Feministen hat sich noch kein Unternehmen finden lassen, welches Frauen nur aufgrund ihres Geschlechtes und nicht aufgrund der geringeren Qualifikation, der deutlich geringeren Leistungsbereitschaft und vor allem aufgrund der minimalen Auswahl diskriminiert.
      Es gibt de facto keine Quellen außer den aus der Luft gegriffenen Phantasie-Geschichten der Feministen für eine ungerechte Behandlung.
      Daher sage ich dir: Wenn du eine solche Quelle lieferst, dann wird das die Bomde, der Sensationskracher schlechthin. Denn damit hättest du einigen Jahren politisch korrekt formulierte Männerdiskriminierung eine Existenzgrundlage geschaffen. Zumindest für den konkreten Fall.

    • The_Underscore schrieb am

      Okay, ThyssenKrupp musste wegen solcher Diskriminierung bei „assembler/packer and utility positions“ Entschädigung zahlen (siehe http://www.dol.gov/opa/media/press/ofccp/OFCCP20110903.htm ).
      Eine Reifenfirma soll Frauen generell abgelehnt haben ( http://www.hrwebadvisor.com/headlines/article/you-must-consider-women-for-traditionally-male-jobs ).

      Die Kirche lehnt Frauen als Priester ab. (Wir brauchen eine Priester-Frauenquote für die Kirche!!)

      Aber an deutschen Quellen zu Führungspositionen kann ich außer Behauptungen, männliche Führungskräfte hätten in Interviews Frauen als aus verschiedenen Gründen für Führungspositionen ungeeignet eingestuft, nichts finden.

  41. Jan schrieb am

    Wenn „Kegelklub“ und „Piratenpartei Deutschland“ etwas miteinander zu tun haben, sollte man beides in dieselbe Zeile schreiben. Ich kenne den „Kegelklub“ nicht (was wohl fuer die allermeisten gilt) und lese den offenen Brief, so wie er oben steht, als offizielle Position der „Piratenpartei Deutschland“ – was mich inhaltlich doch sehr irritiert.

  42. kessfried, schrieb am

    In den führungsetagen der großunternehmen sitzen menschen die in den 70iger und 80iger jahren ein ing. jura oder bwl studium absolviert haben(nur wenige ausnahmen). Dies waren üblicherweise männer insofern ist es doch normal das männer in diesen bereichen z.zt. die bessere qualifikation haben. Daran ändert eine Quote nichts-und es hat auch wenig bis nichts mit einer benachteiligung heute zu tun.

  43. Karsvo schrieb am

    CAPTAIN CHAOS AN BOARD oder: „??????????????“

    THEORIE: Liquid Feedback, basisdemokratisch, neue Technologien zur Verbesserung der Kommunikation, Mitmachpartei: Höher, schneller, weiter, …

    PRAXIS: Der Kegelclub (WER ?????) vertritt neuerdings die Position der Piratenpartei in der Öffentlichkeit.

    ALSO ZUSAMMENGEFAßt: „Ein Kegelclub (WER?????) entert die Piratenpartei???“ WO bleibt denn hier die viel gepriesene BASIS? Ich kann Euch nicht hören!! Ist da noch wer?? …

      • Reiner Zunder schrieb am

        Der Beschluß im LQFB: 280 dafür, 236 dagegen, 51 Enthaltungen. Wenn das kein klares Ergebnis ist! .-)

          • Reiner Zunder schrieb am

            Das meine ich auch! Klarheit ist was anderes. 🙂

          • Ben schrieb am

            Klar man kann immer wieder drüber abstimmen bis es so ist wie du es magst 😛

          • Anonymous schrieb am

            Häh? Wo ist das Ergebnis denn bitte nicht klar?!?

            Die Partei hat sich mit überwältigender Mehrheit einer repräsentativen Gruppe für eine strikte Einhaltung des Grundgesetzes und als Grundrechtspartei ausgerichtet.
            Demnach ist die Piratenpartei gegen eine Frauenquote, da diese gegen Artikel 3 des Grundgesetzes verstößt.
            Dass da in einem Hinterzimmer-Schnelldurchgang eine kleine Gruppe zu einem 50:50-Ergebnis kam, spielt genau so wenig eine Rolle, als wenn eine kleine Gruppe Hollocaust-Leugner mal schnell eine solche Umfrage erstellt hätte.
            Zudem wird selbst in der Satzung der PP dem LQFB eine geringe Tragweite zugesprochen. Denn zunächst gelten die Meinungsbilder der Parteitage etc.

          • Anonymous schrieb am

            Genau das ist das Problem:
            Solch kleine unrepräsentativen Personengruppen, die nahezu 50:50 abstimmen, sind KEINE legitime Meinung für die Parteirichtung.
            Denn wie du bereits sagtest: Einfach noch einmal abstimmen und die Wahrscheinlichkeit, dass (gerade in Hinblick auf die massenweise auftretenden Gegner von Grundrechtsverletzungen hier aktuell) das Ergebnis dann ganz anders aussieht, ist sehr groß.
            Von daher ist dieses LQFB-Ergebnis nicht die elektische Leistung wert, die das Anzeigen derselben verbraten hat.

          • Karsvo schrieb am

            ÜBERRUMPELUNG

            280 JA Stimmen von 29883 Mitgliedern. Das sind 0,94%. Das ist NICHT repräsentativ für die Piratenpartei. Dazu müßte:

            1. Bei einer Abstimmung klar gessagt werden, was deren Stellenwert ist (Meinungsbild, offizielle Stellungsnahme in Pressemitteilungen, Forderungen bei Wahlen und in Koalitionsverhandlungen im Verhältnis zur Priorität anderer Themen, …)
            2. ALLE Mitglieder müssen informiert werden, daß eine Abstimmung mit einer entsprechenden Bedeutung ansteht. Kein Themen-Dschungel mehr in Liquid Feedback!
            3. Eine Abstimmung ist NUR dann offiziell, wenn eine AUSREICHENDE Mindest-Beteiligungsquote festgelegt wird: Z.B. MINDESTENS 30% der Parteimitglieder.

            So wie es hier aussieht ist das Ergebnis eben NICHT annähernd repräsentativ. Zusätzlich ist wie bereits angemerkt die zitierte Abstimmung NICHT identisch mit der Position der Pressemitteilung. Hier wurde tendenziell interpretiert und zur Wahrung des Scheins ein „Kegelverein“ bemüht. Das „wie Du es magst“ gilt hier ja wohl eher für die „Urheber“ des Kegelvereins. DAS hat ja sogar die F.D.P. bei ihrer Mitgliederbefragung besser hinbekommen!!!!
            Die Wähler werden nicht länger Albi-Veranstaltungen und Systeme des schönen Scheins hinnehmen. Es ist jetzt Aufgabe der Basis, das wieder gerade zu biegen. Der Ruf der Piratenpartei steht auf dem Spiel.

          • The_Underscore schrieb am

            30%?
            Wenn die Piratenmitglieder, die sich nicht damit beschäftigt haben, nicht abstimmen (und auch keinen anderen für sich abstimmen lassen), dann wird das wahrscheinlich seltenst bei kleineren Anträgen egal zu was erreicht. Würde ich zumindest vermuten.

          • Anonymous schrieb am

            @The_Underscore:
            Sie haben offenkundig das Funktionsprinzip von LIQUID-Feedback nicht verstanden.
            Sechs, setzen!

          • The_Underscore schrieb am

            30% heißt, dass über 8000 Piraten abstimmen müssen. Zeig mir mal irgendeine Abstimmung, wo das der Fall ist. Ganz abgesehen davon, dass ich als Gegner dann eher nicht abstimmen als dagegen stimmen würde, damit die Quote nicht erreicht wird.

            Und wenn du meinst, dass ich da etwas nicht verstanden habe, dann erkläre bitte auch, was genau ich falsch verstanden haben soll. Ich bin kein Piratenmitglied und kenne die genaue Funktionsweise von LQFB nicht, aber die muss man hierfür glaube ich auch nicht kennen.

          • Karsvo schrieb am

            WUNSCH UND WAHRHEIT

            @The_Underscore:

            „30% heißt, dass über 8000 Piraten abstimmen müssen. Zeig mir mal irgendeine Abstimmung, wo das der Fall ist.“

            Sie weichen meinen Argumenten aus. Eine Themenzustimmung von unter 1% ist und bleibt NICHT repräsentativ. Wenn Sie mit „Machbarkeit“ argumentieren, dann versuchen Sie, die Wahrheit (=NICHT REPRÄSENTATIV) mit dem Wunsch zu erschlagen. Wie man eine repräsentative Beteiligungsquote erreichen könnte (MACHBARKEIT), habe ich mit den Punkten 1 und 2 meines Beitrags bereits erläutert. Leider weichen Sie auch dem aus.

            Eine Partei darf sich nur basisdemokratisch nennen, wenn Sie es auch schafft, die Basis zu mobilisieren. Sollte sich DANN keine ausreichende Beteiligungsquote ergeben, so kann das DANN in der Weise bewertet werden, daß die Basis das Thema als unwichtig bewertet. DANN darf es allerdings DESWEGEN auch keine offiziellen Stellungnahmen im Namen der Partei geben.

          • The_Underscore schrieb am

            Ich weiche nicht aus. Ich teile Ihre Meinung, dass dies keine repräsentative Abstimmung war, man vor der Unterstützung von etwas so offensichtlich umstrittenem aber eine machen sollte. Nur ist der Vorschlag mit 30% eben stark übertrieben.

          • Karsvo schrieb am

            @The_Underscore

            „Nur ist der Vorschlag mit 30% eben stark übertrieben.“

            Weil deutlich weniger auch schon repräsentativ wäre oder weil es nicht machbar wäre? Siehe oben.

            Die F.D.P. hat bei ihrem Mitgliederentscheid zum ESM eine Beteiligng von 31,7% erreicht. Der wäre also bei 30% Mindestbeteiligung gültig gewesen (bei der F.D.P. sind allerdings 33,3% erforderlich). Dies beweist:

            1. Eine Mobilisierung der Parteibasis in dieser Größenordnung ist sehr wohl möglich, wenn das Thema tatsächlich wichtig ist und organisatorische Maßnahmen zur Mobilisierung der Basis ergriffen werden.

            2. Eine entsprechend hohe Mitglieder-Mobilisierung ist ERFORDERLICH, um nicht in Widerspruch zum basisdemokratischen Anspruch der Piratenpartei zu geraten: Wie kann man behaupten, daß man basisdemokratischer als andere Parteien wäre, wenn nicht einmal 1/15 der Basisbeteiligung konkurrierender Parteien erreicht werden?

          • The_Underscore schrieb am

            Das Problem ist, dass die LQFB-Abstimmung anscheinend wenige Piraten mitbekommen haben, womit man mit den Mitteln aus Ihren Punkten 1 und 2 vorgehen kann. Eine Mindestbeteiligung (besonders von 30% bei einem, für viele zumindest, Nicht-Kernthema) ist da aber weder notwendig noch zielführend; sie würde Äußerungen zu weniger beliebten Themen verhindern, selbst mit Ankündigung. Zudem ist es besser, jemand uninformiertes stimmt nicht ab als intuitiv.

          • Karsvo schrieb am

            KONSEQUENT
            @The_Underscore

            1. „Eine Mindestbeteiligung (besonders von 30% bei einem, für viele zumindest, Nicht-Kernthema) ist da aber weder notwendig noch zielführend;“
            2. „sie würde Äußerungen zu weniger beliebten Themen verhindern, selbst mit Ankündigung.“

            Zu 2. Ich hatte dazu bereits geschrieben: „Sollte sich DANN keine ausreichende Beteiligungsquote ergeben, so kann das DANN in der Weise bewertet werden, daß die Basis das Thema als unwichtig bewertet. DANN darf es allerdings DESWEGEN auch keine offiziellen Stellungnahmen im Namen der Partei geben.“

            Zu 1. Wegen „Zu 2.“ ist eine Mindestbeteiligungsquote ausgesprochen zielführend. Es FÜHRT dazu, daß Kernthemen abgegrenzt werden können von Themen zu denen „einige in der Partei eine Meinung haben.“ Es ist dann besser aus diesen uneinheitlichen Meinungen KEINE Forderung der Partei zumachen, für die die Wähler zurecht erwarten, daß sie bei Regierungsbeteiligung umgesetzt wird: Denn mit Randthemen wird sich eine Spartenpartei wie die Piraten in einer Koalition eh nicht durchsetzen können. Stattdessen mußten wir in letzter Zeit erleben, wie Journalisten ihre Piraten-Gesprächsparter gezielt mit diesen Randthemen in die Zange genommen haben. Seitdem ist die Piratenparti in den Umfragen von rd. 12% auf rd. 8% abgerutscht (4% Punkte also 30%).

            Daher halte ich es wie bereits oben erläutert für erforderlich, daß die Priorität eines Themas genauso wie die daraus zu ziehenden Konsequenzen (Meinungsbild, Parteiprogramm, Pressemeldungen, Wahlversprechen, „Keine Koalition ohne …“ daran gekoppelt wird, wie breit die Unterstützung in der Parteibasis ist. Bei höherem „Konsequenzgrad“ ist auch eine breitere Unterstützung durch die Basis erforderlich. Bei Wahlversprechen können das durchaus 30% sein. Sonst wird nichts versprochen. Das ist zielführend.

          • The_Underscore schrieb am

            Wenn es einem Recht ist, dass Stellungnahmen nur zu Kernthemen gemacht werden, dann muss man es sich aber auch gefallen lassen, wenn einem vorgeworfen wird, fast keine Inhalte zu haben.

            Zudem denke ich, dass die Frauenquote zur Zeit ein sehr wichtiges Thema ist, weil es nicht unwahrscheinlich ist, dass sie umgesetzt wird. Da sollte man als Partei etwas dazu sagen, zumal die Piratenpartei schon häufiger Stellungnahmen zur Geschlechterpolitik gemacht hat..

          • Karsvo schrieb am

            KURZSCHLUSS

            @The_Underscore

            „Wenn es einem Recht ist, dass Stellungnahmen nur zu Kernthemen gemacht werden, dann muss man es sich aber auch gefallen lassen, wenn einem vorgeworfen wird, fast keine Inhalte zu haben.“

            Diese Vorwürfe kommen doch von der Konkurrenz. Und die weiß ganz genau, daß sich Wähler mit Randthemenpositionen abschrecken lassen. Und: Diese Vorwürfe der Konkurrenz sind falsch (Lüge?!). Denn bei den Kernthemen haben die Piraten bessere Inhalte als die Konkurrenz. Und DAFÜR werden sie gewählt. Genau so sollte man das auch erklären.

            „Zudem denke ich, dass die Frauenquote zur Zeit ein sehr wichtiges Thema ist [..].“

            Das glaube ich Ihnen gerne. Aber sind Sie auch der Meinung, daß es auch der Piratenpartei wichtig ist? DAS ist doch hier der Kritikpunkt: Daß ohne diese Mindestbeteiligungsquote eine Initiative weniger die Position der Parteibasis kurzschließen kann.

          • The_Underscore schrieb am

            Auch wenn man für Kernthemen gewählt wird, muss man sich als Partei im Land- oder Bundestag auch zu anderen Themen äußern. Wenn eine Abstimmung im Landtag (bald auch im Bundestag) ist, dann können sich die Piraten nicht zu allem enthalten. Daher sollte dieses Thema der Piratenpartei wichtig genug sein, sich dazu zu äußern.

            Und, wie gesagt, es reicht auch ohne Mindestbeteiligung, wenn die Basis ausreichend informiert ist. Denn wenn sie dann nicht abstimmt, kann sie sich hinterher nicht beschweren. Und es hat dann auch niemand ein Interesse daran, nicht oder uninformiert abzustimmen.

      • M.M. schrieb am

        Alle im LQFB-Beschluss getroffenen Einschränkungen und bewusst offen gelassenen Fragen wurde hier in der Pressemitteilung nicht mehr berücksichtigt.

        Aus einem ziemlich ablehenden, kritischen LQFB-Beschluss wurde hier ein ziemlich klares „Pro feste Frauenquote“.

        Fragt mal die Basis in LQFB, ob sie diesen Brief unterschreiben würden. Da wäre ich aber gespannt.

      • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

        Ein ganz schlimmer Beschluss, vor allem weil er schon im ersten Satz die Unwahrheit sagt:

        „Die Gleichstellung der Geschlechter steht seit Jahrzehnten im Grundgesetz“

        Nein, „Gleichstellung“ steht nicht im Grundgesetz, und zwar deswegen, weil Gleichstellung und Gleichberechtigung das Gegenteil voneinander sind. Es wird also auf den typischen Trick zurückgegriffen, dort wo Gleichberechtigung gemeint ist, auf einmal Gleichstellung zu fordern.

        Ganz schlimm.

        • Reiner Zunder schrieb am

          Richtig, und genau so fängt Demagogie an, genau das Gegenteil von Transparenz und Offenheit.

      • Karsvo schrieb am

        „Bin erstaunt, wie viele Leute sich hier echauffieren, ohne die Beschlußlage und das Programm zu kennen.“

        NEIN: „ohne diesen KEGELVEREIN zu kennen“ …

    • kessfried, schrieb am

      Ich warte noch auf eine pro salafistische stellungnahme der korsaren im namen der piraten

  44. Franz von Assisi schrieb am

    @kessfried: hehe, so sehe ich das auch. Lassen wir uns Bärte wachsen und konvertieren?

    aber jetzt mal im Ernst: wer hat denn diesen Quark mit der „Brückentechnolgie“ beschlossen? Wars da zu warm im Serverraum? Wenn sich die Piraten jetzt zu so einem weichgespülten Frauenversteherhaufen entwickeln, bin ich so schnell wieder ausgetreten, wie ich eingetreten bin [Drohung on].

    • Anonymous schrieb am

      Bei der Größe der Piraten und den Stimmen wohl eher ein Minderheitenvotum…

    • Ben schrieb am

      Frauenversteher ist jetzt genauso negativ wie Gutmensch? Seltsame Welt, aber schönen Gruß an deine Freundin 😉

  45. Tobias Fries schrieb am

    Ahoi!
    Ich bin seit 2009 Piraten-Mitglied! Und im Großen und Ganzen zufrieden!
    Was mich wirklich stört, ist, das solch eine Meldung des „Kegelklubs“ (!)
    auf die Homepage schafft!? Ich habe die geschätzten 30 ersten Kommentare
    hier mitverfolgt. Verstehen tue ich das immer noch nicht!?
    Dem Kegelklub unterschreiben werde ich das auch nicht!
    Ich bin Pirat aus Überzeugung!… seit 2009!
    Was soll das? Ich will Politik und Vernunft!
    Wenn ich einem Kegelverein oder wahlweise einem Stammtisch-Parolen
    grölenden polemischen „Blöd“-Zeitungsvorstand beitreten wollte…
    dann hätte ich das getan!
    Mir fehlen manchmal die Worte…
    Wer klärt mich auf?

    • Anonymous schrieb am

      Ich vermute immer noch, dass diese Pressemeldung bzw. Meinungsdarstellung auf „Kräfte“ zurückgeht, die unbedingt die Piratenpartei in einer Art „politischer Phalanx“ mit SPD und Grünen sehen möchten. In einer solchen Konstellation würde die Rolle der Piratenpartei zu der des Mehrheitsbeschaffers degenerieren.
      Der „Kegelklub“ leistet aus meiner Sicht deshalb hier einen Beitrag, die politische Unabhängigkeit der Piratenpartei zu verspielen.

    • Reiner Zunder schrieb am

      Meine Bitte an die Pressesprecherin und SG Presse wie auch Vorstand: nehmt diese Mitteilung von der Bundesseite so schnell es geht. Bislang habe ich hier noch kein Statement eines Presseverantwortlichen gefunden. Einer oder eine muss das doch hier freigegeben und reingesetzt haben. Wegducken ist unpiratig. – Vielleicht sollte die Diskussion woanders weitergehen, denn die öffentliche Reaktion auf diese Mitteilung war außergewöhnlich und deutlich. Dahinter steht die ungelöste Frage: Wer spricht für die Piratenpartei und wo?

  46. Tobias Fries schrieb am

    Im Übrigen…
    an alle Kritiker, die behaupten es würde hier Zensur ausgeübt…
    Bei den öffentlich Rechtlichen habe ich Kommentare geschrieben,
    die nach 2 Stunden noch nicht freigegeben waren…
    … später dann doch!
    Hier schreibe ich einen Piraten-kritischen Kommentar…
    … und zack! … Der steht da!
    Bleibt die Frage, wer denn mich bitte mal aufklärt über diese „Kegelklub“-Affäre!?
    Ich bin immer noch Pirat, aber in keinem Kegelklub!? (…club)!
    Bin ich jetzt schuld? Wenn „Ja“, wofür!
    Tobi (Pirat)

    • Anonymous schrieb am

      @Tobias Fries
      Der Zensurvorwurf wird hier häufig zur Sprache gebracht. Selbst hatte ich diesen Eindruck auch schon – und habe ihn weiter oben auch geäussert. Aufrecht erhalten möchte ich ihn nicht. Das Problem, das dahintersteht, sehe ich mittlerweile in der Intransparenz des Freischaltungsmodus‘. Da kann es sein, dass ein offensichtlich später eingesandter Kommentar eher freigeschaltet ist als ein früherer. Das begründet sich in der Freiwilligkeit des Teams, nehme ich an, kann aber leicht Irritationen auslösen. Selber habe ich ausserdem erlebt, dass es ca. 2-3 Tage gedauert hat, bis ein Kommentar von mir freigeschaltet war. Und dann geschah zweimal noch etwas Seltsames: „Kommentar wartet auf Freischaltung“ stand bei meinem eigenen Kommentar zu lesen, aber gleichzeitig wurde mir ebenfalls ein fremder Kommentar angezeigt, bei dem am Rand derselbe kursive Begleittext vermerkt war! Erklären konnte ich mir das nicht.
      Schliesslich würde mich generell interessieren, wie stark das Kommentarforum frequentiert ist. Wie viele Leute lesen überhaupt, was hier ausgesagt bzw. diskutiert wird? Da habe ich keinerlei Anhaltspunkt. Ich wüsste auch gern, ob Vorstandspersonen der Piratenpartei diese Plattform regelmässig besuchen und sie grundsätzlich als Rückmeldemöglichkeit wahrnehmen bzw. anerkennen.

      • The_Underscore schrieb am

        +1

        Man sollte dazu vielleicht mal eine Umfrage auf der Seite machen, auch wenn dazu natürlich erst ein entsprechendes Umfragesystem programmiert werden müßte.

  47. Uwe Wieben schrieb am

    Schade! Ich dachte die Piraten währen wählbar und wollen Überregulierung abschaffen und alles transparenter Machen -> kurzum: mehr gesunden Menschenverstand in die Politik bringen.
    Warum hat hier keine den A… in der Hose um mal klarzustellen wie der Standpunkt der Piraten zu diesem Thema denn nun ist. (Oder wissens die(fast wir) nicht!?!?)

    ru Uwe

    PS: Klar habt ihr einen viel zu schnellen Erfolg und es ist bestimmt nicht einfach da selbst mitzukommen, dennoch vergesst bei allen Anstrengungen dabei nicht euch selbst treu zu bleiben!!!!

  48. Blauvogel schrieb am

    Karsvo schrieb: „WO bleibt denn hier die viel gepriesene BASIS? Ich kann Euch nicht hören!! Ist da noch wer?? …“

    Hier ist sie. Und ich sage auch. Frauenquote ist grundrechtswidrig. Bei aller Liebe. Hier so einen Brief zu veröffentlichen, der latent verfassungsfeindliche Positionen vertritt, geht einfach nicht. Das hier ist die Piratenpartei, nicht die Partei der Feministischen Front.

  49. Karsvo schrieb am

    GUT HOLZ
    Also statt „Ahoi“ muß es dann in Zukunft „Gut Holz“ heißen? Der „Kegelverein“ macht ab jetzt die Politik und die Piratenpartei kegelt stattdessen? Um welchen lokalen Kegelverein handelt es sich denn hierbei? Oder ein „dezentral kegelnder“ Bundes-Kegelverein?

  50. Archi schrieb am

    So langsam verkitscht es hier.
    Ich dachte, dass es wäre ein ernst zunehmendes Portal und nicht eine Sammelstelle für Vereinsnachrichten.
    Ich bin enttäuscht, und es wird (!) zensiert.

    Des weiteren habe ich absolut kein Verständnis für den Ausspruch “ Anonymousemäuschen „.
    Das ist Kindergartenniveau und zeugt von Unreife und Unverständnis der Bewegung gegenüber.

    Ein paar dieser Anonymouse-Leute haben nämlich erreicht, dass im Net überhaupt noch geschrieben werden darf !
    ACTA schon vergessen, oder was noch im Untergrund brodelt ?

    Klar ist moderieren eine anstrengende Aufgabe, trotzdem kann man nicht sagen : “ Ist spät, google mal selber, wenn du etwas wissen willst..“
    Ich bin fest davon überzeugt, dass sich hier jeder bewusst ist, wie man googlen oder besser staten kann. Wenn ein Modi nicht reicht, muss es eben in Schichten gehen.
    Das System hier hat die Macke, dass Kommis sofort frei geschaltet werden, wenn man nicht seine Page verlinkt. Noch schlimmer, dass dann verlinkte Seiten frei geschaltet werden, ohne den Link zu prüfen, bzw den Inhalt auch geistig zu erfassen.
    Auch ich dachte an Politik und Vernunft.
    Was hier allerdings abläuft ist genau das, was die sogenannten > alten Parteien
    … lasst die Kleinen mal ein bisschen spielen …
    Ich bin sehr wütend.
    Kegelclubs sind mir zuwider, sie erinnern an betrunkene Leute, die nichts mehr im Kopf haben, wenn die ersten 2 Std vorbei sind. Selbst, wenn dieser Club anders sein sollte bleibt dieser Eindruck;
    und bestimmt nicht nur bei mir.

    Ich will hier niemanden schlecht machen, sondern erwarte eine ernst zunehmende Diskussion.
    Genau aus diesem Grund kopiere ich immer, auch in anderen Portalen, meine Kommentare,
    denn wenn hier weiter zensiert wird, statt sich auch mal mit negativer Kritik auseinander zusetzen,
    werde ich woanders über dieses Thema diskutieren.

    • Anonymous schrieb am

      In welcher Form nehmen Sie Zensur wahr? Ich frage ernsthaft, denn zeitweise stieg in mir selbst auch ein solcher Gedanke auf. Zwischenzeitlich habe ich ihn jedoch wieder abgelegt. Ich hoffe, richtigerweise.
      Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Antwort, dass Kommentare regelmässig nicht in der Reihenfolge ihres Absende- bzw. Eintreffzeitpunktes freigeschaltet werden. Dies ist erkennbar. Weil es sich dabei aber erfahrungsgemäss nur um eine gewisse zeitliche Differenz des Erscheinens handelt und nicht um grundsätzliche Zurückweisung oder gar um ein Verschwindenlassen, bedeutet es keine Zensur. Ich schreibe meinen Kommentar übrigens als Nichtmitglied der Piratenpartei. MfG.

      • Martin Haug schrieb am

        Allerdings haben wir grundsätzlich die Policy, dass jemand, der schon einmal einen nicht beanstandeten Kommentar geschrieben hat ohne weitere Freischaltung posten kann. Nur der Erstkommentar wird geprüft. Allerdings nehmen wir Kommentatoren, die schon einmal negativ aufgefallen sind auf eine Liste, so dass dann jeder Kommentar überprüft und freigeschaltet wird.
        Dadurch entstehen natürlich zeitliche Differenzen zwischen der Veröffentlichung von Kommentaren, die auch einige Stunden betragen können.

        • Anonymous schrieb am

          Das kann sich aber nur auf Kommentare mit Absenderangaben beziehen. Anonyme Kommentare (wie meine eigenen) fallen nicht darunter und werden demnach stets kritisch geprüft. Das stört mich keineswegs. Jedoch wäre es geschickter, die Handhabung der eintreffenden Kommentare im Kopf dieser Seite kurz zu beschreiben. Und, ich wiederhole mich jetzt, dort (oder anderswo) auch das Kommentarteam kurz vorzustellen. „Wir wollenTransparenz!“ sagt die Piratenpartei. Oh ja, und nicht nur die Piratenpartei will das! Viele Leser wollen hier sicher zunächst einmal nicht mehr als ein wenig Orientierung über das Grundsätzliche.
          Freundliche Grüsse aus Südniedersachsen, wo leider immer noch viel zu viel im Dunkeln liegt!

      • Archi schrieb am

        Ich glaube, nach Ihrer Erklärung, dass vielleicht das Wort > Zensur Zensur < entschuldigen , bin mir aber durchaus nicht sicher, weil ich das System nicht begreife.
        Das beunruhigt mich, denn ich hätte mir mehr Offenheit gewünscht, damit ein Verdacht erst nicht entstehen könnte.
        Da ich ständig am Rechner arbeite, lese ich auch oft hier, und weiß, dass Aussagen "verschwunden worden sind", die eigentlich für eine Diskussion wertvoll gewesen wären.
        Ich danke Ihnen für die Fragestellung; für mich persönlich ist es ein Durcheinander.
        mlg Archi

  51. Reiner Zunder schrieb am

    Der geänderte Kopf der gemeinsamen Pressemitteilung liest sich so, als seien neben den anderen Teilnehmern die Piratenpartei und auch ein Kegelklub dabei. Ursprünglich war doch der Kegelklub der Piratenpartei (oder vielleicht besser der Kegelklub als Piratenpartei) beteiligt. Kegelklub und Piratenpartei auf separaten Zeilen bedeuten, dass beide unabhängig dabei sind. Gibt es inzwischen eine Stellungnahme des Bundesvorstands oder der Bundespressesprecherin zu dem Schreiben?

    • Anonymous schrieb am

      Das Dokument (Kernstück der Pressemeldung) hat nun einen teilweise veränderten ‚Absender‘ erhalten, mit dem die verändernde Person (oder Personengruppe) glaubt, seine Akzeptanz zu verbessern – entsprechend dem akuellen Stand der Diskussion in diesem Forum?
      Diese Veränderung kann nicht zulässig sein, das weiss ich auch als Nichtjurist!
      Was sind das für Betätigungen? Mich erinnern solche Methoden an vergangene Zeiten!

  52. Archi schrieb am

    es geht ja nichts verloren …

    Pressearchiv:
    Geplante Übergabe Offener Brief an Familienministerin Dr. Schröder
    Veröffentlicht am 09.05.2012

    Gemeinsame Pressemitteilung: Bündnis 90/Die Grünen Berlin Mädchenmannschaft e.V. TERRE DES FEMMES e.V. Piratenpartei Deutschland Kegelklub Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Terminhinweis: Geplante Übergabe Offener Brief an Familienministerin Dr. Schröder Berlin – Über 22.000 Personen aus ganz Deutschland haben ihn im Internet … Weiterlesen →

  53. Annonymus26 schrieb am

    Wenn man schreibt,
    dass man gemeinsam einen Brief verfasst hat, sollte man den auch zusammen verfasst haben.
    Anpirschen und auf einem fahrenden Zug ankuscheln ist ziemlich unwürdig und unglaubwürdig.
    Das gehört zum Urheberrecht.! 🙂

  54. Karsvo schrieb am

    KLAR MACHEN ZUM ENTERN DER PIRATENPARTEI

    Also wenn ich bei Wählern mit „Ändern/Entern“ auf Werbetour gehen würde, dann würde es mich richtig wurmen, wenn ich mich dann selbst von einem KEGELVEREIN-Phantom ENTERN lassen müßte.

    „Gut gemeint“ ist das Gegenteil von „Gut gemacht“.

    • Anonymous schrieb am

      „Kegelverein-Phantom“ ist das passende Wort!
      Wer hat denn da die Finger drin? Die Piratenpartei? Oder wer konkret kegelt da noch mit?

  55. Franz von Assisi schrieb am

    verschindet jetzt dieser Artikel bald mal von der HP oder was?

    geht ja gar nicht! und meine Verstimmung nimmt weiter zu…

    • Frauenhaus - Von Frauen. Für Frauen. schrieb am

      Eine Frage (ich kenne mich mit den inneren Abläufen der PP nicht so aus):
      Kann man eigentlich irgendwo beantragen, dass alle Mitglieder des Kegelclubs, die diese Frauenquoten gefordert haben, aus der Partei entlassen werden? Wegen Imageschadens und dem Verbreiten von Statements, die dem Post-Gender/Gleichberechtigungsziel konträr sind?

        • Anonymous schrieb am

          Warum bitte nicht?!?
          Neulich liefen Parteiausschlussverfahren gegen Leute, die ein Gesetz, welches einen Deutschstämmigen gegenüber einem Migranten bevorzugt, begrüßen würden. Und dabei gingen diese Leute nicht einmal so weit, dies direkt zu fordern.
          Warum sollten Leute, die ein Gesetz offen fordern, mit dem weibliche Personen gegenüber männlichen bevorzugt werden sollen, nicht aus der Partei ausgeschlossen werden können?
          Denn diese Forderung ist zum einen strikt gegen den Geist der Piratenpartei und zum anderen sogar verfassungswidrig.

  56. maSu schrieb am

    Woa, also dass sich auch nur Teile der Piratenpartei mit solchen „Vereinen“ wie mädchenmannschaft zusammen rotten, dass ist mMn das allerletzte. Zudem ist die ganze Aktion „nicht meine Ministerin“ überzogen und peinlich. Frau Schröder darf in einem eigenen (also priv) Buch schreiben was sie will!
    Jeder Mensch hat ein Recht auf eine eigene Meinung. Ob sich die Meinung dann in der Arbeit widerspiegelt, dass steht auf einem ganz anderen Blatt.
    Man kann die Arbeit von Frau Schröder gerne kritisieren, aber von einem Buch, welches in ihrer Freizeit entstanden ist, auf ihre Tauglichkeit als Ministerin zu schließen ist ein rein intellektuelles Kellerduell, auf das man sich nicht einlassen sollte.

    Sorry, aber die ganze Aktion ist PEINLICH und schadet dem Ansehen der Piratenpartei ganz erheblich, besonders wenn man sich mit jenen „verbündet“, die den Zielen der Piratenpartei ganz entschieden entgegenstehen und zudem abweichende Meinungen in ihren Blogs gar nicht erst zulassen!

    Evt. sollte der Kegelclub der Piratenpartei lieber Kegeln – scheint eher ihren Kompetenzen zu entsprechen….

    • Anonymous schrieb am

      Dieser Stellungnahme möchte ich zustimmen.
      Übrigens fällt mir auf, dass sich viele Pressemeldungen regelrecht auf die CDU bzw. auf angebliches Fehlverhalten von CDU-Politikern (und begleitend auch denen der FDP) fokussieren. Gerade so, als gäbe es keine anderen Themen mehr, wird sich zunehmend an der CDU orientiert – wie an einem Erzfeind. Wo ist da die Ausgewogenheit?
      Das Thema Korruption wird gar nicht mehr zur Sprache gebracht. (Wird der SPD sicher gefallen.)
      .
      Mal sehen, wie es weitergeht. Demnächst lesen wir hier vielleicht vom Hundeclub, assoziativ vom Hundeclub der Piratenpartei – dann, als Reaktion auf den mittlerweile erwartbaren Aufschrei im Kommentarforum, nachkorrigiert: von der Piratenpartei – wo dann eine andere Bagatelle zum Anlass genommen wird, um sich aufs Neue pauschal mit SPD und Grünen zu solidarisieren.
      Ja, und igendwann wird es dann auch der Letzte kapiert haben: aus der unabhängigen Piratenpartei ist dann eine Blockpartei im Spektrum zwischen rot und grün geworden! Das kann ja heiter werden …

  57. Anonymous schrieb am

    Das EINZIGE, was mich bei dieser Sache etwas beruhigt oder sogar erfreut, ist die offensichtliche Aufmerksamkeit der Leser. Die das Geschehen auch nicht schweigend hinnehmen.
    In der Sache selbst wird immer klarer, dass gerade etwas MASSIV AUS DEM GLEIS LÄUFT, und das sehe vermutlich nicht nur ich allein so!

    • Männerrechtler schrieb am

      „Dass etwas massiv aus dem Gleis läuft“, schreibst du. Das sehe ich genau so. Nicht nur, dass rechtsextreme Gruppierungen versuchen, die Piratenpartei zu unterwandern, nein jetzt auch noch Feministinnen, was ja fast noch schlimmer ist.
      Ne, im Ernst: Die Piraten waren meine einzige Hoffnung, endlich mal Politik ohne feministische Ideologie zu bekommen. Nun ist bei mir die Enttäuschung sehr groß. Ich hoffe, daß sich die Piraten vom Versuch feministischer Unterwanderung distanzieren.

      • Anonymous schrieb am

        Dem Thema „Unterwanderung“ wird möglicherweise generell viel zu wenig (oder gar keine?) Aufmerksamkeit geschenkt.
        Und Personen, die nicht wissen, was mit „Demokratie“, mit „demokratischen Beschlüssen“ und in diesem Zusammenhang mit „eigener persönlicher Verantwortung“ gemeint ist, gehören generell nicht in verantwortliche Parteipositionen. Auf KEINER Ebene!
        Für deren Entfernung aus solchen verantwortlichen Positionen besteht bereits dann ausreichend Grund, wenn nicht sicher gewährleistet ist, dass sie die Bedeutung und praktische Tragweite dieser Begriffe kennen – es muß keinesfalls erst so lange abgewartet werden, bis erkennbar wird, dass sie diese offenkundig NICHT kennen!

  58. Wer, bitte schön, ist dieser Kegelklub, wer hat ihn ermächtigt, im Namen der PP aufzutreten?

    Alle anderen Unterzeichner dieses Schriftwerks sind eindeutig dem feministischen Lager zuzurechnen.
    Die Piratenpartei genauso eindeutig nicht.

    Wenn der Vorstand diese Presseerklärung verabschiedet hat, widerspricht das den Grundsätzen der PP.

    Ich möchte vom Vorstand eine nachvollziehbare Erklärung zu dem Vorgang.

    • Google sei Dank! Nun bin ich schlauer:

      Unter dem Pseudonym „Kegelklub“, der schlicht gar nichts mir dem allseits bekannten Kegeln zu tun hat, verstecken sich einige Frauen (und Männer?) in der PP, die feministisches in der PP umsetzen wollen.

  59. maSu schrieb am

    maSu meinte am
    Dein Kommentar wartet auf die Freischaltung.
    11.05.2012 um 10:56 Folgendes:

    Franz von Assisi meinte am
    11.05.2012 um 11:53 Folgendes:

    Wie kann das sein? Braucht mein Beitrag noch einen Schokoladenüberzug? Oder will man hier etwas zensieren/aussitzen?!

    • Pirat schrieb am

      Alle Kommentare werden hier manuell freigeschalten und das kann schon mal ein paar Stunden dauern.

  60. Bruno schrieb am

    Ob Kegelklub oder nicht, die Sache bleibt an den Piraten haften. Mir ist es schleierhaft, wie es möglich ist, daß man gemeinsame Sache macht mit Organisationen die programmatisch ziemlich genau das Gegenteil wie die Piraten wollen.

  61. Fragender schrieb am

    Was passiert mit den Kommentaren, die hier nicht freigeschaltet werden?
    (Dein Kommentar wartet auf die Freischaltung. 11.05.2012 um 11.25)
    Werden die noch frei geschaltet oder sind die schon im Nirvana?

    • Martin Haug schrieb am

      Wenn er noch drauf wartet, dann wird er noch bearbeitet werden. 🙂

  62. Archi schrieb am

    Hallo H.-Norbert Ulbrich,
    ich habe deinen „Wink“ verstanden, registriere mich später wegen Arbeitszeit am WE. lg

  63. Anonymous schrieb am

    Was da nun in so indirekter Form verlautbart wird, sehr zum Verdruss vieler Leser und Kommentatoren – erinnert das nicht an Begriffe wie „Hinterlist“ und „Intrige“?

  64. Tobias Fries schrieb am

    Ahoi Piraten … oder eben … Zuschauer! 😉
    Was mich immer noch beeindruckt, ist die Tatsache, das hier wie wild gestritten und diskutiert wird!
    Es wir „vermutet“, „ge-fachsimpelt“ oder einfach auch rum-polemisiert…
    Aber! *Wir* schreiben uns noch!!!
    Ich hab immer noch keinen blassen Schimmer, was diese Kegelklub-Nr. bedeutet…
    … aber… die Diskussion ist da! Und das genau ist ja mal ein Anfang!
    Ich stehe halt nicht für diese und jene Position, irgendeiner Partei!
    Genausowenig, wie ich für diese „Kegelclub“-Aktion stehe…
    Ich stehe für die „Mitmach“- Politik!
    Ich bin dabei, seit 2009… und ich schreibe hier!
    Von mir aus, nennt mich: Egoist!

    • Anonymous schrieb am

      Zitat: „Ich stehe halt nicht für diese und jene Position, irgendeiner Partei! … Ich stehe für die “Mitmach”- Politik! …“
      Dieser Standpunkt gefällt mir, als Mitglied wäre auch meiner, denn nach meinem Verständnis (allerdings aus der Aussenperspektive) ist das die Kernidee der Piratenpartei.
      Ich hoffe, dass es in der Piratenpartei auch in Zukunft stets noch genügend Personen mit aufrechter Haltung geben wird, um zu verhindern, dass sie von interessierter Seite allmählich in eine bestimmte Richtung, in ein bestimmtes politisches Farbspektrum hineinmanövriert wird. Dieses Interesse scheinen viele zu teilen, darum hier nun die teilweise emotionalen Reaktionen auf den „Kegelklub“ (oder was immer diese Gruppe auch sein mag).

  65. Männerrechtler schrieb am

    Dass die Piraten nun plötzlich diese widerwärtigen Feministinnen mit ihrer kruden inhumanen und manisch männerhassenden Ideologie auch noch unterstützen ist ein Grund für mich, die Piraten nun doch nicht zu wählen, wie ich es zunächst vorhatte. Gut, dass diese Offenbarung so kurz vor der Wahl noch kam. Fast hätte ich die Piraten gewählt, weil ich dachte, endlich eine Partei gefunden zu haben, die sich nicht dem wahnsinnigen Feministinnen-Mainstream a la Schwarzer verschrieben hat und die gegen diese unsinnige Frauenquote ist. Aber offenbar nähert man sich bei den Piraten ausgerechnet grünen Positionen an. Bloß keine zweite grüne feministische Partei. Nein danke. Ich werde auch all meinen Freunden und Bekannten nun von einer Wahl der Piraten dringend abraten und außerdem das Buch von Frau Dr. Schröder nach Kräften bewerben und unterstützen. Denn diese Frau hat vollkommen Recht!

    • (EX-)Pirat schrieb am

      Ich war bisher überzeugtes Mitglied der Piraten und habe lange Überzeugungsdiskussionen zugunster der Partei in Familien- und Freundeskreis geführt und hoffentlich den einen oder anderen überzeugt.
      Wenn diese Pressemitteilung jedoch keine Konsequenzen gegenüber Vorstand und Kegelklub hat und keine Richtigstellung erfolgt, werde ich definitiv meine Mitgliedschaft aufkündigen und eine 180°-Kehrtwende einlegen und fortan allen von den Piraten abraten.
      Denn bisher warb ich damit, dass die Piraten vor allem zwei Dinge vertraten:
      a) Basisdemokratie
      b) Grundrechte
      Was ich nun sehe, ist, dass ein Vorstand eigenmächtig strikt gegen den Beschluss der Partei handelt und einen sehr geringen Bestandteil der Partei bundesweit vertritt. Dass hier die Meinung von mehr als 99% der Partei übergangen wird und die von weniger als 1% der Partei trotz offensichtlichem Widerspruch gegen die Grundsätze der Partei in einer offiziellen und bundesweiten Pressemitteilung veröffentlich wird, ist genau das Gegenteil von dem, was ich Basisdemokratie nenne.
      Und dass überhaupt eine Meinung veröffentlich wird, die eindeutig verfassungswirdig ist und die Grundrechte von 50% der Bevölkerung verletzt, ist alles anderes als das Handeln einer Grundrechtspartei.
      Von daher: Dickes Pfui! Die Piratenbewegung in Deutschland scheint leider in genau dem Moment gestorben zu sein, in dem sie angefangen hat, Regierungsverantwortung durch den Einzug in zwei, drei Länderparlamente zu übernehmen. Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät, den Einzug in das Bundesparlament zu stoppen, sollte hier nicht eine Bitte um Entschuldigung und eine Richtigstellung seitens des Vorstandes sowie einen gehörigen Klapps auf die Finger des Kegelklubs erfolgen.

    • The_Underscore schrieb am

      Naja, die Unterstützung dieser Position ist wohl auch bei den Piraten (und dem Kegelklub selbst) ziemlich umstritten. Der Klub hat z.B. kürzlich eine Umfrage veröffentlicht, wo auch die Quote thematisiert wird: http://kegelklub.net/blog/allgemein/die-ergebnisse-der-genderumfrage-durch-den-kegelklub/#comments

      Man sieht, dass die überwiegende Mehrheit gegen die Quote ist. Dass so eine Pressemitteilung erscheint ist eben Teil der „Wachstumsschmerzen“ der Piraten und wird sich hoffentlich noch geben. Ob man die Piraten dann schon als bereit für die Politik ansieht, ist natürlich eine andere Frage. Aber wenn sie nicht mal gewählt werden, dann wird das auch kaum besser^^

    • Reiner Zunder schrieb am

      Und wer hat übergeben und ein Begleitwort evtl.gesprochen? Und wer war noch dabei? Und was hat Frau Schröde (/oder Vertretung) gesagt? Und was reportieren die Medien? Fragen über Fragen.. und durchaus nicht belanglos.

  66. Männerechtler schrieb am

    Warum ist mein Kommentar gelöscht bzw. gar nicht freigeschaltet worden? War er gar zu kritisch? Sieht so die ach so berühmte Meinungsfreiheit der Piraten aus?

  67. Reiner Zunder schrieb am

    Zur Selbstdarstellung des Kegelklubs:
    „Der Kegelklub ist eine lose, informelle und sich beständig wandelnde Gruppe, die in verschiedenen Zusammensetzungen zu verschiedenen Themen rund um den Komplex “Geschlechterpolitik in der Piratenpartei” aktiv ist.“
    http://kegelklub.net/blog/about/
    Mitbegründerin ist Julia Schramm, jetzt im Bundesvorstand der Piratenpartei. Man hörte von ihr so manche feministische Position. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

    • Anonymous schrieb am

      Wenn dort krumme Touren eingeschlagen werden (z.B. indem bei einer Kleingruppenveröffentlichung die Angaben zum Absender nachträglich abgeändert – „angepasst“ – werden), gehört der Laden notfalls aufgelöst.
      Personen im Bundesvorstand einer Partei haben eine Vorbildfunktion. Das orientiert sich nicht nach persönlicher Neigung, sondern ist automatisch so. Sollte eine Dame namens Schramm also in ihrem Verhalten tatsächlich die Interessen des Kegelklubs über die Interessen und Grundsätze der Piratenpartei stellen, so gehört sie in den Vorstand des Kegelklubs und nicht in den Bundesvorstand der Piratenpartei. Ein Wechsel wäre dann sicher möglich.

  68. Bruno schrieb am

    Nur mal so hypothetisch:
    Wenn es jetzt innerhalb der Piratenpartei eine lose ausländerkritische Gruppe geben würde, die z.B. dem Innenminister eine Unterschriftenliste mit dem Titel „Ausländer raus“ überreichen wollten, würde das dann auch hier stehen mit dem Hinweis, es hätte mit den Piraten nur rudimentär zu tun?

    • Anonymous schrieb am

      Natürlich nicht. Berechtigterweise nicht. Wobei sich diese ‚Berechtigung‘ gleich aus mehreren Aspekten ableitet (…) .
      Es gibt auch so etwas wie (den nicht-juristischen) „Parteiverrat“. Auch wenn das Wort gar nicht oder nur ganz ungern gebraucht wird.

      • Anonymous schrieb am

        Wo genau war noch einmal zwischen einem Verstoß gegen Art. 3 GG in Form einer Diskriminierung von Migranten und einem Verstoß gegen Art. 3 GG in Form einer Diskriminierung von Männern?
        Beides ist verfassungswidrig und beides ist strikt gegen die basisdemokratisch beschlossenen Grundsätze der Partei.

    • Karsvo schrieb am

      DER HASSER

      „An all die Hasser, “Männerrechtler” und Angstvorprivilegienbeschneidunghaber: “

      Ihrer Wortwahl nach zu urteilen scheinen Sie selbst hier der einzige „HASSER“ zu sein.

    • Reiner Zunder schrieb am

      Auch das hier verlinkte „Intelligente“ ist widersprüchlich und wird auch so kommentiert. Das Thema hat deutlich Klärungsbedarf, sowohl auf akademischer wie alltagssprachlicher Ebene. Wobei keine von beiden eine höhere „Intelligenz“ per se besitzt. Also, so besonders ist dein Hinweis nicht, jedoch Deine Wortwahl hier um so mehr.

    • Kai schrieb am

      Oh, nett, ein Sexist in der Piratenpartei!!!

      Passt gut zu, die Partei wurde in der Anfangsphase von Männerrechtlern unterwandert… Auch sooooo schön sexistisch und konspirativ.

  69. Dirk schrieb am

    1. ich weiss nicht ob der Zeitpunkt dieses Blogs lieber auf Montag hätte verlegt werden sollen
    wegen der NRW Wahl….etwas unglücklich wie ich finde

    2. die Piratenpartei will doch eigentlich den Status Mann / Frau komplett abschaffen..
    also kein Herr oder Frau mehr im Pass –
    was bedeutet das dann für die Quote – ich brauche da dann doch weder eine Quote noch
    eine Quote für eine Übergangslösung…
    es sollte überhaupt nicht geschlechtsspezifisch argumentiert werden, eine Quote egal welcher
    Form unterstreicht nur geschlechtsspezifische Gedankenmodelle

    3. was bedeutet eine Frauenquote für eine Transsexuelle (Frau zu Mann oder Mann zu Frau), eine Shemale, oder für einen Hermaphroditen ? (bitte die Frage nicht als Witz sehen…)

  70. mach-bar schrieb am

    Hallo

    ich lehne dieses Schreiben als Pirat ab. Es geht meinem Empfinden nach ganz und gar nicht mit dem Konform, was die Piraten darstellen und zu erreichen versuchen.

    Danke
    mach-bar

  71. Sven Bögner schrieb am

    Schade. Habe euch schon per Briefwahl in NRW gewählt. Meine Stimme bekommt ihr nie wieder. Das nennt sich basisdemokratisch?

  72. Skeptobot schrieb am

    Wenn ein Unternehmen tatsächlich Führungskräfte nicht anhand der Qualifikation sondern anhand des Geschlechts vergibt, realisiert es über kurz oder lang entsprechend Verluste, die dem Grad der Qualifikationsdifferenz entsprechen, was denjenigen Unternehmen Vorteile verschafft, die das eben nicht tun.

    Dieser Effekt bzw. dieses Prinzip ist in der freien kapitalistischen Marktwirtschaft systemimmanent und einer der Gründe dafür, dass sie Diskriminierungen jeglicher Art serienmässig entgegenwirkt – Marktteilnehmer, die nicht diskriminieren, haben einen Wettbewerbsvorteil und setzen sich dementsprechend langfristig gegen diskriminierende Wettbewerber durch.

    Die Initiative ist zutiefst freiheitsfeindlich, sie atmet den Geist einer totalitären Ideologie, die einer liberalen Partei absolut unwürdig ist.

  73. Tobias Fries schrieb am

    Meine Fresse!
    Jetzt verstehe ich, was Wahlkampf für einige Menschen bedeutet!
    Da sagst Du als Mitglied einer Partei, der Partei der Du selbst angehörst
    mal, das Dir was nicht passt!? Und alle anderen schlagen drauf ein!?
    Hallo? Noch gesund im Oberstübchen???
    Nur weil ich eine Knospe nicht schön finde rück ich mit der Motorsäge an! Oder was?
    Was geht hier ab???!
    Ich wähl jetzt erst recht Orange(!) und zwar in NRW!
    Mir reicht es und zwar endgültig!
    ICH BIN PIRAT! Jetzt mehr denn je! Kegelclub hin oder her!

  74. Thomas B. schrieb am

    Es heisst immer das BGE wäre nicht finanzierbar. Aber menschenunwürdige Hartz4-Zwangsarbeitskonstruktionen, erniedrigende Tafeln, das nackig-machen beim Arbeitsamt, sklavereiähnliche 1-Euro Jobs und enorme Sozialbürokratie sind finanzierbar, oder wie??

    Pro BGE!

  75. Anna schrieb am

    Was ist mit der Kombination von BGE (Existenz gesichert) und Flattr als urdemokratische Internet-Bezahlmethode (Finanzierung).

    Ist doch für Künstler gar nicht schlecht oder?

  76. Anonymous schrieb am

    13.05.2012
    Auch wenn die obige Pressemeldung Emotionen geweckt und eine Menge Kritik hervorgerufen hat, auch wenn ganz unterschiedliche Standpunkte offen und direkt geäussert wurden – ich glaube doch, dass die allermeisten Leser darin einig gehen, dass es grundsätzlich eine gute Sache ist, mit der Piratenpartei nun eine neue und vergleichsweise sehr bürgernahe politische Gruppierung als Wahlalternative zu haben – die unter dem Strich die Unterstützung per Wahlstimme verdient.
    In diesem Sinne wünsche ich der Piratenpartei am heutigen Sonntag einen guten Wahlerfolg in NRW!
    Freundliche Grüsse aus Niedersachsen!

    • Archi schrieb am

      Wenn hier nicht dieser mistige Brief und der abgeänderte Adresskopf wäre,
      hätte es wohl mehr Prozente bei der Wahl gegeben.

  77. Terraner schrieb am

    ich finde es prima wie über alles gequatsch wird =)
    es wird drinden Zeit das der Trade entfernt wird , nicht weil ich (das steht mir auch garnicht zu)
    die freie Meinungseußerung beschneiden will sondern ,
    das ganze Tehma wurde nich abgestimmt und endspricht sicherlich nicht ,
    der´Masse wenn doch hat die Masse einen weniger 😉
    Weil ich gegen jeder Art von Qouten bin!

  78. hackdraft schrieb am

    Fail: Eine Pressemitteilung an dieser Stelle mit in der Partei bekannter Weise nicht mehrheitsfähiger Meinung. Offenbar sind die demokratisch-kontrollierenden Strukturen für die zu veröffentlichenden PMs zu verbessern.

    Thematisch ist einzuwenden, eine gesetzliche Quote ist letztlich verfassungsfeindlich. Nicht nur hierzulande. Selbst im ansonsten durchquotierten Land Schweden gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Quote in Politik und Wirtschaft!

    • Sylvia schrieb am

      Woher nehmen viele Kommentatoren hier eigentlich das Wissen dass eine Quote verfassungsfeindlich sei?

      Nimmt man z.B. den Blog-Post von Arte Povera, so gibt es diverese juristische Einschätzungen die da nicht unbedingt ein Problem sehen. (Ab Punkt 18)

      • Sven Bögner schrieb am

        Es gibt auch Leute, die die Vorratsdatenspeicherung für verfassungskonform halten. Nur weiter so. Bonjour Beliebigkeit.

      • Anonymous schrieb am

        Wie so viele Leute das wissen können?
        Ich habe Neuigkeiten für Sie!
        Das Grundgesetz ist jetzt im Internet einsehbar. Keine Raubmordkopie, frei Verfügbar.
        Einfach mal reinlesen, Sie werden bereits in Artikel 3 auf eine unmissverständliche Rechtsgrundlage stoßen, die eine Bevorzugung von Personen aufgrund ihres Geschlechts zur Erfüllung einer Quote verbietet.

      • Archi schrieb am

        … weil hier keine anderen Erklärungen für euer Konzept stehen …
        Warum sollte ich in anderen Blogs / Post mich informieren ?
        Ihr seid für die Stellungsnahme zuständig, und zwar genau hier, wo man liest !

      • Jalte schrieb am

        Vielleicht, weil sie den Artikel 3 Absatz 3 des GG kennen?

        „Niemand darf wegen seines Geschlechts ….benachteiligt oder bevorzugt werden.“

        • Sylvia schrieb am

          Den Link in dem steht, dass es diverse juristische Auffassungen gibt, die eine Quote nicht in Konflikt oder trotzdem für machbar halten hast du sicherlich nur übersehen.

          Aber klar was ist schon eine detaillierte Rechtsgüterabwägung gege dein „ich hab das im Grundgesetz gelesen“.
          Sicherlich kann man vargumentieren, dass Quoten Diskriminierung mit eben jener bekämpfen wollen. Aber genau das ist der Punkt an dem eine juristische Argumentation gegen die Quote Löcher bekommt.

          Solange eine Quote nicht nachweisbar mehr Diskriminierung schafft (was in die eine oder andere Richtung sicherlich unmöglich ist neutral zu gdestalten) – so lange ist die Grundgesetz-Argumentation für mich ein Zeichen davon, dass sich jemand nicht wirklich damit befasst hat.

          En

          • Anonymous schrieb am

            Sorry, Sylvia, aber ich muss diesen Link auch übersehen haben. Alles, was ich fand, war ein feministischer Blog mit einer Laiendarstellung auf Basis von aus dem Finger gesaugten oder offensichtlich falsch interpretierten Daten.
            Das Argument „Man bekämpfe gleiches mit gleichem, wenn es dadurch nur insgesamt besser wird“ ist genau so schwachsinnig wie kriminell. Hiergegen spricht z.B., dass eine Quote nicht etwa gegen eine vermneintliche Diskriminierung steuern würde, sondern vielmehr eine Bevorzugung von Menschen, die einen Halbtagsvorstandposten mit der Möglichkeit, Spontanurlaub für die Familie nehmen und ggf. das Nachbarbüro in einen Ad-Hoc-Kindergarten umwandeln zu können, einführen würde.
            Frauen haben sich eben das Recht, zu entscheiden, ob sie überhaupt arbeiten, halbtags arbeiten oder ganztags arbeiten wollen, das Recht, mal eben aus dem Berufsleben auszusteigen und später wieder einzusteigen, und das Recht, freie Berufswahl zu haben, sich einen Job zu suchen, in dem sie sich am ehesten „selbst verwirklichen“ können und in dem sie Möglichkeiten wie Spontanurlaube und ständige Wechsel zwischen halber und ganzer Stelle haben, statt wie Männer den Beruf primär nach dem finanziellen Aspekt und erst sekundär nach dem „Selbstverwirklichungs“-Aspekt zu wählen, erkauft. Erkauft mit Einbußen im Lohn und erkauft mit geringeren Möglichkeiten, ganz nach oben zu klettern.
            Und das ist auch völlig normal so. Wie kann Frau erwarten, dass sie, wenn sie nur bereit ist, 20 Stunden zu arbeiten, einen Vorstandsposten berkommt? Wie kann sie erwarten, dass sie, wenn sie mal eben 10 Jahre aus der Berufswelt aussteigt und sich mit ihren Kindern ein schönes Leben macht, nach den 10 Jahren dort ist, wo ein Mann, der durchgearbeitet hat, sich hingearbeitet hat? Wie kann sie erwarten, dass sie, wenn sie ihren Beruf nach ihren Wünschen aussucht, dort dann ein Topgehalt empfängt? Wie kann sie erwarten, dass sie, obwohl sie offenkundig und biologisch begründbar oftmals längst nicht die Leistung einer Mannes erreicht, das selbe verdient und die gleichen Chancen in dem Beruf hat? Wie kann sie erwarten, dass sie in einem Industrieunternehmen mit ihrer (selbst ausgesuchten!!!) nicht naturwissenschaftlichen Ausbildung den Chefposten erklimmt, während Naturwissenschaftler, die per se um einiges mehr Ahnung von den Pflichten des Chefpostens haben, übergangen werden?
            So viel zum Schwachsinn.
            Die Kriminailität liegt wohl hoffentlich auf der Hand und muss nicht näher erläutert werden. Oder ist es neuerdings üblich, Diebe zu bestehlen, Mörder zu töten und Steuerhinterzieher zu enteignen und schwer erziehbare (oft prügelnde) Jugendliche körperlich zu züchtigen?
            Es ist und bleibt vielfach (seriös!!!) bewiesener Fakt: Feminismus (in der heutigen Form) ist fehlgeleitet. Es ist außerdem offenkundiger Fakt: Feminismus ist verfassungsfeindlich. Somit ist es Fakt: Feministen sind nicht besser als Rassisten, ja, sie sind sogar noch schlimmer, denn Rassisten stellen selten direkte Forderungen.

  79. Sven Bögner schrieb am

    Also Ergebnis der Diskussion: Die Piratenpartei ist für Frauenquoten als Übergangslösung https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2384.html Dies wird auch vom Bundesvorstand offensichtlich so gesehen – sonst hätte man die Übergabe des Offenen Briefes hier nicht publikumswirksam veröffentlicht. Die Moderatoren der Kommentare hier, Ben&Sylvia sehen das genauso und haben hier mehrfach auf die Diskriminierung von Frauen hingewiesen.

    • Anonymus26 schrieb am

      Leider habe ich meine Stimme als Briefwahl für die Piraten NRW vor 10 Tagen abgeschickt.
      Wenn ich das so verfolge hat der Vorstand den allgemeinen Konsenz weggestellt, weil man mal das Parteiprogramm ändert.
      Eine Solche grundlegende Entscheidung ist imho auf einem Parteitag zu bearbeiten.
      Das Feministinnen alle ihre Freundinnen einladen um für etwas zu stimme ist doch verständlich.
      Die Piraten STANDEN für Postgender.
      Tja wieder eine Partei, die schnell das Hemd wechselt.

    • Sylvia schrieb am

      Zeig mir bitte noch mal die Stelle an der ich mich für eine Frauenquote ausgesprochen habe?

      Ich habe lediglich an einer Stelle erklärt, dass jmd hier ein falsches Verständnis von der üblicherweise angedachten Ausgestaltung von Quoten-Befürwortern hat.
      Nur weil ich etwas erläutern kann, bin ich doch nicht dafür.

      Liebe Grüße,
      Sylvia.

      • Anonymus26 schrieb am

        Man sollte nur das erläutern, was man selber geschrieben hat.
        Den Subtext anderer kann man nie verstehen.

  80. Blauvogel schrieb am

    Bleibt dieser Feministinnen-Text jetzt einfach so auf der Startseite stehen?

    Ich finde das verstörend und fühle mich okkupiert.

    • Jalte schrieb am

      Über den Text wird noch zu diskutieren sein.
      Er beginnt mit der Behauptung:
      Die Gleichstellung der Geschlechter steht seit Jahrzehnten im Grundgesetz,…
      Das ist falsch. Im GG steht in Artikel 3 Abs. 2:
      Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

      Zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung besteht ein Unterschied. Es ist zwar feministische Strategie, die beiden Begriffe zu „verwechseln“, Piraten sollten ihn aber kennen.

      • The_Underscore schrieb am

        Gleichstellung kann man auch so verstehen, wie du Gleichberechtigung verstehst. Es ist nicht so, als gäbe es da eine allgemein erkannte Definition der Gleichstellung als „Gleichbehandlung ohne Rücksicht auf unterschiedliche Leistung“.

        • The_Underscore schrieb am

          Ergänzung: Das soll nicht heißen, dass Gleichstellung das bessere Wort ist. Bei „Gleichberechtigung“ wäre es eindeutiger, was gemeint ist, und es wäre so wohl besser geeignet.

          • Jalte schrieb am

            Falsch.
            Gleichberechtigung bedeutet, dass alle die gleichen Rechte haben.
            Gleichstellung bedeutet, dass alle gleich gestellt werden. Ihre Rechte werden ignoriert.
            Gleichberechtigung bedeutet, dass alle, gleich ob Männlein oder Weiblein, Lokomotivführer werden dürfen. Sie dürfen aber auch Gärtner, Lehrer oder Astronaut werden.
            Gleichstellung bedeutet, dass alle, gleich ob Männlein oder Weiblein, Lokomotivführer werden müssen. Sie sind nicht berechtigt, Gärtner, Lehrer oder Astronaut zu werden.

  81. Dominik schrieb am

    Du darfst nicht vergessen, dass Frauen mit der Schwangerschaft schon genug gestraft sind. Eine echte Glechberechtigung ist von Natur aus schwierig, wenn es biologische Unterschiede gibt, die nicht so einfach zu überwinden sind.

    • Anonymous schrieb am

      Genug gestraft?
      Ich habe schon mit einer ganzen Reihe von Müttern und Vätern gesprochen und es waren sich alle einig:
      Die Mütter empfanden die Schwangerschaft als eine der schönsten Zeiten ihres Lebens, die Väter waren ein wenig eifersüchtig, freuten sich aber natürlich auch.
      Aber es gibt eben Mütter und es gibt Erzeuger. Letztere sind dann diejenigen die ihre Kinder an irgendeine Tagesmutter abschieben, um sich „selbst zu verwirklichen“, die ihre Kinder aus kosmetischen Gründen nicht natürlich gebähren und die ihren Kindern die Brust verweigern damit sie keinen „Hängebusen“ kriegen.

  82. hackdraft schrieb am

    Im Übrigen: Als „Brückentechnologie“ bezeichnete unverdrossen die Bundesregierung vor Fukushima die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke . Demzufolge muss der Post-Gender-Ansatz als „Atomausstieg und Energiewende“ der Piraten angesehen werden.

  83. Anonym schrieb am

    Entfernt die Pressemitteilung. Solange nichts beim Parteitag beschlossen ist, ist so eine Liquid Feedback Befragung zwar sinnvoll, aber bisher auch nichts weiter wert.

  84. Dirk schrieb am

    diese „Brückentechnologie“ wird installiert, weil grundlegende Miss-Stände dazu führen,
    das man sie einsetzt ! es gilt, diese Miss-Stände zu bekämpfen,
    und nicht sich den Heiligenschein aufzusetzen und zu sagen: wir installieren jetzt diese Brückentechnologie – das ist Nonsens.
    2 Gruppen zahlen die Zeche:
    1. die Privaten Firmen, die nicht mehr in der Lage sind, in ihrer Firma ihre Mitarbeiter frei auszuwählen
    dies kostet der Firma sehr viel Geld
    2. die Frauen selbst zahlen diese Zeche, die als Quotenfrau, währen dieser Phase der Brückentechnologie gelten, Quotenfrau ist ein Wort das schon jetzt negativ besetzt ist: Sie ist nur da, wegen der Quote – nicht wegen der Leistung – das ist nicht schulterbar für eine Frau, die das jeden Tag spürt: Es kann doch nicht harmonisch in einer Gruppe gearbeitet werden, wenn ich dort reinkomme und gar nicht erwünscht bin !

    das österreichische Modell finde ich gut: in öffentlichen Stellen und Ämtern kann man dies noch unter dem Begriff Proporz gelten lassen, in privat-Firmen haben solche Regelungen nichts zu suchen, eine Privatfirma verwaltet ihr Eigentum !

    Susanne Graf – Mitglied im Abgeordnetenhaus hat dies in einem Interview treffen formuliert:
    ich möchte nicht ein Amt begleiten nur weil ich Brüste hab !
    Die Quotenregelung ist eine Diskriminierung für die Frau !
    Eine Frau kann nur dann selbstbewusst geschlechtsneutral in einer Firma agieren,
    wenn sie sich über ihre Leistung auszeichnet, dann erhält sie die Anerkennung die sie braucht
    um maximale Leistung zu erbringen.
    Wenn Männer Frauen diskriminieren und unter sich sein wollen, dann können es andere PrivatFirmen wenn sie wollen andersherum machen: Dann soll es von mir aus Firmen geben, wo nur unter Frauen geführt werden – jeder wie er mag: getrennt, gemischt – so what ?

    • Archi schrieb am

      Zitat “ Eine Frau kann nur dann selbstbewusst geschlechtsneutral in einer Firma agieren,
      wenn sie sich über ihre Leistung auszeichnet, dann erhält sie die Anerkennung die sie braucht
      um maximale Leistung zu erbringen.“

      Das ist genau richtig.
      Erfolg kommt vom lernen und erfahren.
      Man kann nicht gleichzeitig Kinder erziehen wollen, tolle Fingernägel für die lieben Freundinnen pflegen, Männer das Geld dafür anschleppen lassen,
      und sich nachher beschweren, dass man nicht voll berechtigt und für das gleiche Geld arbeiten darf.
      Man muss sich vorher entscheiden, ob man > schickimicki < will oder Karriere.

      Ich habe beides geschafft, weil ich nicht faul war.

      Das als Tipp für die Frauenbewegung …

    • The_Underscore schrieb am

      Wenn Männer Frauen diskriminieren und unter sich sein wollen, dann können es andere PrivatFirmen wenn sie wollen andersherum machen: Dann soll es von mir aus Firmen geben, wo nur unter Frauen geführt werden – jeder wie er mag: getrennt, gemischt – so what ?

      Nein. Wenn man in eine Firma fremde Leute einstellt, dann darf dabei nicht diskriminiert werden (weder nach Geschlecht, Alter, Krankheit, noch sonst etwas), solange keine größere und nachweisbare Auswirkung auf die berufliche Tauglichkeit besteht. Wenn eine Diskriminierung nachweisbar ist, dann muss eine gesetzliche Strafe zu erwarten sein. Das ist nur dann etwas anderes, wenn man die Leute nicht über Bewerbungen einstellt, sondern z.B. einen Familienbetrieb aufmacht oder mit seinen Kumpels ein kleines Unternehmen gründet.

  85. Reiner Zunder schrieb am

    Nehmt doch diesen Schmähbrief endlich weg und wertet die Masse der Bemerkungen und Standpunkte aus. Der BuVo könnte sein Lernverhalten hier demonstrieren. Das was hier wahrscheinlich bald in toto 300 Kommentare umfassen wird, ist gutes Rohmaterial für eine substantielle Analyse. Danach könnte man eine neue Zusammenfassung versuchen ohne externe Gehhilfen (Grüne, SPD, Mädchenmannschaft, Terre des Femmes und Kegelklub…). Ich ärgere mich zwar über den Anlass, bin aber sehr froh über die frische Diskussion hier außerhalb der akademisch gestützten „Gender-Forschungs-Industrie“, die natürlich kaum Interesse an einem Ende der Selbstbegründung haben dürfte. Es gibt das Problem der Chancenungleichheit, aber warum schaffen wir nicht dort Entlastung, wo der oder die extra belastet ist. Die Quote ist eine relativ naive Idee an der Oberfläche des Problems, die sogar die Quotierten im Grunde beleidigt. Aber die Politik ist ja bekannt für unüberlegte Schnellschüsse beim Stimmenfang. Da sollten wir uns nicht einreihen. Oder?

  86. bevolkerungsExplosion schrieb am

    Technsicher Fortschritt ist das einzige Wachstum.

    Nicht Energie sparen sondren Karftwerke bauen die mehr Energie effizienter herstellen.

  87. M. N. schrieb am

    Gleichberechtigung- ein sehr gutes Thema, so ganz allgemein gesehen! Oder?
    Das beinhaltet einerseits Rechte und andererseits Pflichten, richtig oder falsch?
    Egal aus welcher Position heraus, beides, „Rechte und Pflichten“ sind gleichermaßen berechtigt zu sein. Wie auch: Das Geben, sowohl das Nehmen!
    Ausgeglichenheit von der einen und der anderen Seite, ist dies nicht ein erstrebenswertes Ziel für beide Seiten? Ob nun Staat, Familie oder der einzelne Mensch, gelten diese „Regeln“ nun für alle gleichermaßen oder gelten diese in Wirklichkeit nur jeweils nach dem „Lust- und Laune-Prinzip“ ?
    Was ist nun wichtiger, der Tag oder die Nacht?
    Gleichstellung, was bedeutet das wirklich, in etwa: „Gleichmacherei“?
    Ist der Tag auch gleich die Nacht?
    Kann eine Frau ihre Kinder selbst zeugen und kann ein Mann selbst seine Kinder gebähren?
    Wie funktioniert hierbei nun die sogenannte“Gleichstellung“?
    Ehrlich, lohnt es sich tatsächlich an der „Gleichstellung“ zu arbeiten?
    Ein lösungsorientierter Ansatz kann doch lauten: „Wir arbeiten, jeweils, gemeinsam an das gleichberechtigte Sein!
    Nun, was meint Ihr dazu???

  88. M. N. schrieb am

    P.S. Gemeinsamkeiten leben, und die Unterschiedlichkeiten dabei akzeptieren lernen, was kann das unserer Menschheit im „Großen“, wie im „Kleinen“ bringen an Gutes?

  89. Hermann Köster schrieb am

    Also was sicher richtig ist: Kindererziehung ist ein Hemnis für die Karriere. Das gilt allerdings für Männer und Frauen, mit einer Diskriminierung von Frauen hat das zunächst nichts zu tun. Frauen sind lediglich deswegen stärker betroffen, weil meist sie die Erziehung übernehmen. Richtig ist sicher auch, dass die staatliche Kinderbetreuung in Deutschland weit schlechter ausgebaut ist, als in unseren Nachbarländern.

    Der offensichtliche Ansatz die Karrierechancen aller Erziehenden zu verbessern liegt also in der Verbesserung der Kinderbetreuung. Das ist Konsens im Familienministerium, das wird auch von vielen Kritikerin der Familienministerin so gesehen.

    Lediglich bei den Grünen, den Initiatoren dieses Briefes gegen Frau Schröder, wird lieber mit sachlich unzutreffenden Argumenten versucht zu suggerieren, das Problem wäre ein anderes. Zitat von der Webseite von Anja Piel:

    „Diese Lohnlücke lässt sich weder durch familienbedingte Unterbrechungen noch durch die Berufswahl erklären, sondern ausschließlich mit diskriminierenden Strukturen in Wirtschaft und Arbeitswelt. Frauen müssen für gleiche und gleichwertige Arbeit endlich den gleichen Lohn bekommen wie Männer“, sagte Anja Piel, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Mit dem Bezug auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit am Anfang des Briefes und auf die skandalöse Lohnlücke von 23% später suggeriert der Brief an Frau Schröder ähnliches.

    Sorry liebe Piraten, Frau Schröder steht zumindest auf der Seite der Menschen die Kinder erziehen. Auch wenn ihre Partei dabei ein Hemmnis sein mag. Wer dagegen solche nachweislich falschen Behauptungen aufstellt wie Frau Piel und andere Grüne, verfolgt offensichtlich nicht das Interesse von erziehenden Menschen, sondern hat andere Prioritäten – wie z.B die Einführung der Quote zugunsten kinderloser Karrierefrauen. Schade, dass die Piraten sich solchen Demagogen anschließen!

    Die einzige Quote die wirklich das Problem direkt angeht wäre übrigens eine 50% Quote für Väter als Haupterzieher. Ich bin zwar einer dieser seltenen erziehenden Väter, aber ich denke, keiner kann eine solche Quote wirklich wollen. Und wer diese Quote nicht will, sollte von allen anderen Quoten erst recht Abstand nehmen, denn sie tragen nichts zur Überwindung des Problems bei, sondern doktern nur an Symptomen herum!

    Herzliche Grüße von einem ex Anhänger der Grünen und in allen anderen Bereichen (noch) Fan der Piraten.

  90. Isidoro schrieb am

    Nach solcherlei Diskussionen neige ich dazu, erwiesene Tatsachen zu Rate zu ziehen und dann Logik einzusetzen.
    Fakt ist, Frauen und Männer lassen sich nur gleich behandeln nach einer genetischen Veränderung bez. Operation.
    Es ist deshalb müßig, die Geschlechter gegeneinander arbeiten zu lassen und damit die ureigenen Fähigkeiten von Männern und Frauen zu verwässern und durcheinander zu matschen.
    Eine Frauenquote macht ebensowenig Sinn wie eine Männerquote, sondern man muss sich dabei an der entsprechenden Qualifikation ausrichten, deren Entlohnung natürlich leistungsgerecht angepasst sein muss, denn genau das ist der entscheidende Punkt, an dem sich die Gender-Diskussion immer wieder entzündet.
    Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Kegelclub, ein Prof, eine Frau, oder ein Mann oder sonst was zum „richtigen“ Ergebnis kommt.
    Diskriminierungen von Frauen oder Männern ist eine Unart, polemisch und nicht zielfördernd.
    Deshalb sollten die Piraten nicht auf diesen Zug aufspringen, denn es geht um Rechte der Menschen, dazu gehören gleichermaßen Frauen und Männer.
    Natürlich sind Mann und Frau allgemein gesehen nicht gleich und für verschiedene Aufgaben mehr oder weniger geeignet. Das ist bekannt und sollte man einfach mal als Tatsache akzeptieren.
    Entscheiden sollte dabei nie, ob Frau oder Mann, sondern die individuelle Fähigkeit, die sich ja feststellen lässt und die dann entsprechend entlohnt werden muss.
    Der Unterschied Mann und Frau ist eine Bereicherung und kein Problem und wird nur von der Dummheit ausgeschlachtet für niedrige Zwecke.

  91. maSu schrieb am

    Reaktion auf:
    https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2384.html

    Frauenquoten sind auch keine Brückentechnologie! Frauenquoten sind ignoranter Mist und warum dies so ist, möchte ich nun mal im Detail erläutern:

    1) Quoten müssten für jede Branche, jede Firma, ja jede Abteilung manuell angepasst (und kontrolliert) werden. Das ist schlicht nicht praktikabel. Allgemeine Quoten, die allen Firmen XX% Frauenanteil vorschreiben sind nicht zielführend, denn: Ich nehme mal einfach an, dass unter 5% der IT-Ingenieure weiblich sind (genaue Zahl ist irrelevant, es ist ein Beispiel). Dann sind 40% Frauenquote in der Branche oder in solchen Firmen oder Abteilungen nicht haltbar, denn dies würde faktisch dazu führen, dass jede Frau, die irgendeinen (egal wie schlechten) Abschluss hat, sofort eingestellt werden müsste. Dann würde das Geschlecht über der Qualifikation stehen.

    2) Quoten für Führungspositionen von einigen DAX-Unternehmen sind noch viel größerer Unfug. Hier würde man Politik machen für einige wenige Frauen, die sich selbst zu einer gewissen „Elite“ hinzuzählen. 99,99% der Frauen da draußen hätten von einer solchen Regelung gar nichts. Dennoch ist diese Quote immer noch im Gespräch, obwohl sie die Interessen von fast allen Frauen mit Füßen tritt. Wer Frauenquoten fordert, der sollte sich nicht auf wenige begehrte Berufe fokussieren, sondern die Breite Masse im Auge haben. Dann müsste man aber auch Quoten bei der Müllabfuhr oder im Bergbau einführen, also weniger begehrten Berufen(die aber auch gesellschaftlich gebraucht werden). zeitgleich müsste man auch die von Frauen dominierten Berufsfelder mit Männerquoten versehen. Und schon hätte man wieder ein kaum lösbares bürokratisches Problem, welches Unsummen verschlingen würde.

    3) Die Behauptung das mehr weibliche Führungskräfte auch vermehrt Frauen einstellen ist naiver Mist! Auch weibliche Führungskräfte müssen die Person einstellen, die das Unternehmen maximal voranbringt und können es sich dabei nicht leisten, auf das Geschlecht zu achten. Wenn jedoch gerade im naturwissenschaftlichen Bereich überwiegend Männer die benötigten Studienabschlüsse vorweisen können, dann wird auch eine weibliche Führungskraft nicht umhin kommen, überwiegend Männer einzustellen.

    4) Die Behauptung, dass Firmen mit mehr Frauen in der Chefetage einen höheren Umsatz erzielen mag „stimmen“, jedoch wird hier eine einfache Korrelation von einigen (scheinbar sehr ignoranten) Frauen in eine Kausalität umgewandelt. Die Studien sagen nur aus, dass ein hoher Umsatz auch mit mehr Frauen möglich ist, jedoch nicht, dass der hohe Umsatz durch die erhöhte Frauenquote bedingt ist. D.h. solche Studien sind der letzte Dreck, denn niemand würde ernsthaft behaupten, dass qualifizierte Frauen für ein Unternehmen „Gift“ wären, im Gegenteil: Qualifizierte Arbeitnehmer bringen ein Unternehmen völlig unabhängig vom Geschlecht voran – das ist allgemeiner Konsens!

    5) Es wird gerne behauptet, Frauen würden 22% (oder gar noch mehr) weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Dies geht auf eine Studie der OECD zurück, die aber leider keine Untersuchung durchgeführt hat, die solche Rückschlüsse zulassen würde. Dort wurden die durchschnittlichen Gehälter von X Frauen und X Männern einfach mal verglichen. Dabei war es buchstäblich egal, ob man das evt. klischeehafte Zimmermädchen mit dem Ingenieur verglichen hat. Naturwissenschaftliche und allgemein technische Berufe werden überwiegend von Männern als Berufswunsch genannt. Diese Berufe sind in einer hoch technologischen Exportnation wie Deutschland es nun mal ist natürlich höher bezahlt, als andere Berufe im z.B sozialen Bereich, wenngleich dort auch ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt wird. Man müsste direkt vergleichen, was Personen gleicher Qualifikation aber unterschiedlichen Geschlechts im gleichen Beruf verdienen. Und hier fallen die Unterschiede wesentlich(!) geringer aus. Ich hatte hier eine Zahl von unter 8% im Hinterkopf. Zudem muss man aber auch beachten, dass gerade Führungspositionen außer tariflich vergütet sind. D.h. die Arbeitnehmer müssen schon selbst verhandeln. Unterschiede können hier nicht einfach gleichgemacht werden.

    6) Eine Frauenquote macht nur dann einen Sinn bzw. wäre nur dann überhaupt diskutabel, wenn da draußen viele tausend hochqualifizierte Frauen keinen Arbeitsplatz finden würden, weil sie Frauen sind (also genug Bedarf/offene Stellen wären vorhanden), während männliche Bewerber genommen würden. Dies ist nicht der Fall. Also kann eine Quote auch rein gar nichts bringen, außer einer Bevorzugung.

    7) Das eigentliche Problem ist das wirtschaftliche Risiko des Arbeitgebers im Falle der Schwangerschaft einer wichtigen Mitarbeiterin. Dies kann sich kaum ein Arbeitgeber „leisten“ bzw. ich kann verstehen, wenn man versucht es zu vermeiden (aus rein wirtschaftlicher Sicht). Hier ist jedoch nicht der Staat mit einer Quote gefragt, sondern eher mit einem fairen Ausgleich. Arbeitgeber sollten besser (finanziell) unterstützt werden, wenn sie zeitlich befristeten Ersatz suchen und dieser Ersatz sollte auch so unterstützt sein, dass der Arbeitgeber verlustfrei sehr früh entsprechenden Ersatz suchen und anlernen kann, darüber hinaus sollte dieser „Ersatz“ dann aufgefangen werden, wenn der Mutterschutz vorüber ist, sodass auch solche Stellen für entsprechende Mitarbeiter schmackhaft werden. Das alles kostet natürlich Geld. Eine Quote wäre ja „kostenlos“ zu haben, aber vernichtend für den Standort Deutschland aufgrund der wenigen Frauen mit naturwissenschaftlichen Abschlüssen (Physik, Mathematik, Informatik, Maschinenbau, …). Eine Quote, die aber Branche und Art der Firma berücksichtigt würde sehr komplex ausfallen und böte zudem zahlreiche Schlupflöcher, würde also nichts bringen. Es wäre ein bürokratisches Monster, welches über den Status des Placebos nicht hinauskommen kann.

    8) Gerade hinsichtlich des Buches von C. Schröder wurde kritisiert, das Frauen nicht einfach zum Chef gehen können und sagen können: „Ich will nur noch halbtags arbeiten, weil ich ein Kind habe.“. Diese Ansicht ist absolut ignorant, denn auch ich würde von meinem Chef wohl keinen Applaus erhalten, würde ich nur noch halbtags arbeiten wollen (warum auch immer). D.h. hier wird ein allgemeines Problem „witziger“ Weise zu einem reinen Frauenproblem deklariert, was die ganze Debatte und Kritik an C. Schröder schlussendlich auch als haltlos und ignorant entlarvt!

    Abschließend noch zur hiesigen Freischaltungspolitik von Beiträgen:
    Ihr macht euch keine Freunde, wenn ihr Beiträge entgegen ihrer zeitlichen Reihenfolge freischaltet, da hier ganz automatisch der Verdacht aufkommt, es würde zensiert oder kritische Beiträge würden benachteiligt. Auch wenn längere Beiträge vollständig gelesen werden müssen und irgendwelche belanglosen 3-Zeiler somit erheblich schneller zu kontrollieren sind, sollte eben bedacht werden, dass das aktuell angewandte System hier nicht dem entspricht was sich die Piratenpartei auf die Fahnen geschrieben hat: Transparenz.
    Ich weiß, dass ehrenamtliche Mitarbeiter auch andere Dinge zu tun haben, aber die Einhaltung der Reihenfolge ist wichtig.

    • Martin schrieb am

      Die Diskussionen über die Ministerin oder über die Frauenquote zeigt doch letzendlich, dass wir alle zu viel Zeit haben. Heute muss man schwul sein, morgen am besten eine Frau. Dann kann man jammern und Forderungen stellen, die einem die Tränen in die Augen pressen. Immer am Besten einer „Minderheit“ angehören und wie früher die Bauern lautstark jammern (aber einen dicken fettten Mercedes in der Garage haben). Frau Merkel hat es doch auch bis ganz oben geschafft, also verstehe ich nicht was die Frauen wollen. Wer es mit aller Macht schaffen möchte, der schafft es auch; das zählt auch für die Damen. Oder sollen wir den Frauen einen Job in den Chefetagen geben, nur weil sie eine Frau ist ?? Na dann viel Spaß mit Frau Katzenberger und Co. als neue Chefin bei der Telekom.

  92. Hermann Köster schrieb am

    Ich fasse mal zusammen:

    1. Sehr viele Kommentatoren hier sind generell gegen Quoten und würden den Brief an Frau Schröder allein deswegen nicht unterzeichnen. Viele scheinen auch davon auszugehen, dass die Piratenpartei generell gegen die Quote wäre, allerdings gibt es ein anderslautendes Meinungsbild auf liquid feedback.

    2. Der Unterzeichner des Briefes an Frau Schröder hat sich geändert. Als ich den Brief zuerst gesehen habe, war es noch Kegelclub / Die Piraten.

    3. Die Initiatoren des Briefes arbeiten mit demagogischen Methoden. Statt sachlich zu diskutieren, wird gerne die Lüge von 23% weniger Lohn für gleiche Arbeit bemüht. Im Brief selber wird das zwar so nicht explizit behauptet, jedoch immerhin dieser Eindruck erweckt. (Siehe mein post von heute, 7.36)

    4. Frau Schröder vertritt in der Frage der Frauenquote vehement die Meinung der Mehrheit der Deutschen und lehnt diese ab. Warum auch die Piraten es für sinnvoll erachten, sie deswegen zum Rücktritt aufzufordern, wurde hier für mein Gefühl noch nicht ausreichend diskutiert. Ich habe eine derartig arrogante Haltung gegenüber dem Willen des Volkes bisher eher bei den etablierten Parteien vermutet.

    5. Der Beschluss die Presseemitteilung (die ich als Nichtpirat nicht angezeigt bekomme) auch im Namen der Piraten rauszugeben wurde direkt vom Vorstand der Piraten gefasst. http://wiki.piratenpartei.de/Bundesvorstand/Umlaufbeschluss/006

    Wenn ich das alles so betrachte, geht es wohl doch um mehr als um die Haltung der Piraten zur Quote. Es entsteht der Eindruck, dass liquid feedback noch nicht funktioniert, der Vorstand sich über die Meinung der Basis hinwegsetzt, die Piraten in wichtigen Fragen von heut auf morgen ihren Kurs ändern, sich lieber an Initiativen anderer Parteien dranhängen, statt eine eigenständige Position zu erarbeiten, Demagogie statt Sachlichkeit präferieren und sich damit ganz generell schon jetzt kaum noch von den etablierten Parteien unterscheiden. Naja, wenn ich die vielen wirklich guten Beiträge hier betrachte, gilt das wohl eher nur für den derzeitigen Vorstand und den Kegelklub.

    Natürlich ist das ein isolierter Eindruck aufgrund dieser einen Initiative. Trotzdem wundert mich bei all dem am meisten, dass der Vorstand sich hier bisher noch nicht zu diesem Vorgang geäußert hat. Falls er das irgendwo anders getan haben sollte, bitte ich darum das zu verlinken! Sollte er noch im Siegestaumel wegen NRW sein, sollte ihm vielleicht mal jemand sagen, dass ihm hier grad alle Felle davonschwimmen!

    • kessfried, schrieb am

      Stimme voll zu. Beim betreuungsgeld und bei den harzsanktionen haben wir eine ähnliche diskussion. Werft mal einen blick drauf. Wenn ich die piraten wählen soll möchte ich schon in etwa eine vorstellung haben welche „grunwerte“ vertreten werden. Sind wir eine weitere linkspartei die alle möglichen wohltaten verspricht und den nornalen bürger in materieller abhängigkeitvom staats sieht oder haben wir einen eigenverantwortlichen bürger vor augen. Muß der staat uns ständig bevormunden und anreitze setzen statt den bürger selbst entscheiden zu lassen.? Wieviel bilder von malerinnen müßen künftig in den museen hängen ? Quote bei nobelpreisen ? Patente? Wiviel klassische Komponistinnen kennt ihr ? Quote im öffentlich rechtlichen radio oder überall.? Sorry ich werde etwas polemisch hatte aber gehofft das es bei den piraten realistischer, vernünftiger und nicht so dogmatisch und ritualisiert wie in den alten parteien zugeht.

  93. G.W. schrieb am

    Warum Geschlechterquote statt anonymisierter Bewerbungen?
    Eine Frau ist sicherlich nicht qua Geschlecht schlechter, als Männer, wird aber über hier angestrebte Regulierungen und Bevormundungen über ( künftig offenbar auch) Piratenpolitik „politisch korrekt“ dazu gestempelt….derart stumpfe, stumpfsinnige und fernab jeder jeder Lebensrealität liegende Vorstellungen bekommen wir auch schon von den Grünen geliefert.
    Dasselbe gilt für die allgemeine Zwangsabgabe für den ÖPNV!
    Was aus Zwangsabgaben in Verbindung mit Qualitätsansprüchen wird, sehen wir plastisch am Beispiel des „MDR“.
    Teuerst und schlechtest!
    Leute: Eure ersten konkreten politischen Inhalte lassen mich vorsichtig, aber nachhaltig wieder Abstand gewinnen….
    Merkel hat das Fundament, den Grünen die Themen abzujagen und damit Wähler zu gewinnen.
    Liquid Chaos lockt in 18 Monaten keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor!
    Der Großteil noch aktiver Wähler besteht eben aus Leuten, die trotz Arbeit kaum wissen, wie sie die überbordenden Kosten tragen können!
    Versorgte Rentner werden scheiden und BafögKunden müssen selber auch irgendwann arbeiten gehen…..langsam beraubt Ihr euch sogar Eures Protestpotentials….mfg
    Gerald Winkler

  94. heiko79 schrieb am

    OH jetzt geht das wieder los ihr wollt das ich Millionäre werde oder was ?.die Frauen die nach oben wollen kommen so oder so nach oben , also eine Minderheit . Wen es eine Frauenquote gibt will ich eine Quote für männliche Masseur im Wellenss Bereich von 50% in Deutschland . Ja nix mehr mit blabla sonder runter mit dem Höschen und rauf auf die Bank ….

  95. Dirk schrieb am

    wer über eine Frauenquote nachdenkt,
    und diese mit einer Diskriminierung einer „Gruppe“ an Menschen rechtfertigt,
    sollte auch über eine Quote für:
    alleinerziehende Frauen gegenüber Single-Frauen ohne Kinder
    alleinerziehende Männer gegenüber Single-Männer ohne Kinder
    langarbeitslose Frauen/Männer, gegenüber Job-Hoppern
    Berufswechsler über 40 gegenüber jüngeren Berufswechslern
    sozial arme Gesellschaftsschichten, gegenüber sozial reichen,
    Migranten gegenüber Nicht-Migranten
    wieder gesundede Reha-Patienten gegenüber „noch“ gesunden
    nachdenken….

    wenn jedoch das Geschlecht als solches als alleiniges
    Merkmal für die Begründung einer Frauenquote herhalten soll,
    dann sollten wir keine Quote einführen,
    sondern den Grund der Quote – den Sexismus noch stärker bekämpfen
    tun wir das ? wenn wir uns ein Zeitungskiosk anschauen, können wir
    uns die Antwort selber geben – oder neulich der Berich der Bild
    über Marina Weisband: „Wollen wir diese schöne Piratin wählen ?“
    und dazu ein Bild mit Betonung ihres engen Kleides als Eyecatcher.
    Als geschlechtsneutral denkender Mann schäme ich mich für solche Dinge,
    da ich als Mann die Kollegialstrafe der Frauen abbekomme,
    diese würde ich auch abbekommen, müsste ich meine Firma mit einer
    Quotenregelung personell besetzen.
    Wir sollten in unserer Gesellschaft also die Wurzel packen – nicht die Blüten.
    Eine Frauenquote führt zur Abwanderung der Unternehmen wie in Norwegen,
    das ist ein Eingriff in die Marktwirtschaft und bringt zur Sexismus-Bekämpfung
    rein gar nichts – es ist auch eine positive Diskriminierung der Frau.
    Keine Frau ist mit einer Quotenregelung gedient , das Wort ist jetzt schon negativ besetzt.

    • Johannes schrieb am

      „Als geschlechtsneutral denkender Mann“…
      Was soll dieser Blödsinn? Frauen und Männer sind unterschiedlich, jeder hat seinen Reiz, jeder seine Stärken und Schwächen, jeder seine Begabungen und jeder seine Schönheit.

      Die Achtung voreinander und das Miteinander ist es, worauf es ankommt.

      Eine Frau als schön und erotisch zu finden ist doch nicht sexistisch, es ist natürlich. Frauen hingegen finden Männer auch schön oder erotisch – ist das dann auch sexistisch.

      Nicht gut es es, wenn man Menschen, egal ob Mann oder Frau nur auf das Äußere reduziert.
      Aber wir Menschen sind nun mal nicht perfekt.

      Marina ist eine wunderbare, weise (!) und schöne Frau. Wir Piraten können uns freuen dass wir sie haben.

      • Dirk schrieb am

        Johannes was Du schreibst ist natürlich
        nur in privatem Bereich richitg,
        NICHT in einem sachlichen Kontext:
        wenn es darum geht eine Leistung oder eine Funktion
        einer Person zu beschreiben.
        Hier muss geschlechtsneutral gewertet werden,
        was soll denn die Vermischung von
        weiblichen Reizen mit sachlichen Argumenten ?
        Ich „wähle“ Marina Weisband nicht weil sie schön ist,
        und genau diesen Quatsch prangere ich an
        in den Medien – die Boulevard-Presse sollte
        sich schämen. Solange diese noch für viele
        als Vorbild gilt – und das ist die Bild für viele leider,
        bekommen wir das nicht hin, das wir keine Quote brauchen !
        Da müssen wir ansetzen ! Die Medien müssen auch
        in die Verantwortung gezogen werden,
        und nicht die Firmen und letzten Endes die Frau,
        die als Quotenfrau am Besprechungstisch sitzen „darf“
        – na danke !

      • The_Underscore schrieb am

        Wenn es um die Wahl von Politikern geht, dann sollst du ganz geschlechtsneutral das/die/den besten wählen und nicht nach Schönheit urteilen. Die darf dabei keine und wirklich gar keine Rolle spielen. Sonst mußt unter Umständen nicht nur du, sondern auch andere mit politisch weniger qualifizierten Personen auskommen (allgemein gesprochen, nicht auf Weisband bezogen). Wenn es um Lebenspartner oder Supermodel geht, dann kannst du dich um Schönheit kümmern, wenn du willst.

  96. Reiner Zunder schrieb am

    Das Stück hier heisst nicht „Warten auf Godot“, sondern wohl eher „Warten auf den BuVo“. Nimmt sich der BuVo an Godot ein Beispiel? Aber vielleicht meldet sich Gesellschaftskünstler und Regisseur Johannes, um die Lage als PolGF zu erklären. Möglicherweise wird hier aber noch ein ganz anderes, starkes Stück aufgeführt.

    • Sven Bögner schrieb am

      Ich habe Johannes Ponader deswegen auch angetwittert. Einfach nur um zu wissen, was denn jetzt die Haltung der Partei ist. Keine Antwort seit letzte Woche. Ist das Transparenz? Ist das Kommunikation?

      • Reiner Zunder schrieb am

        Hi Sven, das ist nichts von alledem, sondern Angst, vielleicht schon Panik, sich der Basis im Disput zu stellen. Aber die nächste Bundesversammlung kommt und da taucht es sich ganz schlecht ab.

  97. XRay schrieb am

    Ja, ist es denn die Möglichkeit, da gibt es mal ne neue Partei und das erste was denen einfällt, ok, das zweite, ist den Feminismus zu befördern. Da ist es offenbar völlig egal welche Partei man wählt, man wählt den Feminismus, ergo die Diskrimminierung von Männern, gleich mit. Da hab ich echt keinen Bock drauf.
    Die feministische Rosinienpickerei geht mir schon lange auf den S.. eier.
    Weibliche Privilegien mal abzuschaffen, ach ohje, sowas darf ja noch nicht mal andiskutiert werden.
    Bin mal gespannt wo uns der ganze Genderkäse noch hin führt. Verhindern lässt sich da ja offensichtlich nichts. Auch nicht mit Piraterie.

  98. Stefan schrieb am

    ich finde dieser Kegelclub sollte sich mal klar von klassischen Feministen, zumindest von bestimmten los sagen, der Begriff Feminismus ist von diesen Personen beschmutzt, die einen fast schon faschistischen Ansatz und generellen Männer sind böse verdacht, damit menschenfeindlichen Feminismus haben.

    Ich denke hier speziel an die Ober-„Feministin“ die meint weil es männliche Politiker gibt die vielleicht stuss in die andere Richtung reden, das recht haben total übertriebenen Besserwisserischen Bullshit in die andere Richtung sagen zu dürfen, eventuell war sie zu ihrer Jugendzeit mal näher an der Realität dran und natürlich gibts noch ein paar Schofinisten, aber die menschenverachtende geschlechtsunspezifische Diskreminierung ist viel stärker als das man sich hier speziel auf frauen fixieren sollte.

    Das Thema Frauenbesserhabendlung (damits im schlimmsten fall eventuell gleichbehanldung ist also ne Quote z.B.) erzeugt zum einen Abneigung gegenüber Frauen, ich hab z.B. schon nen job nicht bekommen wegen ner Frau, durfte mir die Gleichberechtigtungsfrau am Telefon so zwar nicht sagen, aber durch die Blume durch wurde es mir bestätigt.

    Frauen habens heute einfacher überhaupt einen Job zu bekommen, daher kann es hier keine bevorzugung geben, des weiteren ist es merkwürdig das Frauen quasi mit Behinderten gleich gesetzt werden.

    http://www.bmfsfj.de/doku/Publikationen/genderreport/2-Erwerbstaetigkeit-arbeitsmarktintegration-von-frauen-und-maenner/2-10-arbeitslosigkeit-bei-frauen-und-maennern.html

    Nicht das ich das jetzt schlimm finde, bin eigentlich ganz froh das ich den job nicht bekam und bin jetzt eben solange Arbeitslos bis es das Grundeinkommen gibt, zumal sich arbeiten (50% oder so) mit dem aktuellen Hartz4 System mit 80% abzügen dann nimmer lohnt zu arbeiten, zumal ja eh zu wenig Arbeit für alle Leute da ist, selbst für welche mit Studium.

    Naja stop hier mal ^^ ich finde den Begriff wegen solchen Personen wie eben die Schwarzer gehen gar nicht, hier sollte man sich mal klar von den komischen Extremisten los sagen, Feminismus hat schon mitlerweile eine Tabu Form wie Nazi Themen, dort kann ichs eher verstehen, da wenigstens die richtig position klar ist, man könnte natürlich trotzdem mit verblendeten noch reden um sie vielleicht von der richtigen Sache überzeugen, aber gut seis drum, man kann schon auch so argumentieren das die ja intolleranz vertretten und man über sowas nicht streiten kann, aber hier sind ja die hardcore feministinnen die die tolleranz unterbinden wollen.

    Es wird auch immer gern alles einseitig gesehen, z.B. das die Frauen ja weniger Rechte hatten in ganz früheren Zeiten, aber dafür sind damals uch die Kerle in den Kriegen gestorben, also sollte man aus solch dunklen Zeiten auch nicht mehr zu viel hinein interpretieren, bzw sagen das damals die männer es generell besser hatten, und mitlerweile gibts ja auch eine Männerdiskreminierung die schlimm ist, in den Nachrichten heißts schon mal so änlich wie, ein schiff ist untergegangen, gottseidank sind nur männer gestorben oder so änlich.

    Nicht falsch verstehen ich bin für gleich berechtigung aber eine quote die nur frauen bevorzugt und es in anderen bereichen keine quoten für männer gibt, man könnte z.B. eine 50% quote über alle berufe in beide richtungen verlangen, aber das wäre technisch schlicht praktisch unmögihc, aber es würde natürlich auch die eignung ignorieren, aber wenn man das will dann so, oder man könnte wegen mir ne 40% quote bei allen berufen auch für männer machen, dann müsste man aber auch frauen abweisen weil sich als Kindergärtner männer beworben haben, das will ich dann sehen ^^

    Also gottseidank ist das nicht Partei meinung aber das ein Schlömmer sowas durch lässt erschrickt schon, gottseidank ist das eine Basisdemokratische Partei, der Schlömmer wird wohl bei öfteren Fehltritten wie diesen nicht wieder gewählt.

    • Usako schrieb am

      Selten einen Troll mit dermaßen abartiger verbaler Diarrhoe gelesen. Auf keine der Aussagen kann man auch nur im Ansatz ernsthaft antworten, beim besten Willen nicht, zu viele Widersprüche und haltlose Behauptungen. Seltsam allerdings… wie der Kommentator trotz männlicher Gene so viele Rechtschreibfehler produzieren konnte *rolleyes*

      • Anonymous schrieb am

        Und erneut ein schönes Beispiel dafür, dass trollende Feministen mit ausschließlich rabulistischen und persönlich beleidigenden Beiträgen anstandslos durch die Zensurinstanz gehen, während eine Menge anderer, die sich kritisch äußern, zensiert werden.

        • Usako schrieb am

          Auf sexistische Kackscheisse muss man nicht nett antworten. Wo genau in dem Kommentar allerdings ein persönlicher Angriff (d.h., den Autor betreffend, nicht die Inhalte) sein soll, ist mir schleierhaft. Ich kenne diesen Stefan ja nicht mal, ohne Personenbezogenes kann man auch nicht persönlich beleidigen. Vielleicht mal Begrifflichkeiten nachschlagen, Anon (oder doch Stefan, hm?) , auch das Wort Rabulistik und seine Verwendung in der Rhetorik (Geschichte), dann verwundert vielleicht der Nazivorwurf weniger…

      • Stefan schrieb am

        Ich weiß nicht mit was für komischen Leuten du zusammen bist, ich kenne nur das Vorurteil das Frauen besser sind in Sprache damit auch Rechtschreibung, was vielleicht auch durch Hirnforscher gedeckt ist zumindest ein wenig, dafür haben sie andere Schwächen z.B. beim räumlichen Denken.

        Auch all meine Punkte sind verständlich und die meisten sind einfach Fakten, man kann denen vielleicht andere Fakten gegenüber stellen, aber es ist so, ich habe bisher auch keine Frau bei den Piraten gehört die sagt das bei den letzten Wahlen Schofinisten die vielen Frauen die sich aufgestellt haben nicht gewählt haben, viel mehr war es doch so, dass sich viel weniger Frauen aufgestellt haben, wie kann man dann von Diskreminierung reden?

        Sicher mein letzter Beitrag war qualitativ sicher nicht der beste, aber wenn man will kann man meine Punkte verstehen, wenn man mich lieber schnell abwürgen will und sich nicht mit den Argumenten auseinandersetzen will.

        Bei den Piraten sind primär Junge auf den Parteitagen und in den Vorständen, ja es ist ein wenig älter geworden seit ein paar Monaten aber soweit ich das überblicke sind imernoch extrem viele junge Leute dort, diese sehen Männer und Frauen als gleichwertig und gleichberechtigt aber eben nicht als Gleich, wäre ja auch selten blöde wenn man glaubt das ungleiches gleich ist.

        Wo waren denn die vielen Frauen auf Demos gegen Vorratsdatenspeicherung oder gegen anderes, ja einzel wahren sie da aber die mehrzahl war Männer und da hat sicher kein Mann irgendwelche Frauen bedroht das sie nicht auf solche Demos kommen dürfen. Wo waren die Frauen am Anfang der Piraten wieso sind dort und wahrscheinlich heute noch weniger Frauen in den Piraten? Hier wird doch Ursache und Wirkung verwechselt, es ist nicht ein haufen Männer der Frauen mobbt nicht in die Partei oder an die „Spitze“ lässt, es ist doch so das primär das Problem ist das Frauen zu zögerlich sich angagieren in richtig Politischem, viele Frauen sind so eindimensional (ja tu hier einigen unrecht) das sie Politik mit Feminismus verwechseln.

        Nochmal wir haben das Problem das reiche Eliten die Massen in Schach halten und diskreminieren, wieso sollte man so viel Focus auf ein kleineres Problem fixieren wie Frauengleichberechtigung die doch längst in den Köpfen der Jungen Menschen klar ist. Führt doch das BGE ein, dort kriegt eine Frau gleich viel wie ein Mann dann kann jede Frau jedem Chef oder sonst jedem der versucht sie schlechter wie ein Mann zu behandeln sofort sagen ne dann mahc ichs nicht wenn mal große Teile der Frauen arbeit verweigern mit dem BGE wenn sie diskreminiert werden, dann werdne die Chefs sich schnell überlegen ob das noch geht.

  99. sebi-rockt schrieb am

    Ich weiß nicht wie ein Quote durch unser Programm gedeckt sein soll. Ich mit der Unterzeichnung NICHT einverstanden. Meiner Meinung nach hat der Vorstand seine Kompetenzen überschritten. Die Piraten sind parteiintern gegen eine Quote und ich kenne keinen Beschluss, der für irgend eine Quote spricht.
    Ich bitte den Vorstand daher öffentlich von den Unterzeichnung Abstand zu nehmen!

    • M.M. schrieb am

      Wenn du stimmberechtigtes Mitglied bist, dann starte doch eine kleine LQFB-Umfrage à la:

      „Ich lehne den folgenden Brief mit seiner impliziten Forderung nach festen Frauenquoten ab: [Link]“

        • M.M. schrieb am

          Sehr nett, aber der Bundesvorstand sieht das wohl anders und verbreitet diese Inhalte im Namen der Partei.

          Sollte eine Basis-Befragung in einem solchen Fall in einer basisdemokratischen Partei nicht das Normalste der Welt sein?

          • M.M. schrieb am

            Alternativ kann natürlich der Bundesvorstandes durch die Basis im Rahmen einer LQFB-Abstimmung gerügt werden, wenn man der Meinung ist, dass sich der Bundesvorstand eindeutig über basisdemokratisch beschlossene Inhalte hinwegsetzt.

      • M. N. schrieb am

        Kann es sein, dass jeder (mündige) Bürger) mitmachen sollte, betreffs der Politik im eigenem Lande?
        Aber, du weisst schon, dass auch du echt selbst mitbestimmend wirken kannst,, und dass, nicht nur, in dem du andere Menschen aufforderst zu handeln, sondern , indem du selbst handelst !!!
        Tue doch endlich mal selbst etwas für eine gute Sache, welche du ehrlichen Herzens vertrittst!!!
        Ich wünsche dir ganz viel Kraft, Geduld und Ausdauer dabei!!!
        M.N.

  100. Sonja schrieb am

    Die Piraten Gendern jetzt …???????!????!!!!
    What the fuck!
    Wenn ihr gendern wollt, dann geht doch zu den Grünen!

    • Abri schrieb am

      Das kann ich nur unterstützen.
      Genau das hat die Piraten von den anderen abgehoben: kein gendering.
      …. und keine Alleingänge ohne basisdemokratische Deckung.
      Es geht nicht um die Forderung, Frau Schröder solle sich wg. fehlender Kompetenz in vielen Bereichen anderen Aufgaben widmen – das ist wahrscheinlich durchaus konsensfähig. Aber, dass der Vorstand anlasslos im Namen der PP Gendern fordert verstößt gegen alle internen Regeln und den Kodex.
      Ich bin bass erstaunt und geschockt – haben da alle geschlafen. Und in Richtung Kegelclub: das war ja wohl ein Pudel !

  101. Jalte schrieb am

    Raffiniert! Statt nach den hier deutlich gewordenen Protesten den Artikel über die „geplante Übergabe“ (hat hier wirklich noch keiner gemerkt, dass die Übergabe schon längst gewesen ist?) von der Startseite der Piratenpartei zu entfernen, wird er eine Position nach unten verschoben. Mit dem kleinen Unterschied, dass nun der Link „weiterlesen“ verschwunden ist, der den Besucher der Webseite zu den kritischen Kommentaren hier leiten würde.
    Ein Schelm, wer böses dabei denkt?

  102. Simon Lange schrieb am

    Was lieber Vorstand habt Ihr am Artikel 3 GG nicht verstanden? Habt Ihr mal die Satzung und das Programm der Piratenpartei gelesen? Ich frag ja nur, weil wer meint Menschen aufgrund ihres Geschlechts diskriminieren zu dürfen egal aus welchen Gründen, der hat mit den Werten der Piraten nicht viel gemein.

    Allein schon, dass Ihr den Eindruck erweckt hat eine Quote zu unterstützen und sei es auch nur passiv, ist ein absolutes NoGo. Bitte wechselt zu den Grünen. Die haben mehr Erfahrung in Grundrechts-Verstössen – ein KnowHow was wir bei den Piraten gerne missen möchten.

    Ebenso stört die vordergründige beinahe hörige Unterwerfung dem LQFB Tool. Ein Tool das in der Erprobung ist (siehe Beschluss von Bingen), welches nicht den Auflagen genügt (siehe Beschluss September 2010) und welches bedingt durch die beinahe nicht existente Nutzung keine Deutungshoheit zu Meinungsbildern in der Partei hat (siehe absolute Nutzungszahlen in Relation zu Anzahl der Mitglieder).

    Bitte daher den eigenen Verstand nutzen und nicht Hausmeister spielen. Ansonsten seid Ihr obsolet und man könnte Euch auch gleich durch ne Twitterwall ersetzen. m)

  103. M. N. schrieb am

    Wer denkt denn nun mal ernsthaft darüber nach, dass ein „Volk“ = -ein Land- um des „Überlebenswillens“ einfach Nachwuchs = Nachkommen = Kinder braucht? Denn, wenn, in einem “Volk“ = -in einem Land- keine Kinder mehr geboren werden, dann wird doch genau dieses „Volk“ auch sehr schnell aussterben!!! Also, wünscht man sich, dass „sein Volk“ bestehen bleiben soll, ist es doch wohl am klügsten das Bestmöglichste zu tun, für ein Fortbestehen „seines Volkes“ = – seines Landes-!!!
    Ein Beispiel: Kinder brauchen einen „biologischen Vater“ und eine „biologische Mutter“!!
    Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung weibliche und männliche Vorbilder!!
    Kinder sind erst sehr klein und werden erst so nach und nach groß! Was benötigen sie in der Zwischenzeit, auf ihren Weg zum „Erwachsenwerden“? Unter anderem Folgendes: Zeit, Liebe, Zuneigung, Nahrung, Kleidung. Wohnraum, Aufmerksamkeit,Unterstützung, Förderung, usw.- usf. … …!!!
    Übrigens, für jeden Menschen hier auf Erden hat ein Tag nur 24 Stunden!!!
    „Wenn ich zaubern könnte, dann: …. würde ich die reguläre Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden pro Woche verkürzen, bei gleichzeitiger Lebensgrundabsicherung in Form von Geld, = -Lohn als Anerkennung- weiterhin zur freien, eigenen Verfügung – und jeder arbeitsfähige Mensch würde für seinen eigenen Lebensunterhalt, bzw. den seiner Familie selbst sorgen, natürlich mit Wahlmöglichkeiten der auszuübenden Tätigkeiten, entsprechend seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten und der dementsprechenden weitest gehenden gerechten, oder echt angemessenen Entlohnung!!! … … „
    Ein Staat sollte Rahmenbedingungen erarbeiten zum Wohle seinen Volkes!
    Ein Volk sollte Mitbestimmungsrechte haben an der Ausarbeitung dieser Rahmenbedingungen!
    Vor allem sollte jeder Mensch sich dieser Wechselwirkung bewusst sein!
    Ein Kind wünscht und braucht seinen Vater in echt bei sich und um sich herum, aber
    sein Vater geht, weil er es so will = weil er muss, stets und ständig nur arbeiten,
    und „nur“ die Mama steht ihm (dem Kinde) zur Verfügung, dabei wünscht sich sein Papa insgeheim so sehnlichst auch endlich mehr für seinem Kinde in echt = „hautnah“ und, überhaupt, mehr da Sein zu dürfen!!!
    Dem Kinde seine Mutter, sie sorgt von Herzen gerne für ihr Kind und ihrem Manne, aber
    ganz tief in ihr drin, da muckt es auf, denn sie wünscht sich was, sie kann dem nicht einfach so entgehen, -sie die Mutter und Frau-, sie wünscht sich auch offizielle Anerkennung, sie will mehr als Kind und Küche, sie würde auch gerne die Karriere im Beruf verwirklichen = – dem Außerhäuslichem – mehr Beachtung schenken!!!
    Jetzt wieder: Ein Staat schafft die Rahmenbedingungen für die Menschen = für die einzelnen Menschen, für die Gruppen, für die Familie, …. welche er braucht, um weiter existieren zu können!!!
    Eine „Partei“ vertretet die Interessen ihrer Gemeinschaft, dafür ist sie doch da, oder???
    Alles bis dahin, wurde von mir „nur“ so ganz im Allgemeinen angesprochen!!!
    Eine „für mich neue“ Partei, damit meine ich euch !!!– wo ich dachte, ihr = die Piratenpartei- seid echt innovativ, fortschrittlich und vor allem auf einem ehrlichen sozialen Kurs, was bietet ihr denn nun tatsächlich??? Seid ihr nun zu viel mehr bereit …. … ???

    M.N.

  104. Abri schrieb am

    Kann mal jemand anfangen, hier vernünftig zu moderieren und 1.) Blogspam zu löschen und 2.) nicht zu versuchen, die Kritiker an der PM zu diskreditieren, indem man hier nur Bockmist drinstehen läßt.

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